Schule

Engagement für Klima­schutz und Nachhaltigkeit

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Staatssekretär Andre Baumann zeichnet neue Schülermentorinnen und Schülermentoren für den Umweltschutz an Schulen aus. (Bild: Umweltministerium Baden-Württemberg)

Umweltstaatssekretär Andre Baumann hat neue Umweltmentorinnen und Umweltmentoren an baden-württembergischen Schulen ausgezeichnet und sie als wichtige Multiplikatoren für Klimaschutz und Nachhaltigkeit gelobt.

Umweltstaatssekretär Andre Baumann hat den 75 neuen Schülermentorinnen und Schülermentoren für den Umweltschutz an Schulen ihre Abschlusszertifikate überreicht.„Die frisch gebackenen Umweltmentorinnen und Umweltmentoren sind wichtige Multiplikatoren für Klimaschutz und Nachhaltigkeit“, lobte der Staatssekretär das großartige Engagement der Jugendlichen. „Sie sensibilisieren ihr Umfeld für den sparsamen Umgang mit Energie, begeistern mit kreativen Aktionen und Projekten für die vielfältigen Umweltthemen und knüpfen außerschulische Kontakte, um gemeinsam für den Klimaschutz aktiv zu werden.“ 

Wichtige Multiplikatoren für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Im vergangenen Schuljahr absolvierten Achtklässlerinnen und Achtklässler aus insgesamt 33 Gymnasien, Realschulen, Werkrealschulen und Förderschulen des Landes die schulartenübergreifende Ausbildung mit dem Schwerpunkt Klimaschutz. In dem insgesamt fünftägigen Ausbildungsprogramm haben sich die Jugendlichen aktiv mit den Herausforderungen des Klimawandels auseinandergesetzt und gelernt, verantwortungsvoll mit den Ressourcen unseres Planeten umzugehen. Zurück an den Schulen setzten die angehenden Mentorinnen und Mentoren dann eigene Aktionen und Projekte zum Klimaschutz um. Sie boten beispielsweise Exkursionen zu Anlagen der erneuerbaren Energien an, führten Energierallyes durch oder organisierten in eigener Regie Projekttage zum Thema Nachhaltigkeit. Das Land wird auch im laufenden Schuljahr wieder die Ausbildung von 80 Achtklässlerinnen und Achtklässlern zur Schülermentorin oder zum Schülermentor für den Umweltschutz fördern.

Programm „Schülermentorin und Schülermentor für den Umweltschutz – Schwerpunkt Klimaschutz“

Das landesweite Programm „Schülermentorin und Schülermentor für den Umweltschutz – Schwerpunkt Klimaschutz“ fand im Schuljahr 2018/2019 bereits zum 18. Mal statt. Es ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport und richtet sich an Achtklässlerinnen und Achtklässler aus allen weiterführenden Schulen im Land. Trägerin des Programms ist die Jugendstiftung.

Das Schülermentoren-Programm wurde von der Deutschen UNESCO-Kommission schon mehrmals als offizielles Projekt der Weltdekade der Vereinten Nationen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Damit sind die Projektträger in die „Allianz Nachhaltigkeit lernen“ aufgenommen. Die ausgezeichneten Projekte gelten als beispielhaft für eine innovative und breitenwirksame Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Umweltministerium: Liste der Schulen des Ausbildungsjahrgangs 2018/2019 (PDF)

Weitere Meldungen

Kultusminister Jung (Mitte) mit Grundschulkindern. Der Minister schüttelt einem Jungen die Hand.
Schule

Jung besucht Grundschule Stockach

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Kühe stehen auf einer Weide.
Landwirtschaft

60 Jahre Landesverband für Leistungsprüfungen in der Tierzucht

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
Nahverkehr

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Klimawandel

Land rüstet sich für Extremwasserereignisse

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
Schienenverkehr

18 Millionen Euro für sichere Schieneninfrastruktur

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

German Expo Pavilion / Hotaka Matsumura - German Pavilion - to download, click on "high-res download"
Kreislaufwirtschaft

Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während des BMDS-Akademiegesprächs „Staatsmodernisierung mit Wirkung“.
Staatsmodernisierung

Schulterschluss für weniger Bürokratie

Ein selbstfahrendes Auto des Forschungszentrumes Informatik fährt während der Eröffnung des "Testfelds Autonomes Fahren" in Karlsruhe mit zwei Entwicklern autonom im Straßenverkehr. (Foto: © dpa)
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
Gesundheitsschutz

Wenn Hitze zur Gesundheitsgefahr wird

Beratung Landwirtschaft
Landwirtschaft

Beratungssystem „Beratung.Zukunft.Land“ wird fortgeführt