Kulturerbe im Osten

Schülerwettbewerb für kulturellen Austausch

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Schüler während des Unterrichts im Klassenraum (Foto: Patrick Seeger dpa/lsw)
Symbolbild

Im Rahmen des Schülerwettbewerbs „Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten“ erhalten 42 Schülerinnen und Schüler Urkunden und Preise. Motto des Wettbewerbs war dieses Jahr „Europäische Geschichte(n) – Serbien und Baden-Württemberg“.

„Mehr als 3.200 Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg haben sich in ihren Werken anlässlich unseres Schulwettbewerbs ‚Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten‘ mit den engen kulturellen und historischen Verflechtungen zwischen dem deutschen Südwesten und dem östlichen Europa befasst. Dabei standen die Wissensvermittlung und der kulturelle Austausch im Vordergrund. Und die tollen Werke, die heute prämiert werden, zeigen ganz eindrucksvoll, dass unser Vorhaben gelungen ist. Kunst kann Kulturen verbinden“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl anlässlich der Preisverleihung im Konferenzsaal des Innenministeriums.

Schülerwettbewerb wurde 1970 initiiert

Der Schülerwettbewerb des Landes Baden-Württemberg „Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten“, den das Innenministerium und das Kultusministerium jährlich an weiterführenden allgemeinbildenden und beruflichen Schulen ausschreiben, wurde 1970 initiiert. Seit Mitte der 1990er Jahre wird er jedes zweite Jahr grenzüberschreitend zusammen mit osteuropäischen Partnerländern oder -regionen durchgeführt. Teilnehmen konnten am Wettbewerb Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse. Von den weit über 3.000 Teilnehmenden wurden 42 Preisträgerinnen und Preisträger zur Feierstunde ins Innenministerium eingeladen.

Unter den ausgezeichneten Werken zum Thema „Schreiben und Gestalten“ fanden sich beispielsweise ein Memoryspiel mit Fakten zur Landeskunde, Podcastsendungen, Videobeiträge und ein Tagebuch. In der Kategorie „Künstlerisches Arbeiten“ gab es hingegen Malereien, Zeichnungen, Entwürfe von Banknoten und Entwürfe für Großflächen-Graffitis zu bestaunen. Diese besten Beiträge wurden vom Pädagogischen Beirat ausgewählt und heute im Innenministerium prämiert.

Preisverleihung auch im Partnerland Serbien

Zu den rund 180 Gästen, die der Einladung zur feierlichen Übergabe der Urkunden am 19. Juli 2024 folgten, gehörte auch Herr Generalkonsul Božidar Vučurović vom serbischen Konsulat in München. Unter Federführung des Serbischen Deutschlehrerverbandes beteiligten sich auch im Partnerland Serbien zahlreiche Schülerinnen und Schüler, die Deutsch als Fremdsprache erlernen, an der Ausschreibung. Die Verleihung der Hauptpreise an sie erfolgte bereits im Juni in Novi Sad. „Von Anfang an war die Auslobung des Schülerwettbewerbs mit der Intention verbunden, mehr Wissen über die Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa zu vermitteln und im Interesse des europäischen Gedankens den kulturellen Austausch zu fördern. Wenn wir die junge Generation dafür gewinnen, sich offen und neugierig für Menschen in anderen Ländern und Kulturen zu zeigen, tragen wir zu Frieden und Toleranz in Europa bei“, so Innenminister Thomas Strobl resümierend.

Im Rahmen der Festveranstaltung gratulierte Innenminister Thomas Strobl, der für das Land Baden-Württemberg auch als „Landesbeauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler“ zuständig ist, den ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern und überreichte ihnen persönlich die Urkunden und Preise. Die eindrucksvollen Werke werden vier Wochen lang im Atrium des Innenministeriums ausgestellt und sind für alle Besucherinnen und Besucher öffentlich zugänglich.

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