Hochschulen

Land fördert regionale Innovationspartnerschaften

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mitarbeiter der Robert Bosch GmbH überprüft mit einem Tablet die Betriebsdaten von vernetzten Maschinen für Metallspritzguss. (Foto: © dpa)

Im Rahmen des Programms „Regionale Innovationspartnerschaften“ fördert das Wissenschaftsministerium in den kommenden drei Jahren vier Zusammenschlüsse aus Hochschulen, regionalen Unternehmen und Institutionen mit insgesamt drei Millionen Euro.

Um das gewinnbringende Zusammenspiel von Wissenschaft und Wirtschaft vor allem im ländlichen Raum voranzubringen, fördert das Wissenschaftsministerium in den kommenden drei Jahren vier Zusammenschlüsse aus Hochschulen, regionalen Unternehmen und Institutionen mit insgesamt drei Millionen Euro. Als federführende Hochschulen kommen die Universitäten Hohenheim und Stuttgart sowie die Hochschulen Biberach und Pforzheim zum Zuge.

Innovationsstärke im ländlichen Raum sichern und praxisnahe akademische Ausbildung fördern

„Die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft ist wichtig, damit Ideen und Technologien schnell in der Wirtschaft ankommen und für die Gesellschaft wirksam werden. Deshalb ist mir die Durchlässigkeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft auch ein persönliches Anliegen. Mit dem Förderprogramm ‚Regionale Innovationspartnerschaften‘ schaffen wir dazu neue Strukturen und Plattformen“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Das neu aufgelegte Programm unterstützt die Hochschulen darin, im Verbund mit ihren Partnerunternehmen Studierenden niedrigschwellige Kontaktmöglichkeiten zu Unternehmen zu eröffnen. Die Unternehmen kommen ihrerseits in Kontakt mit künftigen Fachkräften auf Masterniveau. Die Hochschulen werden zugleich darin unterstützt, bedarfsorientiert innovative Lehrangebote zu entwickeln.

Förderpolitisches Neuland

„Mit dem Programm hat die Landesregierung förderpolitisches Neuland betreten und offenbar einen Nerv getroffen“, betonte Ministerin Bauer: Insgesamt haben sich 17 Hochschulen und Universitäten gemeinsam mit ihren regionalen Partnern um eine Förderung beworben. Insgesamt gingen 18 Anträge mit Bezug zu zehn Regionen des Landes ein. Jeweils federführend waren acht Hochschulen für angewandte Wissenschaften, sechs Universitäten, aber auch die Duale Hochschule Baden-Württembergs sowie eine Pädagogische Hochschule, eine Verwaltungshochschule sowie eine private Hochschule.

Die Studierenden profitieren von der praktischen Erfahrung der Unternehmen und erhalten einen Einblick in die Herausforderungen, vor denen die Wirtschaft steht. Diese Impulse fließen zurück in deren wissenschaftliche Projekte und die akademische Ausbildung. Unternehmen profitieren ihrerseits vom Know-how der Universitäten und Hochschulen des Landes – und steigern damit ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Alle geförderten Konsortien werden in den kommenden drei Jahren strategisch durch das Ministerium und den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in einem Transfer-Audit begleitet, um die Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft voranzutreiben.

Informationen zu den geförderten Vorhaben

Weitere Meldungen

Gruppenbild bei Agrarministerkonferenz in Bad Reichenhall
Landwirtschaft

Frühjahrs-Agrarministerkonferenz 2026 in Bad Reichenhall

Eine Schülerin meldet sich in einer Schule in Stuttgart während des Unterrichts.
Schule

Zahlen zum Potenzialtest und zur Unterrichtsversorgung

Start-up BW

EasZotic GmbH im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch"

Eine Person in medizinischer Kleidung hält eine Digitalkamera speziell für den klinischen Einsatz. (Bild: Maja Hitij/dpa)
Technologie

Land fördert Miniatur-Batterien für Medizintechnik

Wasserrückhalt im Wald
Forst

Wälder speichern Wasser und schützen vor Erosion

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht Prof. Dr. Hubert Klausmann (rechts) die Staufermedaille in Gold.
Auszeichnung

Staufermedaille in Gold an Prof. Dr. Hubert Klausmann

von links nach rechts: Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Achim Brötel, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Präsident des Städtetages Baden-Württemberg
Digitalisierung

Schnellere Digitalisierung der Verwaltung

Grafik Baulicher Holzschutz
Bauökologie

Abendvorlesung zum baulichen Holzschutz

Podiumsgespräch im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Frau und Beruf

Zehn Jahre Mentorinnen-Programm für Migrantinnen

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Ideenwettbewerb für Familienleben gestartet

Ostplatz in Heidenheim
Städtebauförderung

Ausschreibung für Landes-SIQ startet

Eine Lehrerin in der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern.
Schule

102 weitere Ganztagsschulen

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Ein Wildschwein steht auf einem Plateau im Wald und beobachtet die Umgebung.
Tiergesundheit

Früherkennungsprogramm „Afrikanische Schweinepest“ startet

Studenten sitzen in einem Hörsaal.
Hochschulen

Drei Exzellenzuniversitäten in Baden-Württemberg