Ländlicher Raum

Podcast zur Resilienz der ländlichen Räume

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Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.

Im Rahmen der achtteiligen Podcast-Serie „Land.lebendig denken“ wird das Thema Resilienz im Ländlichen Raum umfassend beleuchtet. In der aktuellen Folge spricht Minister Peter Hauk darüber, was ihn am Ländlichen Raum begeistert, was diesen auszeichnet und wo aktuelle Herausforderungen liegen.

„Unser leistungsfähiger und attraktiver Ländlicher Raum ist ein Markenkern Baden-Württembergs. Gemeinsam wollen wir ihn weiterentwickeln und stärken. Der Ländliche Raum in Baden-Württemberg bietet eine Lebensqualität, die das Leben außerhalb der Großstadt einzigartig macht“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und Vorsitzende des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum, Peter Hauk am Donnerstag, 4. Mai 2023.

Resiliente ländliche Räume sollen dazu in der Lage sein, mit den Herausforderungen unserer Zeit umzugehen und vorausschauende Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Aus diesem Grund wurde auf Beschluss des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches die wissenschaftliche Grundlage für resiliente ländliche Räume in Baden-Württemberg bildet. Dieses wird derzeit vom Institut für Regionalwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erarbeitet.

Im Rahmen des Projekts wird auch eine Podcast-Serie mit dem Titel „Land.lebendig denken“ veröffentlicht. In acht Episoden wird das Thema Resilienz im Ländlichen Raum umfassend beleuchtet. Dabei werden Gespräche mit Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft geführt. In der aktuellen Folge spricht Minister Peter Hauk darüber, was ihn am Ländlichen Raum begeistert, was diesen auszeichnet und wo aktuelle Herausforderungen liegen.

Mittelständische Strukturen im Ländlichen Raum stärken

„Ein großer Vorteil des Ländlichen Raums in Baden-Württemberg ist, dass sich Gewerbe und Industrie hier dezentral entwickelt und niedergelassen haben. Es ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung, die mittelständischen Strukturen im Ländlichen Raum aufrechtzuerhalten“, so Minister Hauk. „Die stetigen Veränderungsprozesse unserer Zeit machen natürlich auch vor dem Ländlichen Raum nicht halt. Aufgrund der Digitalisierung werden durch Möglichkeiten wie Homeoffice und flexiblem Arbeiten in Zukunft noch mehr Menschen dort wohnen, wo sie sich auch wohlfühlen – und das unabhängig vom Standort ihres Arbeitgebers. Dies ist eine große Chance für den Ländlichen Raum. Gerade dort können digitale Lösungen helfen, Distanzen zu überwinden, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und eine nachhaltige und generationengerechte Entwicklung in den Kommunen voranzutreiben. Dabei ist aber auch Flexibilität und der Wille, sich auf die Veränderungen einzulassen gefragt. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Inanspruchnahme von telemedizinischen Angeboten“, erklärte Minister Hauk.

Im Rahmen des Projekts und der Podcast-Serie zum Ländlichen Raum werden auch vielversprechende Best-Practice-Beispiele vorgestellt, um einen Ausblick zu geben, wodurch sich starke und resiliente ländliche Räume zukünftig auszeichnen werden. Anhand der beispielhaften Erfolgsmodelle soll aufgezeigt werden, wie Resilienz in den unterschiedlichen Bereichen erreicht werden kann.

Podcast-Serie als Grundlage für Beteiligungsprozesse

„Die Podcast-Serie bietet einen Wissenstransfer von der Universität in die Gesellschaft und kann als Grundlage für die darauffolgenden Beteiligungsprozesse verwendet werden. Dabei liegt der Fokus auf den Potentialen und Stärken des Ländlichen Raumes, aber auch anstehende Veränderungsprozesse und Herausforderungen werden thematisiert“, so Minister Hauk.

Ab dem 20. April 2023 wird über einen Zeitraum von drei Monaten alle zwei Wochen jeweils donnerstags eine Folge des Podcasts „Land.lebendig denken“ veröffentlicht.

Karlsruher Institut für Technologie: Land.lebendig denken

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