Technologie

Kabinett beschließt Landesplattform Wasserstoff

Ein Mann hält in Stuttgart den Zapfhahn einer Wasserstofftankstelle an den Stutzen eines Wasserstoffautos. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)

Die Landesregierung hat die Landesplattform Wasserstoff beschlossen. Baden-Württemberg soll ein führender Standort für Wasserstoff- und Brennstoffzellen­technologien werden. Dafür stehen rund dreieinhalb Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung.

Die Landesregierung hat die Einrichtung der H2BW-Plattform beschlossen. Sie soll die Entwicklung einer klimafreundlichen, zukunftsfähigen Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg vorantreiben. Dabei steht die Umsetzung von Maßnahmen der Wasserstoff-Roadmap im Mittelpunkt, aber auch die Planung, Koordinierung und Umsetzung ergänzender Programme und Projekte.

Zentrale Anlaufstelle für Forschungseinrichtungen, Kommunen und Unternehmen

„Die Plattform soll an der Schnittstelle zwischen Forschung, Entwicklung und Vermarktung neuer Technologien und neuer Geschäftsmodelle eine zentrale Rolle spielen“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. „Die Plattform ist zentrale Anlaufstelle für Forschungseinrichtungen, Kommunen und Unternehmen, sie steuert, vernetzt und unterstützt. Es gilt, das Umsatzpotenzial der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien in Baden-Württemberg von etwa neun Milliarden Euro rasch zu erschließen.“ 

Mit Investitionen in „grüne“ Technologien wie Wasserstoff gebe es die große Chance, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie schnell und nachhaltig zu überwinden, sagte Untersteller weiter. „Wir können damit unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig erhalten und verbessern, Exportmärkte erschließen und Arbeitsplätze schaffen.“

Rund dreieinhalb Millionen Euro für die H2BW-Plattform

Um die H2BW-Plattform aufzubauen und zu betreiben, stehen in den vier Jahren bis 2024 rund dreieinhalb Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld kommt aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“. Die Plattform wird in Form einer Geschäftsstelle bei der Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg e-mobil BW GmbH angesiedelt. 

„Mit H2BW geben wir den vielen Wasserstoff- und Brennstoffzellenaktivitäten im Land ein sichtbares und sektorenübergreifendes Dach“, sagte Untersteller. „Unser Ziel ist es, Baden-Württemberg zu einem führenden Standort für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien auszubauen.“

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Wasserstoffwirtschaft

Eine Lehrerin mit FFP2-Maske unterrichtet in einer ersten Klasse an einer Grundschule mit Wechselunterricht.
  • Corona-Pandemie

Weitere Öffnungsschritte für Schulen ab dem 15. März

Eine Mutter ist mit ihrer Tochter in einer Buchhandlung.
  • Corona

Mit Vorsicht und Perspektive ins Frühjahr

Frau steht auf einem Bahnsteig und trägt eine FFP2 Maske
  • Corona-Impfung

bwegt-Apps zeigen Weg zu den Impfzentren

Ein Zug fährt in Stuttgart auf der Gäubahnstrecke. (Foto: © dpa)
  • Schienenverkehr

Ausbau der Gäubahn soll vorangehen

Theresia Bauer informiert sich im Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie
  • Corona-Forschung

Umfassende Strategie zur Überwachung und Kontrolle von Mutationen

Edingen-Neckarhausen
  • Städtebauförderung

Sanierung des Schlosses in Edingen-Neckarhausen abgeschlossen

Finanzamt Ludwigsburg
  • Finanzämter

Neue Vorsteherin beim Finanzamt Ludwigsburg

  • Innovation

Popup-Labor Baden-Württemberg 2021 an vier Standorten

Symbolbild: Das Land unterstützt daher die anwendungsorientierte Forschung zu Quantencomputing in Baden-Württemberg mit 40 Millionen Euro. (Bild: picture alliance/Oliver Berg/dpa)
  • Beratung

Land berät kleine und mittlere Unternehmen zu Smart Data

Baden-Württemberg, Neckarwestheim: Dampf kommt aus dem Kühlturm von Block 2 des Kernkraftwerks Neckarwestheim. (Bild: Marijan Murat)
  • Kernenergie

Atomkraftwerk Neckarwestheim kann sicher betrieben werden

S-Bahn (Foto: obs/Deutsche Bahn AG/Uwe Miethe)
  • Bahnverkehr

Land bringt vollen Einsatz für die Regio-S-Bahn Donau-Iller

  • Wirtschaft

Neuer Sprecher der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Corona-Hilfen

Überbrückungshilfe III nun auch für größere Unternehmen

Am einem ausgetrockneten Flussufer bilden sich Risse in der Erde. (Foto: dpa)
  • Klimawandel

Bericht zum klimatischen Jahresrückblick 2020 vorgestellt

Ein Bauarbeiter füllt eine Fläche auf einer Baustelle mit Beton.
  • Ressourceneffizienz

Fachsymposium zum ressourcenschonenden und recyclinggerechten Bauen

Ein Fahrradfahrer fährt auf einer Fahrradstraße. (Bild:  Daniel Bockwoldt / dpa)
  • Mobilität

Kommunen investieren in Rad- und Fußverkehr

Eine Schülerin schreibt das ABC an die Tafel. (Foto: dpa)
  • Bildung

Landesstrategie zur Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener vorgelegt

Eine Sänger singt in einem Versuchsaufbau, bei dem Reichweiten der Aerosole gemessen werden.
  • Coronavirus

Land fördert Forschungsprojekt Luftreinigung und Aerosole

Das Atomkraftwerk Neckarwestheim. (Bild: Patrick Seeger / dpa)
  • Kernkraft

Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Neckarwestheim

Autos fahren an einer Straßenbaustelle vorbei. (Foto: dpa)
  • Verkehr

Straßenbau trotz Corona-Krise

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

Abschlussbericht des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (r.) und Innenminister Thomas Strobl (l.) bei der Regierungspressekonferenz
  • Extremismusbekämpfung

Ausschluss extremistischer Organisationen von freiwilliger Landesförderung

Ein Bio-Bauer bringt mit seinem Traktor und einem Tankwagen als Anhänger, die angefallende Jauche auf einer Wiese aus. (Bild: dpa)
  • Landwirtschaft

Fünfter Förderaufruf der Europäischen Innovationspartnerschaft

Eine Monteurin arbeitet im Werk zwei des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen an einem Getriebe für Lastwagen, das ZF Traxon heißt. (Bild: © picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Arbeitsmarkt

Lockdown führt nicht zu mehr Arbeitslosigkeit

Stv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl übergibt bei digitalem Termin Rekordsumme von 1,126 Milliarden Euro für den Breitbandausbau in Baden-Württemberg.
  • Digitalisierung

153,8 Millionen Euro für Breitbandausbau