KULTURTOURISMUS

Staatliche Schlösser und Gärten mit guten Besuchszahlen

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Besucherinnen und Besucher bei den Staatlichen Schlössern und Gärten von 2009 bis 2019
Auf der Luftaufnahme ist mit dem Schloss Heidelberg das beliebteste Landesmonument der Schlösser und Gärten zu sehen

Die Besuchszahlen der Staatlichen Schlösser und Gärten sind weiter auf einem hohen Niveau. Wie in den vergangenen Jahren ist auch 2019 Schloss Heidelberg das beliebteste Monument des Landes.

Fast 3,9 Millionen Menschen haben im Jahr 2019 die Schlösser, Klöster, Burgen und Gärten des Landes besucht. Damit liegen die Besuchszahlen auf weiter hohem Niveau. Ein leichter Rückgang von 2,6 Prozent gegenüber 2018 mit knapp 4 Millionen Besucherinnen und Besuchern erklärt sich unter anderem durch aufwändige Restaurierungen oder die Sperrung des Hohentwiels wegen Steinschlägen. Die Besuchszahlen zahlreicher Monumente sind weiter gestiegen. „Trotz Einschränkungen bei manchen Monumenten sind die Besuchszahlen insgesamt stabil. Rund 3,9 Millionen Menschen haben die Landesmonumente besucht. Das zeigt, wie wichtig es ist, in die Schlösser und Gärten des Landes zu investieren, um sie zu bewahren“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann.

Besuchszahlen sind weiter auf weiter hohem Niveau

Neben der Festungsruine Hohentwiel wegen Steinschlags waren das Schloss Favorite in Ludwigsburg und das Barockschloss Mannheim in der Saison 2019 geschlossen. Das Residenzschloss Ludwigsburg wurde saniert und die Königswohnung restauriert, daher war es nur teilweise zugänglich. Dennoch besuchten das Residenzschloss im Jahr 2019 fast 320.000 Menschen.

Das beliebteste Monument des Landes ist weiter Schloss Heidelberg. Mit rund 1,16 Millionen Gästen aus aller Welt konnte der Vorjahreswert um 1,7 Prozent gesteigert werden. Auf Platz zwei liegen Schloss und Schlossgarten Schwetzingen: Rund 801.000 Menschen haben das Monument 2019 besucht. Das bedeutet gegenüber dem Wert von 750.000 Gästen im Vorjahr eine Steigerung von 6,8 Prozent.

Kloster Ochsenhausen konnte einen deutlichen Zuwachs melden: 2019 besuchten etwa 43.500 Menschen das Kloster, 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Fürstenhäusle in Meersburg war nach der Wiedereröffnung sehr beliebt. Rund 6.700 Besucherinnen und Besucher tauchten in die Welt der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff ein.

Die Grabkapelle auf dem Württemberg konnte ihre gute Entwicklung fortsetzen. Das Mausoleum in den Weinbergen ist eines der wichtigsten Ausflugsziele im Raum Stuttgart. Über 47.000 Menschen kamen, das sind 9,3 Prozent mehr als 2018. Die Grabkapelle feiert 2020 ihr 200-jähriges Jubiläum. Der Botanische Garten in Karlsruhe zog im zweiten Jahr nach der Sanierung und Restaurierung wieder viele Gäste an. Etwa 20.700 Besucherinnen und Besucher kamen in die historische Gartenanlage, 22,8 Prozent mehr als im Vorjahr. 

Kloster Lorch im Remstal steigerte seine Besucherzahl um 20,3 Prozent auf rund 93.700: Viele Gäste erlebten das Kloster während der Landesgartenschau oder kamen zum „Sommerfest im Stauferland“, das Finanzstaatssekretärin Gisela Splett im Juli eröffnete. Schloss Weikersheim verbesserte sein Ergebnis um 9,8 Prozent auf etwa 93.800 Besucherinnen und Besucher, und das obwohl aufgrund von Restaurierungen nur ein Teil der Prunkräume zugänglich waren.

Die Staatlichen Schlösser und Gärten sind mit 62 Schlössern, Klöstern, Burgen und Gärten Marktführer der historischen Besuchermonumente im Südwesten. Das Themenjahr steht 2020 unter dem Motto „Unendlich schön. Monumente für die Ewigkeit“.

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von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
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