Kunst und Kultur

Bergengruen bleibt bis 2026 Geschäftsführer der Medien- und Filmgesellschaft

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Arne Braun und Carl Bergengruen
Staatssekretär Arne Braun (links) und Carl Bergengruen (rechts)

Carl Bergengruen bleibt bis 2026 Geschäftsführer der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. Die Medien- und Filmgesellschaft ist eine der ersten Filmförderanstalten, die nachhaltige Strukturen bei der Filmförderung entwickelten.

Carl Bergengruen bleibt Geschäftsführer der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. „Er hat den Filmstandort Baden-Württemberg in den vergangenen fast zehn Jahren ganz wesentlich vorangebracht, und sich um die Games-Szene erfolgreich gekümmert“, sagte Staatssekretär Arne Braun bei der Vertragsverlängerung am Donnerstag, 30. März 2023, in Stuttgart. Der Aufsichtsrat der MFG hatte der Verlängerung zugestimmt.

„So war die MFG eine der ersten Filmförderanstalten, die nachhaltige Strukturen bei der Filmförderung entwickelten, Green Shooting stammt aus Baden-Württemberg“, betonte Arne Braun. „Carl Bergengruen ist hervorragend vernetzt und kennt sich bestens aus in der nationalen und internationalen Filmpolitik, davon konnte ich mich in der Vergangenheit immer wieder persönlich überzeugen – Bergengruen bringt alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Geschäftsführung mit. In einem harten Wettstreit der Standorte hat Bergengruen Baden-Württemberg zukunftsfest gemacht.“ Carl Bergengruen geht 2026 in Ruhestand.

MFG als Vorreiter beim Aufbau nachhaltiger Strukturen für die Filmförderung

Unter der Leitung Bergengruens wurden seit Ende 2013 wesentliche Stellschrauben für die Zukunft des Filmstandorts Baden-Württemberg gestellt. So war die MFG einer der Vorreiter beim Aufbau nachhaltiger Strukturen für die Filmförderung und entwickelte einen inzwischen deutschlandweit genutzten CO2-Rechner für die Film- und TV-Branche. Der von der MFG gegründete und geleitete Arbeitskreis „Green Shooting“, dem alle großen deutschen Sender, Video on Demand(VoD)-Dienste sowie große Produktionskonzerne angehören, hat für die Film- und TV-Branche wegweisende ökologische Standards für eine ressourcenschonende Filmherstellung herausgebracht, sie wurden als Erfolgsmodell von der Bundesregierung aufgegriffen.

Strategische Entscheidungen betrafen die Ausrichtung des Geschäftsbereichs MFG Kreativ auf die Kultur- und Kreativwirtschaft und auf die Unterstützung von Museen bei der Digitalisierung im Kompetenzfeld „Digitale Kultur“. Mit der Line-Producer-Förderung baute die MFG ihren Schwerpunkt Animation und visuelle Effekte gezielt aus. Das von ihr initiierte erfolgreiche Animation Media Cluster Region Stuttgart bündelt Animations-, VFX-, und Interactive-Studios in der Region und machte Baden-Württemberg zu einem Top Standort in diesem Bereich.

Carl Bergengruen

Carl Bergengruen war bis 2013 Vorsitzender der Geschäftsführung des TV-Produktionskonzerns „Studio Hamburg“. Zuvor war er – seit 1989 – in verschiedenen Funktionen für den Südwestrundfunk tätig, zuletzt als Leiter der Hauptabteilung Film und Familienprogramm. Während seines Studiums absolvierte er ein Fulbright-Stipendium am film department der University of Oregon, USA. Seit 2013 ist er alleiniger Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg.

Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Die MFG Baden-Württemberg ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks. Aufgabe der MFG ist die Förderung der Filmkultur und Filmwirtschaft sowie die Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft. Sie agiert als landesweites Kompetenzzentrum, ist öffentlicher Kultur- und Wirtschaftsförderer und bietet am Bedarf der genannten Branchen orientierte Unterstützungsmaßnahmen an. Dabei liegt der Schwerpunkt des Bereichs MFG Filmförderung auf der Vergabe von Projektförderungen, der Schwerpunkt des Bereichs MFG Kreativ auf Vernetzungs- und Vermittlungsaktivitäten für die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie auf dem Kompetenzfeld Digitale Kultur. Zugleich betreut und berät die MFG in Abstimmung mit ihren Gesellschaftern Projekte in den Handlungsfeldern Medienkompetenz sowie Online-Landesprojekte und Hochschul-Kooperationen.

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