Erneuerbare Energien

Mehr regionale Ausgewogenheit beim Ausbau der Windkraft

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Der Rotor einer Windkraftanlage wird montiert.

Mit den Anfang 2017 geänderten Ausschreibungsregelungen für Windkraft im Erneuerbaren Energien Gesetz, hat der Ausbau der Windkraft im Südwesten an Dynamik verloren. In einem Schreiben fordert Umweltminister Franz Untersteller die Bundesregierung auf, sich für einen regional ausgewogeneren Ausbau der Windenergie einzusetzen.

Der baden-württembergische Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller hat sich auf Bundesebene für einen regional ausgewogenen Ausbau der Windenergie in Deutschland eingesetzt. In einem aktuellen Schreiben forderte er Bundesminister Peter Altmaier auf, die Rahmenbedingungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu korrigieren und für den Raum südlich der Mainlinie einen Mindestanteil entsprechend des historischen Windenergiezubaus der vergangenen Jahre festzulegen. „Für das Gelingen der Energiewende brauchen wir einen regional ausgewogenen Ausbau der Windenergie in Deutschland“, so Umweltminister Franz Untersteller.

„Seit Anfang 2017 die Ausschreibungsregeln im Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) geändert wurden, hat der Vormarsch der Windkraft im Südwesten einen schweren Dämpfer hinnehmen müssen“, bedauerte Untersteller. „Lediglich sieben Prozent der bislang bezuschlagten Windenergieanlagen entfielen auf das Gebiet südlich der Mainlinie.“ Diese Entwicklung sei langfristig mit den dem Ausbau des Stromnetzes zu Grunde gelegten Annahmen nicht vereinbar, so der Minister weiter. „Die Netzausbaupläne gehen von einem fortschreitenden Ausbau der Windenergie auch im süddeutschen Raum aus. Wenn wir hier einen Fadenriss hinnehmen müssten, würde dies insgesamt das Gelingen der Energiewende gefährden.“

Franz Untersteller ist überzeugt: „Ein dezentraler Ausbau der Windenergie kann substanziell dazu beitragen, die in den kommenden Jahren durch Kernenergie- und Kohleausstieg wegfallenden Erzeugungskapazitäten zu ersetzen, Netze zu entlasten und zusätzlichen Netzausbaubedarf zu verringern.“ Dies sei auch im Sinne einer breit getragenen Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung unverzichtbar.

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