Kunst und Kultur

Auslandsstipendien für Künstlerinnen und Künstler

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Besucher sitzen im Atrium der neu gebauten Kunsthalle Mannheim vor dem Kunstwerk „Sefiroth“ des Künstlers A. Kiefer (Bild: © dpa).

Das Wissenschaftsministerium bietet acht Künstlerinnen und Künstlern aus Baden-Württemberg die Möglichkeit für einen Studien- und Arbeitsaufenthalt in Paris.

Acht Künstlerinnen und Künstler aus dem Land erhalten ein jeweils sechsmonatiges Residenzstipendium in den landeseigenen Ateliers an der Cité internationale des arts in Paris. Die Stipendien sind von Mai bis Oktober 2021 und von November 2021 bis April 2022 angesetzt. Die genauen Aufenthaltsdaten können sich im Hinblick auf die aktuelle Corona-Pandemie gegebenenfalls noch ändern.

„Studien- und Arbeitsaufenthalte in den europäischen Kunstzentren sind für die künstlerische Entwicklung junger Kunstschaffender äußerst wichtig. Mit den Stipendien an der Cité internationale des arts in Paris geben wir außergewöhnlich begabten und qualifizierten Künstlerinnen und Künstlern aus dem Land auch die Möglichkeit, den interdisziplinären Dialog aus- und Netzwerke in der internationalen Kunstwelt aufzubauen“, sagte Staatssekretärin Petra Olschowski. Die ausgewählten jungen Kunstschaffenden hätten sich im Bewerberfeld besonders profiliert.

Die Stipendiaten

Über die Vergabe der Stipendien entscheidet jeweils eine Jury aus fachkundigen Persönlichkeiten des kulturellen und geistigen Lebens. Folgende Künstlerinnen und Künstler wurden für 2021/22 ausgewählt:

  • Marleine Chedraoui, Karlsruhe
  • Anna Gohmert, Stuttgart
  • Jiwon Jung, Karlsruhe
  • Florina Leinß, Stuttgart
  • Ulrich Okujeni, Karlsruhe
  • Miriam Schmitz, Karlsruhe
  • Karolina Sobel, Karlsruhe
  • Mona Zeiler, Stuttgart

Der unabhängigen Fachjury gehörten in diesem Jahr Dr. Melanie Ardjah von der Kunsthalle Göppingen, Dr. Claudia Emmert vom Zeppelin Museum Friedrichshafen, Dr. Nicole Fritz von der Stiftung Kunsthalle Tübingen, Clemens Ottnad vom Künstlerbund Baden-Württemberg und Dr. Kirsten Voigt von der Staatliche Kunsthalle Karlsruhe an.

Die landeseigenen Ateliers an der Cité internationale des arts

Das Land Baden-Württemberg verfügt an der Cité internationale des arts in Paris über vier Ateliers, die derzeit einer umfassenden Renovierung unterzogen werden. Der Studienaufenthalt beträgt jeweils sechs Monate. Neben der freien Unterkunft und einem Studio erhalten die Stipendiaten eine monatliche Unterstützung von 1.500 Euro einschließlich Reise-, Transport- und Materialkosten. Außerdem besteht im Anschluss die Möglichkeit einer Ausstellung im Rahmen von „Retour de Paris“. Die vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst geförderte Ausstellungsreihe wird vom Institut Français Stuttgart, der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe und dem Centre Culturel Français Freiburg präsentiert.

Die Cité internationale des arts wurde 1965 als Stiftung gegründet und hat seither über 18.000 Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten geboten. Die mitten im Stadtzentrum angesiedelten Studios bieten Raum zu künstlerischer Arbeit in einem anregenden Kunst-Umfeld. Die Gelegenheit zu Interaktion und Kooperation eröffnet sich über ein vielfältiges Angebot von Ausstellungen, Konzerten und Open Studios.

Weitere Meldungen

Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
Innovation

Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologien

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal gewinnt den Regional Cup Tübingen

Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Innovation

Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

Polizei mit BW-Wappen
Polizei

Neuer Studienjahrgang startet an der Hochschule für Polizei

Eine Mitarbeiterin des Kunstmuseums in Stuttgart geht durch eine Ausstellung.
Kunst und Kultur

Land fördert nichtstaatliche Museen mit 300.000 Euro

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Wirtschaft

Land fördert innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion

Kontrabassistin und Komponistin Tabea Kind
Kunst und Kultur

Tabea Kind erhält Jazz-Preis Baden-Württemberg 2026

Ein Student im Praktischen Jahr am Universitätsklinikum Heidelberg spricht mit einem Patienten.
Gesundheitsberufe

Neuer Weg ins Medizinstudium startet

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Straßenbau

500 Millionen Euro für Straßenerhalt im Land

von links nach rechts: Herr Knödler von der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall, Justizministerin Marion Gentges und Herr Mack von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim
Justiz

108 neue Justizvollzugsbeamte im Land

Bauarbeiter laufen in Stuttgart an Neubauten der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) vorbei. (Foto: © dpa)
Wohnraumförderung

Bau von 3.367 Sozialwohnungen bewilligt

Gruppenbild mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (vorne, Mitte) und den Ordensprätendentinnen und Ordensprätendenten
Auszeichnung

Verdienstorden des Landes an 27 verdiente Persönlichkeiten

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Verkehr

Landesmobilitätsgesetz macht gute Mobilität einfacher

Ministerin Razavi mit den neuen Regierungsbaumeisterinnen und Regierungsbaumeistern 2026. V.l.: Manuel Riedlinger, David Maihöfer, Ministerin Nicole Razavi MdL, Annika Bauer, Johannes Martin Schöckle und Salome Cynthia Schwarz.
Städtebau

Regierungsbaumeisterinnen und -baumeister verabschiedet

Sergej Gößner
Kunst und Kultur

Sergej Gößner erhält Jugendtheaterpreis