Digitalisierung

Förderprogramm „Schule digital“ mit 50 Millionen Euro

Ein Schüler arbeitet mit einem iPad im digitalen Unterricht. (Bild: picture alliance/Ina Fassbender/dpa)

Die Landesregierung will die Digitalisierung der Schulen weiter voranbringen. Im Rahmen des Nachtragshaushalts werden deshalb zusätzlich 50 Millionen Euro, insbesondere für die Anbindung der Schulen an das Breitbandnetz, bereitstehen.

Im Nachtragshaushalt werden noch einmal 50 Millionen Euro zusätzlich für die Digitalisierung der Schulen zur Verfügung stehen. Darauf hat sich die Haushaltskommission der Landesregierung auf Betreiben des Kultusministeriums geeinigt. Die zusätzlichen Mittel sind dabei unter anderem dafür vorgesehen, die Lehrkräftefortbildung im digitalen Bereich zu verstärken. Damit kommt das Land seinen Verpflichtungen aus dem DigitalPakt nach. Ebenfalls berücksichtigt ist die Kofinanzierung von länderübergreifenden Projekten im Rahmen des Digitalpakts, zu denen das Land einen Eigenanteil von zehn Prozent beisteuern muss.

Der größte Anteil der im Nachtragshaushalt zusätzlich bewilligten Mittel, etwa 45 Millionen Euro, entfällt aber auf ein zusätzliches Förderprogramm zur Anbindung der Schulen an das Breitbandnetz. „Bei dem Anschluss der Schulen an das Breitbandnetz haben wir Nachholbedarf, das wissen wir. Mit diesem zusätzlichen Förderprogramm wollen wir erreichen, dass wenn in der Straße der Schule bereits ein Breitbandkabel verlegt ist, auch ein Schulanschluss erfolgt. Wir wollen also die letzte Meile schließen und mehr Schulen an das schnelle Internet anschließen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Förderprogramm ergänzt bisherige Mittel

Ziel des Förderprogramms ist nicht, die Verlegung von Breitbandkabeln zu fördern, sondern den Schulanschluss selbst zu fördern. Das hat den Hintergrund, dass für den Breitbandausbau bereits ein Förderprogramm des Innenministeriums in Baden-Württemberg in Höhe von etwa einer Milliarde Euro in dieser Legislaturperiode zur Verfügung steht. Ziel ist ebenfalls nicht, die Ausstattung in den Schulen zu verbessern. Für die Ausstattung der Schulen, zum Beispiel mit Servern oder einer W-LAN-Infrastruktur, stehen die Mittel aus dem DigitalPakt Schule in Höhe von rund 585 Millionen Euro bereit.

„Unser Ziel ist es, die bisherigen Förderprogramme zu ergänzen. Wir wollen eine Verbindung zwischen der ans Breitbandnetz angebundenen Straße und der Schule schaffen, damit das Breitband auch bei den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften ankommt“, erklärt Kultusministerin Eisenmann. Dafür sieht das Förderprogramm des Kultusministeriums einen Zuschuss sowohl für die öffentlichen als auch für die privaten Schulträger vor. Bedingung für die Beantragung der Mittel wird sein, dass bereits ein Anschluss mit einer ausreichenden Bandbreite in der Straße der Schule vorhanden ist und mit den Fördermitteln der Anschluss der Schule an das Breitbandnetz erfolgen kann. Das Kultusministerium wird die weiteren Details zu diesem Förderprogramm zügig ausarbeiten und dazu auch mit den kommunalen Landesverbänden das Gespräch suchen.

Kultusministerium: Informationen rund um den DigitalPakt Schule

Kultusministerium: Digitalisierung

Logo „VivelaWir. Grenzenlose Partnerschaft“ auf der Internetseite „VivelaWir“ der Partnerschafts-Konzeption Baden-Württemberg & Frankreich
  • Europa

Neue Internetseite zur Partnerschaft mit Frankreich

Ein Mann hält in Stuttgart den Zapfhahn einer Wasserstofftankstelle an den Stutzen eines Wasserstoffautos. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
  • Technologie

Kabinett beschließt Landesplattform Wasserstoff

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

100 Millionen Euro für Projekte im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

Schüler der Oberstufe (Quelle: dpa)
  • Schule

Vier weitere Oberstufen an Gemeinschaftsschulen

Lüftungszentrale Augenklinik und Forschungsinstitut für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Tübingen
  • Vermögen und Hochbau

Energiebericht 2020 veröffentlicht

An Fahnemasten hängen die Fahne der EU, die französische Fahne und die baden-württembergische Fahne.
  • Europa

Virtueller Festakt zum Deutsch-Französischen Tag

Eine Frau trägt einen Mund-Nasen-Schutz vor einem Frage- und Ausrufezeichen.
  • Coronavirus

An Schulen gelieferte Masken des Typs „Ryzur“ sind gut geeignet

  • Landtag

„Unsere Strategie zahlt sich aus“

Eine Frau sitzt mit einem Laptop an einem Tisch im Homeoffice.
  • Coronavirus

Homeoffice-Gipfel mit Wirtschaft, Gewerkschaften und Verwaltungen

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
  • Ländlicher Raum

1,8 Millionen Euro für Flurneuordnung Berglen - Rettersburg/Öschelbronn

Der scheidende Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hält seine Abschiedsrede im Europäischen Parlament.
  • Europa

„Stuttgarter Rede zu Europa“

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

1,75 Millionen Euro für Flurneuordnung Staig-Steinberg

Logos des Innovationslabors Baden-Württemberg (InnoLab BW), der Landesagentur für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz sowie von Xylene, Withoutme, Restado, Recyda, High-Tech Gründerfonds und 4L.vision
  • Innovation

Stärkung von GreenTechs

Ein Netzwerk-Kabelstecker leuchtet in der Netzwerkzentrale einer Firma zu Kontrollzwecken rot. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Digitalisierung

Innenausschuss berät Gesetz zur Verbesserung der Cybersicherheit

Eine Frau sitzt in ihrem Arbeitszimmer zu Hause und arbeitet am Computer.
  • Homeoffice

„Für viele Unternehmen ist es eine große Herausforderung“

Fotomontage aus vier Bildern mit Solarzellen, Getreidehalmen, Windrädern und Strommasten.
  • Mobilität

Land will erneuerbare Kraftstoffe voranbringen

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Außenwirtschaft

„Eine Chance, die transatlantischen Beziehungen wiederzubeleben“

Anlage zur industriellen Produktion von Methangas
  • Energiewende

Zehntes Energiepolitisches Gespräch

Blick auf eines der Museen der Reiss-Engelhorn-Museen
  • Kunst und Kultur

Land unterstützt Museen bei Aufarbeitung des kolonialen Erbes

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ist Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau. (Bild: © Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Technologie

Spitzengespräch zu synthetischen Kraftstoffen

  • Radverkehr

Land fördert RadKULTUR 2021 in 17 Kommunen

Fahnenträger (Foto: dpa)
  • Heimat

Landespreis für Heimatforschung ausgeschrieben

Bei Öhringen
  • Ländlicher Raum

Modellprojekt „Junges Wohnen“ startet mit sechs Kommunen

Wort-Bild-Marke für den Arbeitsschutzpreis Baden-Württemberg "Nobis"
  • Arbeitsschutz

„NOBIS“-Arbeitsschutzpreis 2020 verliehen

Auf dem Feld
  • Corona-Hilfen

Weitere Corona-Hilfen für Weiterbildungsträger