Vermögen und Hochbau

Neue Wärmeversorgung für das Polizeipräsidium Einsatz in Bruchsal

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Arbeiter montiert eine Styroporplatte zur Wärmedämmung an eine Fassade.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat gemeinsam mit Innenstaatssekretär Wilfried Klenk die neue Wärmeversorgungszentrale für das Polizeipräsidium Einsatz in Bruchsal eingeweiht.

„Ab sofort wird das Areal des Polizeipräsidiums in Bruchsal mit klimafreundlicher Energie versorgt“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett. Das Wärmeversorgungskonzept sehe vor, dass rund 61 Prozent des Wärmebedarfs aus Tiefen-Geothermie gedeckt werden können. Die übrigen 39 Prozent würden energieeffizient über ein Blockheizkraftwerk bereitgestellt. „Damit senken wir gegenüber der bisherigen Wärmeversorgung die CO2-Emissionen jährlich um rund 700 Tonnen. Mit dem Pilotprojekt in Bruchsal betreibt das Land aktiven Klimaschutz“, so Splett.

„In Zeiten von knapper werdenden Energieressourcen und Umweltveränderungen, die wir jetzt schon spürbar erleben, müssen wir alles, alles dafür tun, klimaschädliche Emissionen zu verringern und klimafreundliche Technologien zu fördern. Diese Baumaßnahme am Standort des Polizeipräsidium Einsatz in Bruchsal ist hierfür ein hervorragendes Beispiel. Als Polizei tragen wir damit ganz aktiv zum Klimaschutz bei“, so Innenstaatssekretär Wilfried Klenk.

In das Heizkonzept hat das Land rund 1,8 Millionen Euro investiert. Die Wärmelieferung aus der Tiefen-Geothermie erfolgt im Rahmen eines Energieliefer-Contracting-Vertrags zwischen dem Land und der EnBW.

Energieeffiziente und umweltfreundliche Technologien

Das Polizeipräsidium Bruchsal wird künftig über eine Heizzentrale mit Blockheizkraftwerk, Tiefen-Geothermie und zwei Spitzenlastkesseln zur Redundanz mit Wärme versorgt. Die umweltfreundliche Tiefen-Geothermie wird über eine 400 Meter lange Nahwärmeleitung eingebunden, die die Heizzentrale mit dem Geothermie-Kraftwerk der EnBW verbindet. Im Geothermie-Kraftwerk Bruchsal wird 124 Grad heißes Thermalwasser aus etwa 2.500 Metern Tiefe gefördert. 

Das Amt Karlsruhe des Landesbetriebs Vermögen und Bau hatte schon 2012 Sanierungen an großen Heizzentralen gestartet. Bei verschiedenen Projekten wurden energieeffiziente, umweltfreundliche Technologien eingesetzt, wie etwa Holzhackschnitzelanlagen, Biomassekessel, Blockheizkraftwerke oder Tiefen-Geothermie. Insgesamt werden allein durch die Projekte des Amtes Karlsruhe 2.300 Tonnen CO2 im Jahr eingespart.

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Eine Frau bedient das Portal ELSTER der deutschen Steuerverwaltungen zur Abwicklung der Steuererklärungen und Steueranmeldungen über das Internet.
Steuern

Digitale Steuererklärung wird deutlich einfacher

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
Integration

Lucha kritisiert Zulassungsstopp bei Integrationskursen

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

DEHOGA Cup
Start-up BW

Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Justizministerin Marion Gentges (Vierte von links) mit dem Team des Projekts „DIE MUTMACHER“
Justiz

Begleithunde unterstützen in Strafprozessen

Ein Windrad ist auf der Holzschlägermatte bei Freiburg zu sehen.
Erneuerbare Energien

Mehr Windkraft für Baden-Württemberg

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Ziel bereits vorab erreicht

GNSS-Empfänger mit Sonnenaufgang
Digitale Infrastruktur

Satellitenpositionierungsdienst SAPOS® stark genutzt

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Eine Frau sitzt an einem Computer.
Verbraucherschutz

Chancen und Risiken von Chatbots im Kundenservice

von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Sabine Gwarys, Adam Michel (Vorstand AMSEL) und der Bürgermeister der Stadt Ettenheim, Bruno Metz
Justiz

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys