Luftreinhaltung

30 weitere Luftfiltersäulen in Stuttgart

Ein Banner mit der Aufschrift "Feinstaubalarm", das Banner hängt an einer Fußgängerbrücke über der Bundesstraße 14 in Stuttgart. Im Vordergrund sind Messgeräte einer Feinstaubmessstation zu sehen. (Bild: © Silas Stein/ dpa)

In Stuttgart sind insgesamt weitere 30 Filtersäulen in Betrieb genommen worden. Ziel ist die Verringerung der Luftschadstoffbelastung mit Stickoxiden in den Bereichen mit der höchsten Schadstoffbelastung.

Die Arbeiten zur Installation von Filtersäulen in Stuttgart sind abgeschlossen. Die insgesamt 30 Filtersäulen – 20 in der Hohenheimer Straße und 10 in der Pragstraße – wurden unmittelbar nach der Aufstellung in Betrieb genommen. Ziel ist die Verringerung der Luftschadstoffbelastung mit Stickoxiden in den Bereichen mit der höchsten Schadstoffbelastung, den so genannten Hotspots. Experten erwarten dort eine Minderung der Belastung mit Luftschadstoffen in Höhe von etwa fünf bis zehn Prozent. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre. Vor Ablauf der Projektlaufzeit über die Notwendigkeit zur Fortsetzung des Projekts entschieden.

Um die Einhaltung der Grenzwerte zu erreichen, setzt das Ministerium für Verkehr auf eine Kombination effizienter Maßnahmen. An den Hotspots, wo die Standardmaßnahmen nicht ausreichen und weitere Fahrverbote drohen, kommen die Filtersäulen zum Einsatz. Die Säulen wirken nicht flächig in ganz Stuttgart, sondern in den besonders hoch belasteten Straßenabschnitten über eine Länge von mehreren hundert Metern. Zwar kann man im Blick auf die Kosten zu diskutieren, nicht jedoch im Blick auf die Wirkung, betont das Ministerium für Verkehr. Die Säulen stellen eine konkrete Maßnahme zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor schädlichen Stickstoffdioxid dar.

Bei der Auswahl der Standorte wurden Bereiche mit den höchsten Schadstoffbelastungen die räumlichen Gegebenheiten vor Ort sowie sonstige zur Verfügung stehende Maßnahmen einbezogen, welche die Schadstoffe vermindern sollen. Bei der Standortfindung und der Abschätzung der Wirksamkeit sind komplexe Simulationen zum Einsatz gekommen. Diese wurden auch verwendet, um die Lärmbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die Wirkung zu optimieren. Die Filtersäulen laufen aus Gründen des Schutzes der Anwohner nachts, wenn wenig Verkehr ist, mit deutlich verringerter Leistung. Nachdem die Filtersäulen in der Hohenheimer Straße aufgestellt worden waren, waren im Interesse des Fußgängerverkehrs noch Korrekturen notwendig.

Um die Anwohnerinnen und Anwohner frühzeitig zu informieren, fanden im Juli 2019 in den beiden betroffenen Stuttgarter Stadtbezirken zwei öffentliche Informationsveranstaltungen mit der Landeshauptstadt Stuttgart, dem Ministerium für Verkehr und dem Entwickler und Hersteller der Säulen, dem Unternehmen Mann+Hummel statt.

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