Gleichstellung

Gleiche Chancen für Frauen und Männer

Businessfrau bei der Arbeit

Baden-Württemberg ist ein modernes, vielseitiges und weltoffenes Land. Wir wollen mit unserer Politik dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und das gute und respektvolle Miteinander zu fördern.

Wir arbeiten gemeinsam daran, dass Baden-Württemberg gleiche Chancen für alle bietet. Gleiche Verwirklichungschancen für Frauen und Männer auf allen politischen und beruflichen Ebenen und in allen gesellschaftlichen Bereichen betrachten wir als Ausdruck einer demokratischen, freiheitlichen und modernen Gesellschaft.

Wir entwickeln in dieser Legislaturperiode eine ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie und unterstützen damit dieses Ziel noch stärker.

Wir machen uns dafür stark, die Expertise von Frauen sichtbarer zu machen. So sollen auf Podien bei öffentlichen Veranstaltungen des Landes mehr Frauen vertreten sein.

Mehr Frauen in Führungspositionen

Wir setzen uns dafür ein, dass künftig mehr Frauen Führungspositionen in der Politik, der Verwaltung und der Wirtschaft bekleiden. Dazu gehört auch, dass sich Karriere und Familie besser vereinbaren lassen.

Mit einer Initiative zur Stärkung von Frauen in Führungspositionen wollen wir dieses Thema voranbringen. Betriebe, die sich ebenfalls für dieses wichtige Thema einsetzen, sowie besonders familienfreundliche Betriebe wollen wir auszeichnen.

Das Land Baden-Württemberg geht selbst als gutes Beispiel voran. Die Chancen auf Beförderungen oder die Übernahme von Leitungsfunktionen haben wir für Frauen im öffentlichen Dienst verbessert.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Gleiche Aufstiegschancen und gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit müssten selbstverständlich sein. Dennoch klafft noch immer ein Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern: Frauen verdienen bei gleicher Ausbildung und gleicher Qualifikation und Erfahrung im Schnitt sechs Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

Wir setzen uns dafür ein, dass für Frauen gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit selbstverständlich wird, denn die Durchsetzung der Entgeltgleichheit für Frauen und Männer ist ein wesentlicher Faktor für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern am Erwerbsleben. Wir unterstützen daher die Initiative der Europäischen Union, eine Equal-Pay-Richtlinie zu erarbeiten.

Um eine gerechtere Entlohnung zu erreichen, intensivieren wir weiter den Dialog mit der Wirtschaft.

Wir erstellen einen Lohnatlas, der die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern mit Blick auf die Branchen und Regionen im Land beleuchtet und zu mehr Transparenz beitragen soll.

Wir stehen für eine diskriminierungsfreie Arbeitsbewertung im öffentlichen Dienst des Landes und haben insbesondere die Gleichheit beim Entgelt im Blick.

Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Kind und Karriere dürfen sich nicht ausschließen. Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, sorgen wir für eine bestmögliche Kleinkindbetreuung. Baden-Württemberg ist Musterland in der frühkindlichen Bildung.

Eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft ist bei uns durchschnittlich für 3,1 ganztagsbetreute Krippen- oder 6,9 Kindergartenkinder zuständig. Zwischen 2008 und 2018 hat sich die Zahl des pädagogischen Personals in baden-württembergischen Kitas nahezu verdoppelt. Damit können wir den Eltern den bundesweit besten Personalschlüssel für die Betreuung unserer Jüngsten bieten und bewegen uns genau in den kindgerechten Empfehlungen der Bertelsmann-Stiftung.

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Kinderbetreuung in Krippen

Baden-Württemberg hat bundesweit den besten Betreuungsschlüssel in Krippen.

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Von einer besseren Kinderbetreuung profitieren gerade Frauen. Das gilt speziell für Alleinerziehende, die am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind. Alleinerziehende Mütter haben ein erhöhtes Armutsrisiko. Durch eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung lässt sich dieses Risiko senken.

Der öffentliche Dienst muss bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Vorbild für die Privatwirtschaft sein. Deshalb setzen wir uns verstärkt für flexible Arbeitszeiten, Heim- und Telearbeit sowie Betriebskindergärten ein.

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Frauen auf dem Arbeitsmarkt

In Baden-Württemberg sind bundesweit überdurchschnittlich viele Frauen erwerbstätig.

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Entschieden gegen Gewalt an Frauen

Am 1. Februar 2018 ist in Deutschland das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, die sogenannte Istanbul-Konvention (PDF), in Kraft getreten. Diese Verpflichtung nimmt das Land sehr ernst und bekämpft entschieden jede Form von Gewalt, insbesondere aber jene, die sich gegen Frauen und ihre Kinder wendet. Jede Frau, der Gewalt angetan wird, soll in Baden-Württemberg genau die Hilfe und Unterstützung finden, die sie benötigt. Mit unserem Landesaktionsplan gegen Gewalt an Frauen weiten wir das vielfältige Hilfssystem für von Gewalt betroffene Frauen und ihren Kindern mit einem neuen Maßnahmenkatalog weiter aus.

Mit einer Öffentlichkeitskampagne wollen wir die Istanbul-Konvention und das Frauenhilfesystem bekannter machen sowie über Gewalt an Frauen aufklären. Wir etablieren und fördern die verfahrensunabhängige Spurensicherung in den bestehenden und neuen Gewaltambulanzen und fördern die Zusammenarbeit mit den regionalen Kliniken.

Den Kampf gegen Genitalverstümmelung bringen wir voran. Wir setzen uns für den Schutz von Prostituierten ein. Weiterhin treten wir entschieden gegen Antifeminismus ein und fördern die Präventionsarbeit gegen Frauenfeindlichkeit.

Studenten sitzen in der Universität bei der Begrüßung der Erstsemester-Studenten in einem Hörsaal. (Bild: picture alliance/Uwe Anspach/dpa)
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Land startet Programmaufruf für Mentoring-Projekte

Vertrauensanwältin für sexualisierte Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Gewalt, Michaela Spandau.
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Traurige Frau schaut in ihren Badspiegel.
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Neuer Landesaktionsplan gegen Gewalt an Frauen

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
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