Naturschutz

Untersteller startet Biodiversitätstour im Schwarzwald

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Eine Grinde, eine fast baumfreie Feuchtheide, aufgenommen am Schliffkopf im Nationalpark Schwarzwald. (Bild: picture alliance/Uli Deck/dpa)

Umweltminister Franz Untersteller wird in den nächsten Wochen unterschiedliche Orte im Land besuchen und sich über erfolgreiche Maßnahmen zur Stärkung der biologische Artenvielfalt informieren.

Flächenfraß, begradigte Gewässer und hoher Einsatz von Pflanzenschutzmitteln: Es gibt viele Gründe, warum es zum dramatischen Artensterben von Tieren und Pflanzen auch in Baden-Württemberg gekommen ist. „Der Verlust der Biologischen Vielfalt gehört neben dem Klimawandel zu den Menschheitsaufgaben unserer Zeit“, sagt Umweltminister Franz Untersteller. „Wir müssen erhalten, was uns am Leben hält.“

Umweltminister startet Biodiversitätstour

Um auf diese große Herausforderung aufmerksam zu machen, startet der Umweltminister am Freitag, 11. September 2020, im Schwarzwald seine Biodiversitätstour. Untersteller wird in den nächsten Wochen sieben Orte im Land besuchen, die sich für die Artenvielfalt auf unterschiedlichste Weise erfolgreich einsetzen. „Auch die Landesregierung tut sehr viel, um die biologische Vielfalt zu erhalten und zu stärken“, betonte Minister Untersteller.

Beispielsweise hat die Landesregierung gemeinsam mit Naturschutz und Landwirtschaft das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ weiterentwickelt und mit einem auch bundesweit richtungsweisenden Biodiversitäts-Stärkungsgesetz gesetzlich verankert. „Damit wollen wir die biologische Vielfalt und die zu ihrem Erhalt unverzichtbare bäuerliche Landwirtschaft im Land stärken“, sagte Umweltminister Untersteller. Aber nicht allein: Der Schutz der Artenvielfalt sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, fügte Untersteller hinzu: „Jede einzelne Bürgerin und jeder einzelne Bürger können ihren Beitrag dazu leisten.“

Umweltministerium: Biologische Vielfalt im Land

Die Stationen der Biodiversitätstour

Wann? Wo?
Freitag, 11. September Station 1: Biosphärengebiet Schwarzwald im Kleinen Wiesental, Landkreis Lörrach
Montag, 28. September

Station 2: Schwäbisches Streuobstwiesenparadies in Balingen, Zollernalbkreis

Station 3: Wacholderheiden im Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Landkreis Reutlingen

Donnerstag, 8. Oktober

Station 4: Biotopverbund in Blaufelden, Landkreis Schwäbisch Hall

Station 5: Naturschutzgebiet Ersinger Springerhalde bei Keltern, Enzkreis

Freitag, 9. Oktober

Station 6: Biotopverbund Bodensee in Rielasingen-Worblingen, Landkreis Konstanz

Station 7: Naturschutzgebiet Wasenmoss bei Tettnang, Bodenseekreis

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Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
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