Busverkehr

Hochautomatisierter Busbetrieb soll erprobt werden

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Absichtserklärung über ein Reallaborprojekt mit kompetentem Konsortium aus Baden-Württemberg unterzeichnet. (Bild: Verkehrsministerium Baden-Württemberg)

Das Verkehrsministerium und ein interdisziplinäres Konsortium haben Forschungsprojekt für den automatisierten Busbetrieb im Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt und auf dem Land auf den Weg gebracht.

Autonomes Fahren ist im Kommen. Große Chancen bestehen in Anwendungen auch im öffentlichen Busverkehr. Das Verkehrsministerium möchte die Technologie für eine Verkehrswende hin zu einer klimafreundlichen Mobilität nutzen. Ein interdisziplinäres Konsortium aus Forschungsinstituten, Anwendern und Technologieträgern hat nun ein Projekt „Reallabor für den Automatisierten Busbetrieb im ÖPNV in der Stadt und auf dem Land (RABus)“ vereinbart. Hierzu wurde eine Absichtserklärung vom Konsortium und dem Ministerium für Verkehr unterzeichnet.

Absichtserklärung über Reallaborprojekt unterzeichnet

Die Projektabsicht zeichnet sich durch einen interdisziplinären Ansatz mit starkem Fokus auf die Anwendung und Erfahrbarkeit von automatisierten Mobilitätslösungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aus. Die Ziele des Forschungsprojekts „RABus“ sind

  1. Erprobung von hoch- und vollautomatisierten Fahrzeugen unterschiedlicher Größe, in verschiedenen Gebietstypen und mit akzeptablen Geschwindigkeiten im ÖPNV-Realbetrieb inkl. Öffentlichkeitsarbeit,
  2. Darstellung automatisierter, flexibler Mobilitätsangebote,
  3. Bewertung der technischen Umsetzung, der betrieblichen Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit, der Nutzerakzeptanz, der rechtlichen Belange sowie der verkehrlichen Wirkungen,
  4. Beurteilung einer landesweiten Übertragbarkeit und Handlungsempfehlungen für einen zukunftsfähigen ÖPNV in Baden-Württemberg

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Ich begrüße den praxisnahen Ansatz in Form eines Reallabors und den Willen, eine hochskalierbare Mobilitätslösung erhalten zu können. Es sind sehr gute Forscherinnen und Forscher für Verkehr und Fahrzeug am Start. Verkehrsbetriebe wollen die Alltagstauglichkeit im Fahrgastbetrieb prüfen und die heutigen und künftigen Fahrgäste ansprechen.“

Projektidee aus dem Strategiedialog Automobilwirtschaft

Das Konsortium besteht aus dem federführenden Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS), dem Institut für Verkehrswesen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Verkehrsbetrieb Rhein-Neckar-Verkehr, dem Verkehrsbetrieb Stadtverkehr Friedrichshafen mit DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee und der ZF Friedrichshafen AG.

Die Projektidee entstand im Rahmen des Strategiedialoges Automobilwirtschaft Baden-Württemberg. Als nächsten Schritt erwartet das Verkehrsministerium einen Projektantrag. Der endgültige Projektstart kann nach Verabschiedung des Staatshaushaltsplans durch den Haushaltgesetzgeber erfolgen.

Weitere Meldungen

von links nach rechts: Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Achim Brötel, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Präsident des Städtetages Baden-Württemberg
Digitalisierung

Schnellere Digitalisierung der Verwaltung

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Grafik Baulicher Holzschutz
Bauökologie

Abendvorlesung zum baulichen Holzschutz

Podiumsgespräch im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Frau und Beruf

Zehn Jahre Mentorinnen-Programm für Migrantinnen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Ideenwettbewerb für Familienleben gestartet

Ostplatz in Heidenheim
Städtebauförderung

Ausschreibung für Landes-SIQ startet

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW

Jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Ein Mann programmiert einen Roboterarm, der in einer Produktionslinie einer Smart Factory eingebaut ist.
Innovation

Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter

Verkehrsminister Winfried Hermann
Online-Dialog

Online-Dialog mit Verkehrsminister Winfried Hermann

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein