Ländlicher Raum

14 Kommunen erhalten Zuschüsse für ländliche Wege

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Weg im ländlichen Raum
Symbolbild

Im Rahmen des Förderprogramms zur nachhaltigen Modernisierung Ländlicher Wege erhalten 14 Städte und Gemeinden Fördermittel in Höhe von rund 983.000 Euro. Vor allem die Mehrfachnutzung der Wege ist ein wichtiges Anliegen der Landesregierung.

„Das Förderprogramm „Nachhaltige Modernisierung Ländlicher Wege“ (MoLWe) trifft die Bedürfnisse unserer Kommunen sowie die Zielsetzung der Landesregierung. Die durch Land- und Forstwirtschaft entstandenen Kulturlandschaften der ländlichen Regionen sind unverzichtbar für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Zugleich sind sie wichtige Ausgleichs- und (Nah-)Erholungsräume. Sie leisten damit wesentliche Beiträge zur Ernährung, zur Wasser- und Energieversorgung und zur Bereitstellung nachwachsender Rohstoffe. Für eine moderne Land- und Forstwirtschaft benötigen wir im Vergleich zu früher weniger, aber gut ausgebaute Wege. Diese können in vielfältiger Weise, insbesondere auch zum Radfahren und Wandern, genutzt werden. Vor allem die Mehrfachnutzung der Wege ist ein wichtiges Anliegen der Landesregierung. Mit der Ertüchtigung bestehender Wege wird die Nutzung optimiert, ohne dabei zusätzliche Fläche zu versiegeln. Die Kommunen profitieren durch eine schnelle und unbürokratische Mittelbereitstellung. Wir übergeben die fünfunddreißigste Bewilligungstranche noch vor der Sommerpause, um den Kommunen die Einleitung der Baumaßnahmen zeitnah zu ermöglichen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Übergabe weiterer Bewilligungsbescheide am 19. Juni 2024 in Stuttgart.

Aus der aktuellen Tranche des Programms zur nachhaltigen Modernisierung Ländlicher Wege erhalten 14 Kommunen Fördermittel in Höhe von rund 983.000 Euro. Durch diese Investition werden 21 Wegbaumaßnahmen mit rund 13 Kilometer Länge umgesetzt.

Die geförderten Städte und Gemeinden

Aus der aktuellen Tranche werden folgende Zuschüsse bereitgestellt:

  • Stadt Weikersheim: 145.158,67 Euro
  • Stadt Buchen: 138.802,75 Euro
  • Gemeinde Großrinderfeld: 103.311,40 Euro
  • Gemeinde Denkingen: 95.394,96 Euro
  • Stadt Neuenstein: 91.764,00 Euro
  • Gemeinde Frankenhardt: 74.030,00 Euro
  • Stadt Schwaigern: 63.529,41 Euro
  • Stadt Waibstadt: 61.546,00 Euro
  • Gemeinde Egenhausen: 59.200,00 Euro
  • Gemeinde Dürnau: 49.806,40 Euro
  • Gemeinde Schöntal: 41.940,00 Euro
  • Gemeinde Höpfingen: 24.440,50 Euro
  • Gemeinde Rot am See: 18.000,00 Euro
  • Gemeinde Berg: 16.332,52 Euro

Weitere Meldungen

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Grüne Woche 2026
Landwirtschaft

Baden-Württemberg bei der Grünen Woche 2026 erleben

Eine Frau tippt auf einem Tablet. Daneben liegt ein Smartphone.
GesellschaftsReport BW

Vielfältige Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz

Gedenkstätte der Heimatvertriebenen in Bad Cannstatt.
Kulturerbe im Osten

Jahresbilanz 2025 des Landesbeauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler

Legehennen im Freien (Quelle: dpa).
Vogelgrippe

Verlängerung des Aufstallungsgebots

Freilichtspiele auf einer Treppe
Kunst und Kultur

Land stärkt Festspiele mit zusätzlich 320.000 Euro

Übergabe von Breitbandförderbescheiden
Breitbandausbau

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

Pressekonferenz LKA zu Terrorgram
Sicherheit

Kriminologische Studie zur deutschen „Terrorgramszene“

Kisten mit Gemüse und Obst.
Ernährung

Sechster Förderaufruf für regionale Bio-Produkte

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Frau bedient die Smartphone-App eines Onlinehändlers. (Foto: © dpa)
Marktüberwachung

Mehr Schutz bei Online-Einkäufen

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch.
Migration

Landkreis Karlsruhe erfolgreich bei Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
Streuobst

Streuobstwiesen schützen und genießen

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert