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15 Kommunen erhalten Fußverkehrs-Check des Landes

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Eine Mutter geht mit einem Kinderwagen über einen Zebrastreifen.

Zur langfristigen Fußverkehrsförderung erhalten 15 Kommunen den Fußverkehrs-Check des Landes. So soll Defiziten im Fußwegenetz auf die Spur gekommen werden.

Das diesjährige Motto der Fußverkehrs-Checks lautet „Schritt für Schritt zu Fußwegenetzen“. Und Schritt für Schritt baut das Land auch seine Fußverkehrsförderung für die Kommunen weiter aus. Ein durchgängiges, barrierefreies und attraktives Fußwegenetz ist für Zufußgehende von zentraler Bedeutung; ein schlüssiges Fußverkehrskonzept ist eine wichtige Voraussetzung für ein solches Netz.

Langfristige Fußverkehrsförderung erzielen

„Wir wollen erreichen, dass aus den lokalen Begehungen der Fußwege im Rahmen der Fußverkehrs-Checks der Einstieg in eine langfristige und systematische Fußverkehrsförderung für das gesamte Gemeindegebiet wird. Daher haben wir die Fußverkehrs-Checks in diesem Jahr weiterentwickelt“, führte die Staatssekretärin im Verkehrsministerium Elke Zimmer aus. „Damit bietet das Verkehrsministerium den Kommunen zielgerichtete Unterstützung beim Start in eine systematische Fußverkehrsförderung.“

Zusätzliche Beratung zu Fußverkehrskonzepten

Insgesamt haben sich wieder über 50 Kommunen auf den im März veröffentlichten Bewerbungsaufruf des Verkehrsministeriums für die Fußverkehrs-Checks hin beworben. Eine Fachjury hat insgesamt 15 Kommunen in Baden-Württemberg für die Teilnahme an der landesweiten Maßnahme ausgewählt. Im Rahmen einer offiziellen Landesauftaktveranstaltung im Stuttgarter Literaturhaus am 29. Juni 2022 überreichte Staatssekretärin Zimmer den ausgewählten Kommunen nun ihre Urkunde und gab damit gleichzeitig den Startschuss für die achte Runde der Fußverkehrs-Checks. Die diesjährigen Gewinnerkommunen sind Bad Mergentheim, Bad Wimpfen, Bodnegg, Ditzingen, Emmendingen, Friedrichshafen, Höpfingen, Kornwestheim, Ladenburg, Lauchringen, Mehrstetten, Neckargemünd, Remchingen, Schliengen und Weil am Rhein.

Mit dem Fußverkehrs-Check Plus erhalten fünf der Teilnehmerkommunen, welche noch ausgewählt werden, zusätzlich zum Fußverkehrs-Check eine ausführliche Beratung zu Fußverkehrskonzepten. Für die Erstellung eines solchen Konzeptes stellt das Land im Rahmen der Förderung qualifizierter Fachkonzepte ebenfalls Fördermittel bereit.

Ziel der Checks ist es, den Fußverkehr stärker in das Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit zu rücken. Bürgerinnen und Bürger sowie Verwaltung und Politik bewerten in Workshops und Begehungen die Situation des Fußverkehrs und erarbeiten im Dialog gemeinsam Lösungen, um die Wege zu Fuß attraktiver und sicherer zu gestalten.

Baden-Württemberg als Vorreiter der Fußverkehrsförderung

Die Fußverkehrs-Checks werden seit 2015 durchgeführt, mehr als 70 Kommunen aus allen Teilen Baden-Württembergs haben seither teilgenommen. Die Fußverkehrs-Checks sind ein zentrales Angebot des Landes und dienen dem Einstieg in die kommunale Fußverkehrsförderung. Für die ausgewählten Kommunen trägt das Land die Kosten für die Fußverkehrs-Checks. Baden-Württemberg war Pionier auf diesem Gebiet und bleibt mit der Weiterentwicklung zum Fußverkehrs-Check Plus erneut Vorreiter und treibende Kraft, um die Fußverkehrsförderung voranzubringen.

Der Fachjury, die die Teilnahmekommunen an den Fußverkehrs-Checks auwählt, gehören Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinde- und des Städtetags Baden-Württemberg, der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW), der Hochschule Karlsruhe, des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) Baden-Württemberg, der NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg sowie des Ministeriums für Verkehr an.

Hilfreiche Bestandsaufnahme: Die Fußverkehrs-Checks

Ministerium für Verkehr: Fußverkehr

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