Autogipfel

Wirtschaftsministerin begrüßt Beschlüsse des Autogipfels

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Ein Elektroauto steht in Stuttgart an einer öffentlichen Ladesäule (Bild: © dpa).

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat die Beschlüsse des Autogipfels der Bundesregierung begrüßt. So sei die Verlängerung der aufgestockten Umweltprämie für Elektrofahrzeuge sowie Plug-In-Hybride ein wichtiges Signal an die Branche.

Anlässlich der Beschlüsse des Autogipfels am Dienstag, 17. November 2020, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Die Verlängerung der aufgestockten Umweltprämie für Elektrofahrzeuge sowie Plug-In-Hybride ist ein wichtiges Signal an die Branche. Das sorgt für Planungssicherheit für Kunden, Hersteller und damit auch für die Zulieferer entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, so die Ministerin.

Wichtiges Signal an die Branche

Nach den Beschlüssen des Gipfels sollen Hybride künftig nur noch bezuschusst werden, wenn diese ab 2022 eine Mindestreichweite von 60 Kilometern, ab 2025 von mindestens 80 Kilometern haben. „Plug-In-Hybride sind für viele Nutzer der ideale Einstieg in die Elektromobilität und dienen vielen Familien als Erst- oder einziges Fahrzeug. Auch mit Blick auf unsere etablierten Lieferketten und die Zulieferer sind Plug-In-Hybride ein wichtiges Element bei der Transformation zur Elektromobilität. Die Anpassung der rein elektrischen Reichweite ist aus meiner Sicht sinnvoll“, so Hoffmeister-Kraut.

Zum von der Bundesregierung geplanten Zukunftsfonds Automobilindustrie sagte die Wirtschaftsministerin: „Unsere Unternehmen stehen angesichts der Transformation und der Auswirkungen der Pandemie vor großen Herausforderungen. Eine Stärkung des Eigenkapitals bei kleinen und mittleren Unternehmen ist daher sinnvoll und richtig. Staatliche Unterstützung sollte hierbei aber den privaten Kapitaleinsatz nur ergänzen und sollte zudem nur solchen Unternehmen gewährt werden, die für die Transformation ein funktionierendes Geschäftsmodell entwickelt haben.“

Die im Rahmen des Treffens beschlossene Abwrackprämie für Lastkraftwagen ist aus Sicht der Wirtschaftsministerin ebenfalls ein wichtiges Instrument. „Die Nutzfahrzeugindustrie und ihre Zulieferer sind aktuell von den Auswirkungen der Pandemie besonders hart getroffen. Eine solche Prämie beschleunigt die Marktdurchdringung sauberer Nutzfahrzeuge und hilft bei der Verbesserung der Luftqualität, insbesondere in unseren Ballungsräumen“, so die Ministerin.

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