Ernährung

Mehr regionales Bio in Gemeinschaftsverpflegung

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Frau isst in einer Kantine zum Mittag. (Foto: © dpa)

Mit dem Projekt „Bio gemeinsam genießen“ setzt das Land zusammen mit den Bio-Musterregionen wichtige Impulse für mehr regionales Bio in der Gemeinschaftsverpflegung. Insgesamt wurden 16 Einrichtungen, Betriebe und Caterer für das Projekt ausgewählt.

„Das Potenzial der Gemeinschaftsverpflegung für die Steigerung des regionalen Bio-Anbaus in Baden-Württemberg ist enorm. Es profitieren die Tischgäste, das Image des Betriebes, die Lieferanten und Erzeuger von einer auf Nachhaltigkeit sowie Gesundheit ausgerichteten Verpflegung. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir für unser Projekt ‚Bio gemeinsam genießen‘ wieder 16 interessierte und motivierte Einrichtungen, Betriebe und Caterer gewinnen konnten, die sich mit uns auf den Weg zu einer qualitätsvollen Verpflegung machen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich des ersten Treffens der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Stuttgart.

„Ziel des Projektes ist es, insbesondere den Bio-Anteil in den teilnehmenden Einrichtungen, Betrieben und Cateringunternehmen auf mindestens 30 Prozent zu erhöhen und gleichzeitig die Menge regionaler Lebensmittel zu steigern. Das soll die Nachfrage nach mehr Bio-Lebensmitteln aus Baden-Württemberg ankurbeln und einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung leisten“, so Minister Hauk weiter.

Wichtige Meilensteine für die Verpflegung bilden die Bio-Zertifizierung und die Zertifizierung nach den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. Weitere wichtige Ziele des Projekts sind die Reduktion von Lebensmittelabfällen, die Stärkung der Frischküche sowie die Verbesserung der Kommunikationsstrukturen.

„Ich freue mich über das große Interesse am Projekt und wünsche den ausgewählten Einrichtungen, Betrieben und Caterern gutes Gelingen bei der Umsetzung der Projektziele. Einen wichtigen Erfolgsfaktor stellt die Kooperation mit den Bio-Musterregionen Baden-Württemberg und die konkrete Unterstützung durch die Regionalmanagements vor Ort dar“, erläuterte Minister Hauk.

Insgesamt wurden 16 Einrichtungen, Betriebe und Caterer aus acht Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg für das Projekt ausgewählt. Darunter befinden sich Kitas und Schulen, Betriebe, Cateringunternehmen, Kliniken sowie Senioren- und Pflegeeinrichtungen, die unterschiedliche Erfahrungen und Voraussetzungen in das Projekt miteinbringen.

Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg: Liste mit den ausgewählten Einrichtungen, Betrieben und Caterern

Projekt „Bio gemeinsam genießen“

Das Projekt wird über einen Zeitraum von zwei Jahren vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz durchgeführt und entspricht einer Maßnahme des Aktionsplans „Bio aus Baden-Württemberg“ zur Steigerung des ökologischen Anbaus in Baden-Württemberg.

Für eine möglichst große Flächenwirkung wird an die Erfolge der ersten Projektphase von 2020 bis 2023 angeknüpft und mit neuen Einrichtungen, Betrieben und Caterern in eine zweite Runde gestartet.

Das Projekt und die Ergebnisse der ersten Projektphase sind in der Projektbroschüre dargestellt.

Weitere Meldungen

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Grüne Woche 2026
Landwirtschaft

Baden-Württemberg bei der Grünen Woche 2026 erleben

Legehennen im Freien (Quelle: dpa).
Vogelgrippe

Verlängerung des Aufstallungsgebots

Kisten mit Gemüse und Obst.
Ernährung

Sechster Förderaufruf für regionale Bio-Produkte

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Frau bedient die Smartphone-App eines Onlinehändlers. (Foto: © dpa)
Marktüberwachung

Mehr Schutz bei Online-Einkäufen

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
Streuobst

Streuobstwiesen schützen und genießen

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Schmeck den Süden
Ernährung

Genussführer 2026 vorgestellt

Ein Mähdrescher erntet in Langenenslingen-Andelfingen ein Getreidefeld mit Wintergerste ab. (Bild: picture alliance/Thomas Warnack/dpa)
Landwirtschaft

Land fördert Unterstützungsnetzwerk für Land- und Weinwirtschaft

Eine junge Frau legt an Heiligabend mehrere Geschenke unter einen Weihnachtsbaum.
Verbraucherschutz

Verbrauchertipps zu Reklamation und Umtausch nach dem Weihnachtsfest

Feuerwerk am Nachthimmel
Silvester

Tiere vor Silvesterfeuerwerk schützen und Müll ordnungsgemäß entsorgen

Ein Silvesterböller wird mit einem Feuerzeug gezündet. (Foto: © dpa)
Silvester

Mit kleinem Feuerwerk sicher ins neue Jahr

Baden-Württemberg, Seebach: Fichten und eine Buche stehen im Nationalpark Schwarzwald im Nebel.
Bundesrat

Hauk fordert Entlastung für land- und forstwirtschaftliche Betriebe

Fischer fischen im Bodensee (Foto: dpa)
Artenschutz

Projekt zum Fischartenschutz und Kormoranmanagement startet