Kultur und Tourismus

Land und Baden-Baden führen Zusammenarbeit fort

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Das Theater Baden-Baden (Foto: © dpa)

Die Stadt Baden-Baden und das Land Baden-Württemberg führen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bei Kultur und Tourismus fort. Finanzministerin Edith Sitzmann und Oberbürgermeisterin Margret Mergen haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Die Stadt Baden-Baden und das Land Baden-Württemberg setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bei Theater, Philharmonie, Kurpark, Veranstaltungen und Marketing fort. Finanzministerin Edith Sitzmann und Oberbürgermeisterin Margret Mergen haben in Baden-Baden einen zukunftsweisenden Vertrag unterzeichnet. Die Partnerschaft wird damit über das Jahr 2020 hinaus um bis zu zehn Jahre verlängert.

Zukunftsweisenden Vertrag unterzeichnet

„Baden-Baden ist eine liebens- und lebenswerte Stadt, die tolle Attraktionen bietet. Kunst, Kultur, Natur und Erholung – es ist für alle was dabei. Menschen aus aller Welt kommen gerne nach Baden-Baden“, sagte die Finanzministerin. „Wir wollen, dass die Stadt so attraktiv und lebendig bleibt. Mit der neuen Vereinbarung haben Stadt und Land Planungssicherheit.“

Oberbürgermeisterin Margret Mergen erklärte: „Mit der getroffenen Vereinbarung haben Stadt und Land eine kluge und vorausschauende Abmachung getroffen. Auch das mehrheitliche Votum des Gemeinderats bestätigt, dass es richtig war, für eine solide Kooperation zu kämpfen, damit sich Baden-Baden auch in Zukunft als ein herausragender Kultur- und Tourismusstandort innerhalb Baden-Württembergs präsentieren kann. Dafür bin ich sehr dankbar.“

1934 gründeten das damalige Land Baden und die Stadt Baden-Baden gemeinsam die Bäder- und Kurverwaltung, BKV. Deren Aufgabe war es, die Bade- und Kuranstalten sowie den Tourismus zu betreiben. 1995 schied die Stadt aus der BKV aus, die daraufhin neu strukturiert wurde. In diesem Zuge übernahm die Stadt Theater, Philharmonie, Kurpark sowie Marketing und Veranstaltungen. Das Land unterstützt die Stadt seither mit Ausgleichszahlungen. In den vergangenen Jahren flossen durchschnittlich zehn Millionen Euro pro Jahr. Hinzu kamen Mittel für die Modernisierung des Kongresshauses und Zuschüsse für das Festspielhaus - insgesamt rund 60 Millionen Euro. Die Stadt Baden-Baden stockt die Ausgleichszahlungen mit eigenen Haushaltsmitteln auf.

Mit der neuen Vereinbarung werden die Ausgleichszahlungen des Landes weitere fünf Jahre bis Ende 2025 garantiert und dynamisiert. Die Stadt ist bereit, bis spätestens Ende 2023 ein nachhaltiges und tragfähiges Tourismuskonzept vorzulegen. Dann verlängert sich die Vereinbarung nach Genehmigung durch das Land nochmals um weitere fünf Jahre bis Ende 2030.

Weitere Informationen

Die erste Rahmenvereinbarung zwischen Stadt Baden-Baden und Land Baden-Württemberg wurde 1995 nach der Neustrukturierung der BKV geschlossen. Sie lief bis Ende 2000 und wurde 2001 und erneut 2008 um jeweils zehn Jahre verlängert. Die aktuelle Rahmenvereinbarung gilt bis 31. Dezember 2020.

Stadt Baden-Baden

Baden-Baden: Tourist-Information

Weitere Meldungen

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW

Jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Ein Mann programmiert einen Roboterarm, der in einer Produktionslinie einer Smart Factory eingebaut ist.
Innovation

Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Portrait Annette Pehnt
Kunst

Annette Pehnt erhält Johann-Peter-Hebel-Preis 2026

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Der Luchs wird eingefangen, um ihn zu besendern
Forst

Luchs im Landkreis Rastatt mit Halsbandsender ausgestattet