Tag der Arbeit

Arbeitsmarkt im Land bleibt auch 2019 Erfolgsgeschichte

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Küchenspezialistin erstellt 3D-Plan

Baden-Württemberg bietet hervorragende Jobaussichten: Noch nie waren so viele Menschen im Land in Arbeit wie heute. Die Wirtschaftsministerin hat anlässlich des Tages der Arbeit aber auch auf die anstehenden Herausforderungen durch Digitalisierung und Globalisierung hingewiesen.

Anlässlich des Internationalen Tages der Arbeit am 1. Mai bezeichnete Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Baden-Württemberg als echte Erfolgsgeschichte. „Der Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg steht im nationalen wie im internationalen Vergleich auf einem Spitzenplatz. Noch nie waren so viele Menschen erwerbstätig. Neben Frauen und älteren Arbeitnehmern profitieren vor allem Langzeitarbeitslose vom Beschäftigungsboom im Land. Und nirgends haben Jugendliche bundes- und europaweit bessere Jobperspektiven als in Baden-Württemberg. Wir werden gemeinsam mit den Unternehmen und Beschäftigten im Land alles daransetzen, unsere Erfolge zu bewahren“, so Hoffmeister-Kraut.

Wichtigste Ursache für den Beschäftigungsboom sei der seit Jahren anhaltende Erfolg der baden-württembergischen Wirtschaft, für den vor allem die Beschäftigten im Land verantwortlich seien. „Mein besonderer Dank gilt allen unseren fleißigen und vielfach hervorragend ausgebildeten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die mit ihrem persönlichen Engagement ihren Beitrag dazu leisten, dass wir in Baden-Württemberg überdurchschnittlich erfolgreich sind“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Unterstützung von Arbeitslosen

Im Blick habe sie am Tag der Arbeit aber trotz Vollbeschäftigung auch die Menschen, die keine Arbeit haben. Mit dem Teilhabechancengesetz, das seit Anfang des Jahres in Kraft ist, böten sich neue Perspektiven für Menschen, die schon lange auf Arbeitssuche sind. „Hierfür haben wir in Baden-Württemberg maßgebliche Arbeit geleistet. Um bei der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit bessere Erfolge zu erzielen, braucht es eine intensive Begleitung, passgenaue Fortbildungen und Unterstützungsangebote, die die Menschen und ihr familiäres Umfeld berücksichtigen. Diese Punkte setzen wir mit unserem Landesprogramm „Neue Chancen am Arbeitsmarkt" bereits um,“ erläutert die Arbeitsministerin. Sie freue sich, dass dieses Engagement nun Früchte trage und nicht nur in die bundesgesetzlichen Regelungen eingeflossen sei, sondern auch bei den Menschen ankomme.

Wirtschaft im Wandel

„Die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik Baden-Württemberg steht gleichwohl vor großen Herausforderungen. Erfolg ist kein Naturgesetz. Den Wohlstand zu bewahren ist noch schwerer, als ihn zu erwerben“, sagte die Ministerin. „Digitalisierung, Globalisierung, Deindustrialisierung und technologischer Wandel fordern uns heraus. Die Wirtschaft muss sich in großen Teilen neu erfinden.“ Dies funktioniere nur, wenn alle Akteure miteinander an einem Strang ziehen. Als Beispiel nannte sie die flexiblere Gestaltung von Arbeit in Form weniger starrer Arbeitszeitvorgaben. Diese müssten im gemeinsamen Interesse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in einen neuen Rahmen gegossen werden.

Nach ihrer Auffassung sei der Wandel von Wirtschaft und Arbeitswelt auch eine Bewährungsprobe für die Sozialpartnerschaft. „Ich bin froh, dass Arbeitgeber und Gewerkschaften gerade in den industriellen Kernbereichen unserer Wirtschaft bisher so eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten, um Baden-Württemberg auf Kurs zu halten. Das gilt es zu erhalten“, so Hoffmeister-Kraut.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau: Arbeit

Weitere Meldungen

Ein Mitarbeiter scannt den Barcode eines Artikels für den Paketversand. (Bild: © dpa)
Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut begrüßt Maßnahmen zum Bürokratieabbau

Portrait Dr. Simon Veser Amtsleiter Finanzamt Ludwigsburg
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Ludwigsburg

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor.
Automobilwirtschaft

Spitzengespräch zur Stärkung des Automobilstandorts

Landgericht Ulm
Justiz

Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch auf der Kippe

Ein Ingenieur der Porsche AG vermisst für die Digitalisierung einen Panamera (Bild: © dpa).
Automobilwirtschaft

Wirtschaftsministerin lädt zu Spitzengespräch ein

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Hochschulen

Schnellbau-Initiative bringt zusätzlichen Investitionsschub

Übergabe des Förderbescheids durch Staatssekretär Thomas Dörflinger (zweiter von rechts)
Wirtschaft

Rund 400.000 Euro für Digitalisierung im Handwerk

Symbolbild: Eine Frau sitzt an einem Dorfbrunnen. (Foto: © dpa)
Baukultur

Land fördert kommunale Gestaltungsbeiräte

BaWü-Labs GO!
Forschung

Zehn Jahre Reallaborförderung in Baden Württemberg

Bio-Musterregion Heidenheim plus
Landwirtschaft

Meisterbriefe für Nachwuchs im Molkereihandwerk

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
EU-Donauraumstrategie

Europäische KI-Netzwerke stärken Witschaft

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
Radverkehr

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Videopodcast mit Finanzminister
Finanzen

Finanzministerium startet Videopodcast

Wirtschaftsministerkonferenz 2026
Wirtschaftsministerkonferenz

Mit Wettbewerb und Innovationen den Wirtschaftsstandort stärken

Ein Mitarbeiter einer Straßenschilderfirma befestigt in Freiburg ein Verkehrsschild, das auf eine Umweltzone in der Innenstadt hinweist (Bild: dpa).
Digitalisierung

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster