Kunst und Kultur

Erste „Stuttgart Animated Week“ eröffnet

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Eröffnungsfeier Animated Week Stuttgart
Eröffnung des Internationalen Trickfilm-Festivals in Stuttgart

Die erste „Stuttgart Animated Week“ bündelt drei große Veranstaltungen der Animationsbranche in der Landeshauptstadt. Die Woche trägt dazu bei, die Region Stuttgart als einen der führenden Standorte der Bewegtbildproduktion in Deutschland weiter zu stärken.

Mit der „Stuttgart Animated Week“ machen die drei internationalen Veranstaltungen der Animationsbranche in Stuttgart ab sofort gemeinsame Sache: Das Internationale Trickfilmfestival (ITFS), die Fachkonferenz Film and Media Exchange (FMX) und der Koproduktionsmarkt Animation Production Days (APDs) werden noch mehr Synergien nutzen und sich in Teilen zusammen präsentieren. Das beliebte Trickfilmfestival mit der Open-Air-Leinwand auf dem Schlossplatz (ab dem 24. April 2024) dauert bis zum 28. April 2024.

Kunststaatssekretär Arne Braun sagte: „Was für eine tolle Idee, die drei wirkstärksten Events der Animation weltweit, so zusammenzubinden: Die Animated Week ist buntes Treffen voller Ideen, Neugier und ansteckender Energie. Die vielen Teilnehmer aus aller Welt und die große Qualität der Events setzen wichtige Impulse und zeigen, wie wichtig das Thema Animation in Baden-Württemberg hat.“ Die Animated Week Stuttgart wird mit mehr als 1,2 Millionen Euro durch das Kunstministerium unterstützt.

Mehr als 26 Millionen Euro Förderung für den Bereich Animation

Insgesamt fördert das Kunstministerium den Bereich Animation mit mehr als 26 Millionen Euro im Jahr. Darunter fallen die Filmakademie Ludwigsburg und das dortige Animationsinstitut, die Produktionsförderung der Medien- und Filmgesellschaft, die Arbeit der Animation Media Creators und die Animated Week.

Auch in diesem Jahr sind Filmemacher, Künstlerinnen und Animationsfans aus der ganzen Welt zu Gast. Ein Highlight ist die Podiumsdiskussion mit Filmfestivals aus den Regionen Baden-Württemberg, Auvergne-Rhône-Alpes, Katalonien und Lombardei des Netzwerks „Vier Motoren für Europa“ am 24. April 2024. Diskutiert wird die Zukunftsfähigkeit von Filmfestivals am Beispiel von Animationsfilmfestivals, die Potentiale und Aufgaben, die Filmfestivals für unsere heutige Gesellschaft haben können und inwiefern kulturelle und nationale Unterschiede in den vier Ländern eine Rolle spielen. Die Veranstaltung wird vom Kunstministerium Baden-Württemberg gefördert.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt den Standort durch branchenübergreifende Programme, die FMX wird durch eine kostenlose Bereitstellung des Hauses der Wirtschaft gefördert.

Die Film- und Animationsmedien-Branche ist ein wichtiger Treiber für andere Wirtschaftsbereiche

Michael Kleiner, Amtschef des Wirtschaftsministeriums, sagte zur Eröffnung des Branchentreffs FMX: „Die Film- und Animationsmedien-Branche inspiriert uns als Gesellschaft, sie ist aber auch wichtiger Treiber für andere Wirtschaftsbereiche. Wir müssen daher mit vereinten Kräften dafür sorgen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten und die Fachleute im Land zu halten.“ Sich sprunghaft entwickelnde Technologien, allen voran Künstlicher Intelligenz (KI), werden die Art und Weise des Drehbuchschreibens und ganz allgemein die Art und Weise des Filmemachens verändern. Innovative Werkzeuge wie „Sora“, eine hoch entwickelten Text-in-Video-Maschine von Open AI, senken zum Beispiel die Hürden für den Einstieg in die kostengünstige Videoproduktion. Auf diese disruptiven Entwicklungen, die zugleich Chance und Herausforderung sind, reagiert die Animationsbranche auf beeindruckende Art und Weise. Bei der 28. Ausgabe der FMX, einer der wichtigsten internationalen Konferenzen im Bereich Animation, visuelle Effekte und immersive Medien, zeigt die Branche, was sie zu bieten hat.

Stuttgarts Oberbürgermeister, Dr. Frank Nopper, sagte: „Die FMX-Conference on Animation, Effects, Games and Immersive Media bildet mit dem Internationalen Trickfilmfestival und dem Animation Production Day ein magisches Dreieck der Animation, das Stuttgart zu einem Hotspot für Animationsprofis macht.“

Die Region Stuttgart hat sich als ein führender Standort in Deutschland etabliert

Michael Kaiser, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) und Gesellschafter des ITFS, sagte: „In der Trickfilmwoche kommen die Kompetenzen von Stadt und Region Stuttgart im Bereich Animation besonders zum Tragen: In der Bewegtbildproduktion hat sich die Region Stuttgart in den letzten 20 Jahren als ein führender Standort in Deutschland etabliert. Die Stuttgart Animated Week bietet ein internationales Schaufenster für die hier tätigen Firmen und die renommierten Hochschulen. ITFS, FMX und APD ermöglichen Kooperationen, die jedes Jahr Wertschöpfung in die Region Stuttgart bringt.“

Internationales Trickfilmfestival: Panel – European Animation Film Festivals in Times of Transformation

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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