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Landesweiter Aktionsmonat Motorrad

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Ein Motorradfahrer fährt auf einer Landstraße. (Bild: dpa)

Zu Beginn der Motorradsaison sind eine gute Vorbereitung und eine besonnene Fahrweise wichtig. Damit alle sicher am Ziel ankommen, unterstützt die Polizei im Aktionsmonat Mai mit gezielten Kontroll- und Präventionsaktivitäten.

„In den Monaten April und Mai nimmt die Motorradsaison meist erst richtig Fahrt auf. 2024 gab es bereits einige Tage mit besten Bedingungen für die Bikerinnen und Biker. Das macht sich leider auch in der Verkehrsunfallstatistik bemerkbar: Zehn Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer starben seit Jahresbeginn auf Baden-Württembergs Straßen. Deshalb nehmen wir das Thema Motorrad ganz genau in den Blick und werden unsere Kontrollen und präventiven Aktionen im Mai noch einmal spürbar intensivieren“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl in Stuttgart.

Die Verkehrsunfallstatistik 2023 zeigt: Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der getöteten Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer gegenüber 2022 auf 73 angestiegen (2022: 66 Getötete). Mit einem Anteil von 63 Prozent wurden die meisten tödlichen Motorradunfälle durch die Verunglückten selbst verursacht. 64 Prozent der tödlichen Motorradunfälle waren auf nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen, bei 20 Prozent waren Fehler beim Überholen unfallursächlich. „Diese Zahlen bekräftigen einmal mehr, wie wichtig es ist, dass Bikerin und Biker besonders aufmerksam, vorausschauend und mit angepasster Geschwindigkeit fahren“, so Innenminister Thomas Strobl. „Gerade zu Beginn der Motorradsaison, wenn das Wetter besser wird und viele Motorräder aus dem Winterschlaf kommen, ist es ganz besonders wichtig, gut vorbereitet und mit einer besonnenen Fahrweise in die Saison zu starten“, so Innenminister Thomas Strobl weiter.

Rund 45 präventive Maßnahmen

Im Aktionsmonat Mai rückt die Polizei deswegen die Motorradsicherheit noch weiter in den Fokus. Bei landesweit rund 45 präventiven Maßnahmen, wie beispielsweise einer begleiteten Motorradausfahrt, sucht die Polizei das Gespräch mit den Bikerinnen und Bikern und appelliert hierbei an deren Vernunft und Sorgfalt, aber auch an die Verantwortung, gegenüber anderen. 243 flächendeckende mobile sowie stationäre Kontrollaktionen sollen zusätzlich zu einem sicheren und regelkonformen Fahrstil bewegen. Dabei werden insbesondere Unfallschwerpunkte sowie durch Motorradlärm stark belastete Regionen überwacht.

„Die Sicherheit der Bikerinnen und Biker ist uns wichtig. Hier bleiben wir mit dem Fünf-Punkte-Plan konsequent am Ball und lassen nicht nach. Um möglichst viele schwere Verkehrsunfälle zu vermeiden, richten wir unseren Blick dabei ganz gezielt auf die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, die viele Unfälle selbst verursachen. Deshalb: Fahren Sie vorsichtig, gefährden Sie nicht sich und andere durch riskante Fahrmanöver“, sagte Innenminister Thomas Strobl abschließend.

Der Fünf-Punkte-Plan im Einzelnen

  1. Überwachungsoffensive – Raser und Lärm stoppen
  2. Prävention „Ü50“ – Gefahrenbewusstsein schaffen
  3. Gutes Equipment – Motorrad und Ausrüstung checken
  4. Offensive Öffentlichkeitsarbeit – Verkehrsteilnehmer erreichen
  5. Sicherer Verkehrsraum – Gefahrenträchtige Strecken entschärfen

Gib acht im Verkehr – Die landesweite Verkehrssicherheitsaktion in Baden-Württemberg

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von links nach rechts: Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister, Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Marion Gentges, Ministerin der Justiz und für Migration, Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Florian Haßler, Staatssekretär im Staatsministerium
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