Integration

Land unterstützt Integrationsprojekte mit über zwei Millionen Euro

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch.
Symbolbild

Das Land unterstützt mit einem neuen Förderaufruf lokale und regionale Integrationsprojekte von Kommunen und freien Trägern mit über zwei Millionen Euro. Förderanträge können bis zum 21. Mai 2024 gestellt werden.

Das Sozial- und Integrationsministerium fördert mit dem Programm „Integration vor Ort – Stärkung kommunaler Strukturen“ lokale und regionale Integrationsprojekte mit bis zu 80.000 Euro pro Projekt. Insgesamt steht eine Fördersumme von über zwei Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden beispielsweise Initiativen, die den Zugang zu bestehenden Angeboten kultursensibel gestalten und damit für Menschen mit Migrationsgeschichte erleichtern. Aber auch ehrenamtliche Behördenlotsinnen und -lotsen sowie Projekte, die Begegnung und Austausch in einer vielfältigen Gesellschaft verbessern, kommen zum Zug. Als spezifische Zielgruppe werden dieses Jahr auch ältere Menschen mit Zuwanderungserfahrung in den Fokus gerückt, die als Bevölkerungsgruppe vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnen.

„Ziel des Programms ist es, zu einer kontinuierlichen Stärkung der Integrationsstrukturen vor Ort beizutragen und die Begegnung und den Austausch in einer vielfältigen Gesellschaft zu verbessern“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha am Montag, 15. April 2024, in Stuttgart. „Hierzu gehört, Hürden abzubauen und bestehende Angebote für Menschen mit Migrationsgeschichte besser zugänglich zu machen. Damit dies auch gut gelingt, ist die Einbindung der Zielgruppe beispielsweise über Migrantenselbstorganisationen wichtig.“

80.000 Euro Höchstfördersatz je Initiative

Bewerben können sich Kommunen und freie Träger wie zum Beispiel Verbände, Vereine, Stiftungen, juristische Personen und Projektpartnerschaften, die einen anteiligen Zuschuss zu ihren Projekten in Höhe von bis zu 75 beziehungsweise bis zu 90 Prozent erhalten können. Der Höchstfördersatz je Initiative beträgt 80.000 Euro.

Das Regierungspräsidium Stuttgart übernimmt die Antragsberatung. Dort sind die Anträge mit dem vorgesehenen Antragsformular bis zum 21. Mai 2024 einzureichen.

Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration: Integration vor Ort – Stärkung kommunaler Strukturen

Weitere Meldungen

Renato Gigliotti
Polizei

Neue Leitung für das Polizeipräsidium Ravensburg

Logo von Start up BW
Start-up BW

Auswahl für Start-up BW Pre-Seed steht

Verleihung Gigabitkommune@BW
Breitbandausbau

33 weitere Gigabitkommunen

Breitbandübergabe
Digitalisierung

38,4 Millionen Euro für den kommunalen Breitbandausbau

Projektteam, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges (Dritte von links), Direktorin des Amtsgerichts Nürtingen Dr. Sabine Kienzle-Hiemer (Vierte von links), Dr. Markus Volz Vizepräsident des Landgerichts Stuttgart (5. v. l.)
Justiz

Pilotprojekt „Zivilgerichtliches Online-Verfahren“ gestartet

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht Dr. Edwin Ernst Weber (rechts) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Staufermedaille an Dr. Edwin Ernst Weber

Landessieger von „Jugend debattiert“ stehen fest (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg)
Schule

Siegerinnen und Sieger von „Jugend debattiert“ gekürt

Finanzamtsleiter Böblingen Wankmüller
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Böblingen

Wort-Bild-Marke der Innovationsallianz Baden-Württemberg
Innovation

Land stärkt Innovationsallianz mit über 40 Millionen Euro

Streuobstwiese
Streuobst

20. landesweiter Streuobsttag in Hohenheim

Neuer Rettungshubschrauber Christoph Ortenau
Rettungsdienst

Rettungshubschrauber Christoph Ortenau startet in Lahr

Ein Mann wird geimpft.
Gesundheit

Impfen zeigt positive Auswirkungen

Jugendliche halten ein Banner mit der Aufschrift «Ehrenamt» in den Händen.
Ländlicher Raum

Jugendliche fürs Ehrenamt begeistern

links: Behältnis, das am Ostersonntag (5. April 2026) in einem Garten gefunden wurde; rechts: Laboranalyse
Strahlenschutz

Fundstück enthielt zu keinem Zeitpunkt Polonium-210

Grafik mit Überschrift „Die Landes-Behindertenbeauftragte Nora Welsch lädt ein zur Kundgebung“, darunter Schild einer Demonstration mit der Aufschrift „Inklusion ist kein Sparmodell!“ und den Informationen „5. Mai 2026, 14 Uhr, Stuttgart Zentrum“.
Menschen mit Behinderungen

Kundgebung zum Recht auf Inklusion am 5. Mai 2026