Strassenbau

Bundesstraße zwischen Rötenbach und Löffingen freigegeben

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Symbolbild: Ein Auto steht neben einem Baustellenschild am Neckartor. (Bild: Sebastian Gollnow / dpa)

Der Abschnitt der Bundesstraße 31 zwischen Rötenbach und Löffingen wurde für den Verkehr freigegeben. Dieser ist ein wichtiges Etappenziel im Zuge des Ausbaus der Bundesstraße 31 zwischen Freiburg und Donaueschingen.

Ein weiteres wichtiges Etappenziel im Zuge des Ausbaus der Bundesstraße (B) 31 zwischen Freiburg und Donaueschingen ist erreicht: Der nun dreistreifige Abschnitt zwischen Rötenbach und Löffingen ist jetzt offiziell freigegeben.

Mit Fertigstellung und Freigabe des Abschnittes zwischen Rötenbach und Löffingen setzen der Bund – als Baulastträger der B 31 – sowie die Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg konsequent das Ziel um, die wichtige Bundesstraße und bedeutende Verkehrsachse zu stärken. Zum feierlichen Start schnitten Ministerialdirigent Gerhard Rühmkorf, Vertreter des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, Baden-Württembergs Verkehrsstaatsekretärin Elke Zimmer und die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer das symbolische Band durch.

Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, sagte anlässlich der Verkehrsfreigabe: „Als Verbindungsachse zwischen der Autobahn (A) 5 im Rheintal und der A 81 im Osten erfüllt die B31 verkehrlich eine wichtige Funktion. Rund 12,2 Millionen Euro investiert der Bund in dieses Projekt. Entlang der B 31 östlich von Freiburg sind mehrere Bedarfsplanprojekte und Ausbaumaßnahmen vorgesehen, die abschnittsweise die Leistungsfähigkeit, die Verkehrsqualität und besonders die Verkehrssicherheit auf der vielbefahrenen Bundesstraße verbessern sollen. Gut ausgebaute und damit leistungsfähige Hauptverkehrsachsen sind das Rückgrat für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region und kommen somit unmittelbar den dort lebenden Menschen zu Gute.“

Eingriff in Natur und Landschaft im Vergleich gering

Baden-Württembergs Verkehrsstaatsekretärin Elke Zimmer machte deutlich: „Wo die verkehrlichen Herausforderungen durch einen gezielten Ausbau weniger vorhandener Straßen, mit verträglichen und vergleichsweise überschaubaren Eingriffen in Natur und Landschaft gelöst werden können, muss dies immer unser Mittel der Wahl sein. Der Ausbau der B 31 ist ein gutes Beispiel für einen gelungenen Kompromiss zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.“ Mit Blick zurück auf die Autobahnpläne der 70er und 80er Jahre setzte sie hinzu: „Es braucht nicht immer die Brechstange.“

Im nun freigegebenen Abschnitt zwischen Rötenbach und Löffingen sind durch die Ergänzung einer dritten Fahrspur Überholmöglichkeiten geschaffen worden. Dadurch können schnellere Autos, insbesondere in Steigungsabschnitten, langsamere Lastkraftwagen überholen. So nimmt der Überholdruck ab. Besonders angesichts des hohen Schwerverkehrsanteils von rund 15 Prozent führt der Ausbau somit zu einer Steigerung der Verkehrsqualität und besonders der Verkehrssicherheit.

Verkehr rollte während der Bauarbeiten weiter

Mangels leistungsfähiger Umleitungsstrecken war das Regierungspräsidium Freiburg gezwungen die B 31 auch während der Bauarbeiten in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr offen zu halten. „Da ging es durchweg richtig eng zu“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in ihrer Ansprache: „Alle, die hier vor Ort dafür gesorgt haben, diese hinsichtlich Verkehr, Bauablauf und Arbeitsraum sehr anspruchsvolle Maßnahme umzusetzen, haben einen tollen Job gemacht.“ Für den rund 3,7 Kilometer langen Ausbau mussten zunächst drei Brückenbauwerke abgerissen und – verbreitert für die dritte Fahrspur – neu hergestellt werden. Auch wurde während der rund vierjährigen Bauzeit die gesamte Straßenentwässerung auf einer Länge von drei Kilometern erneuert.

Ministerium für Verkehr: Erhaltung von Bundes- und Landesstraßen

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Ein Windrad ist auf der Holzschlägermatte bei Freiburg zu sehen.
Erneuerbare Energien

Mehr Windkraft für Baden-Württemberg

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Ziel bereits vorab erreicht

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Zwei Grundschüler stehen an einer Straße vor einer Schule.
Verkehrssicherheit

Bewerbungen für Verkehrs­präventionspreis ab jetzt möglich

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Bewerbungsstart für „Spitze auf dem Land!“

Mittelständischer Betrieb in Baden-Württemberg bei der Taschenherstellung aus alten PET-Flaschen (Symbolbild, © dpa)
Wirtschaft

Landtag beschließt neugefasste Mittelstandsförderung

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit einer Pipette. (Bild: picture alliance/picture alliance / dpa)
Gesundheitsschutz

PFOA-Belastung bei Einwohnern im Landkreis Rastatt sinkt weiter

Ländlicher Raum
Ländlicher Raum

Modernisierung Ländlicher Wege ist Zukunftssicherung

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Holzbau

Aktualisierte Holzbau-Richtlinie stärkt Klimaschutz und Wirtschaft

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. Februar 2026

Kinder sind auf einer Straße mit dem Fahrrad unterwegs zur Schule. (Foto: © dpa)
Sicherer Schulweg

Mehr Verkehrssicherheit durch Schulstraßen und Schulzonen

Autos fahren über eine Kreuzung in Reutlingen. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Verkehrssicherheit

Vernetzte Verkehrssicherheitsarbeit im Fokus