Schule

Vier Millionen Euro pro Jahr für die digitale Schulentwicklung

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Schülerinnen und Schüler in Leutenbach nehmen im Klassenzimmer einer neunten Klasse am Unterricht mit Hilfe von Laptops und Tablets teil.

Im Rahmen des Innovationsprogramms „Digitale Schule“ investiert das Land bis 2026 jährlich vier Millionen Euro, also insgesamt 16 Millionen Euro, in die digitale Schulentwicklung. Gefördert werden verschiedene Projekte in vier Handlungsfeldern.

Der DigitalPakt Schule hat die Schulen in Baden-Württemberg in Bezug auf die Ausstattung mit digitalen Endgeräten einen wesentlichen Schritt vorangebracht. Fast eine Milliarde investieren Bund und Land bis 2024 in Ausstattung und digitale Infrastruktur der Schulen. Mit der Technisierung allein ist es allerdings nicht getan, Digitalisierung muss ein selbstverständlicher Teil von Lehr- und Lernprozessen werden. Dazu gehören unter anderem eine entsprechende Verankerung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte, eine adäquate Lernumgebung, altersangemessene digitale Lernangebote für Schülerinnen und Schüler sowie eine digital gut aufgestellte Schulverwaltung. Dazu soll das Innovationsprogramm ‚Digitale Schule‘ einen wichtigen Beitrag leisten. Der Ministerrat hat dieses Programm am 21. März 2023 beschlossen, wodurch das Land bis 2026 pro Jahr vier Millionen Euro investiert, also insgesamt 16 Millionen Euro.

„Digitalisierung ist mehr als Technik. Die Digitalisierung ist nicht erledigt, wenn eine Schule Tablets und Laptops sowie einen Breitbandanschluss hat. Sie wirkt sich auf alle Bereiche des schulischen Lebens aus. Deswegen ist es wichtig, dass wir ein gemeinsames Verständnis von Digitalisierung haben“, sagt Staatssekretärin Sandra Boser. Sie ergänzt: „Mit unserem Innovationsprogramm wollen wir die Digitalisierung weiter in der Fläche umsetzen und die digitale Schulentwicklung mittelbar und unmittelbar fördern. Wir wollen zudem zeigen, was möglich ist und Schulen, Schulträgern und Lehrkräften Impulse geben.“

Verschiedene Projekte in vier Handlungsfeldern gefördert

Für die Digitalisierung hat das Kultusministerium vier Handlungsfelder identifiziert, die von allen Akteuren bearbeitet werden sollten:

  • Infrastruktur und Ausstattung der Schulen
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung,
  • Lernen und Lehren
  • Prozesse und Organisation

In diesen vier Handlungsfeldern werden jeweils verschiedene Projekte mit Mitteln des Landes gefördert.

Handlungsfelder und Maßnahmen des Innovationsprogramms „Digitale Schule“

Für das Innovationsprogramm „Digitale Schule“ stellt das Land über vier Jahre insgesamt 16 Millionen Euro bereit. Die Förderung verteilt sich dabei auf die folgenden Projekte:

Handlungsfeld Maßnahme

Infrastruktur und Ausstattung

Anschauungsräume für eine neue Raumgestaltung in der Schule
Digitale Barrierearmut unterstützen

Aus-, Fort- und Weiterbildung

Unterstützungssysteme zum Beispiel durch einen verbindlichen Medienkompetenzrahmen punktuell stärken
Digitale Souveränität an Schulen fördern

Lehren und Lernen

Dreidimensionalität erleben
Robotik in der Grundschule
Computational Thinking im Sekundarbereich I
Künstliche Intelligenz für die Förderung von Basiskompetenzen nutzen
Digitale berufliche Wirklichkeit in der Schule abbilden
Regionale Bildungsmedien digitalisieren
Prozesse und Organisation Tool digitale Schule zur Umsetzung von Innovations- und Entwicklungsprojekten
Schulverwaltungsverfahren digitalisieren
Nachhaltigkeit in der Digitalisierung stärken

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Digitalisierung

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