Kunst und Kultur

Deutscher Pavillon auf der Biennale Venedig eröffnet

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Deutscher Pavillon auf der Kunstbiennale Venedig 2024
Deutscher Pavillon auf der Kunstbiennale Venedig 2024

Auf der 60. Internationalen Kunstausstellung „La Biennale di Venezia“ wurde der Deutsche Pavillon eröffnet. Orte wie die Biennale in Venedig bieten die Möglichkeit, künstlerische Perspektiven auf internationale Entwicklungen zu würdigen.

Çagla Ilk, die Co-Direktorin der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden, verantwortet 2024 den Deutschen Pavillon bei der Kunst-Biennale in Venedig, der am 18. April 2024 eröffnet wurde.

Dazu sagte Baden-Württembergs Kunstministerin Petra Olschowski: „Durch ihre transdisziplinäre Methode wird Çagla Ilk mit ‚Thresholds/Schwellenräume‘ in Venedig einen außergewöhnlichen Beitrag für die diesjährige Biennale leisten. Die von ihr ausgewählten Künstlerinnen und Künstler, insbesondere Yael Bartana und Ersan Mondtag, befassen sich auf eindrückliche Weise performativ wie bildnerisch mit Themen wie Migration und kollektives Gedächtnis, Umweltzerstörung, aber auch Aufbruch und Hoffnung.“

Künstlerische Perspektiven auf internationale Entwicklungen würdigen

Angesichts der vielfältigen Herausforderungen, mit denen sich die Kulturlandschaft im Allgemeinen und die Biennale im Besonderen nach dem 7. Oktober 2023 konfrontiert sieht, sagte Petra Olschowski: „Orte wie die Biennale in Venedig bieten die Möglichkeit, die Themen zu diskutieren, die Künstlerinnen und Künstler weltweit aktuell beschäftigen, und künstlerische Perspektiven auf internationale Entwicklungen zu würdigen. Es ist von zentraler Bedeutung, dass wir solche Freiräume eröffnen und gleichzeitig sicherstellen, dass Respekt und Schutz von Gruppen und Einzelnen gewährleistet sind.“

Çagla Ilk leitet seit 2020 mit Misal Adnan Yildiz die Kunsthalle in Baden-Baden. Zuvor war sie von 2012 an Dramaturgin und Kuratorin am Maxim-Gorki-Theater in Berlin. Die Kuratorin und Architektin wurde in Istanbul geboren, sie studierte Architektur an der Technischen Universität Berlin und an der Mimar Sinan Universität Istanbul. Ihre Arbeit wird als transdisziplinär zwischen Bildender Kunst, Architektur, Sound, Theater und Performance beschrieben.

Dass Çagla Ilk als Kuratorin des Deutschen Pavillon ausgewählt wurde, würdigt in besonderer Weise ihre bisherige Arbeit. Yael Bartana und Ersan Mondtag präsentieren ihre Arbeiten im Deutschen Pavillon. Erweitert wird „Thresholds“ mit künstlerischen Installationen von Michael Akstaller, Nicole L’Huillier, Robert Lippok und Jan St. Werner auf der Insel La Certosa vor Venedig. Dieses spartenübergreifende Konzept von Çagla Ilk wird erstmals auch eine Verbindung zwischen dem Deutschen Pavillon und der Insel schaffen.

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