Wohnen

Wohnungspolitik

Wohnen – sozial und ökologisch

  • Bewohner eines Mehrgenerationenhauses sitzen im Gemeinschaftszimmer (Bild: © dpa).

Wohnen ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Die Landesregierung setzt sich deshalb auf vielfältige Weise für bezahlbaren Wohnraum ein. Jüngere wie Ältere, Menschen mit kleinem Geldbeutel, Familien mit Kindern oder Alleinstehende – sie alle sollen in unserem Land ein Zuhause finden, das sie sich leisten können.

Mit einer aktiven Städte- und Wohnungsbaupolitik stärken wir sowohl unsere Ballungszentren als auch den Ländlichen Raum gleichermaßen. Außerdem bringen wir den Klimaschutz und das Energiesparen im Wohnbereich voran.

Für die Landesregierung ist die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe aller am Wohnungsbau beteiligten Partner. Deshalb haben wir die Mittel für die Förderung des Wohnungsbaus mit 250 Millionen Euro im Vergleich zu 2011 verfünffacht. Unsere Aufgabe ist es dabei, die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen.

»Wir erreichen unser Ziel nur, wenn wir alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen.«

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Um schnellstmöglich mehr bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen zu schaffen, haben wir die Wohnraum-Allianz gegründet. Die Allianz bringt alle Verantwortlichen aus dem Bereich des Wohnungsbaus zusammen. Sie hat seit ihrer Gründung eine Vielzahl von Vorschlägen erarbeitet, die eine umfassendere und gezieltere Förderung, eine Senkung der Baukosten und eine effektivere Flächennutzung zum Ziel haben. 

Beim Thema Flächenverbrauch gilt für uns der Grundsatz „innen vor außen“, wonach wir auch unter dem derzeit gegebenen Wohnraumbedarf Ökologie, Ökonomie, die Lebensfähigkeit der Städte und Gemeinden und die Sicherung der Nahversorgung miteinander verbinden. Gerade in Zeiten verstärkter Bautätigkeit ist der effiziente Umgang mit Flächen als Ressource notwendig. Langfristig streben wir deshalb die Netto-Null beim Flächenverbrauch an.

Auch bei der Reform der Landesbauordnung setzen wir darauf, ökologische, ökonomische und soziale Ziele zusammen zu denken.

Großes Potenzial zum Energiesparen

Gebäude verbrauchen rund 40 Prozent der gesamten Energie in Baden-Württemberg und bergen großes Einsparpotenzial. Wird beispielsweise ein älteres Haus saniert, kann der Energieverbrauch um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Die Landesregierung gibt deshalb vielfältige Hilfestellungen und Informationen zur energetischen Sanierung älterer Gebäude und zum Energiesparen.

Einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet auch das baden-württembergische Erneuerbare-Wärme-Gesetz. Nach einem Heizungsaustausch sollen demnach fünfzehn Prozent der Wärme aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden. Dabei gibt es eine große Wahlfreiheit und hohe Flexibilität, wobei Erneuerbare Energien und Ersatzmaßnahmen miteinander kombiniert werden können. Mit diesem Gesetz haben wir unsere bundesweite Vorreiterrolle beim Klimaschutz im Gebäudebereich weiter ausgebaut.

Digitales Bauen unterstützen

Die Arbeit von Architektinnen und Architekten, Planerinnen und Planern sowie Ingenieurinnen und Ingenieure unterliegt in besonderem Maße der technologischen Dynamik. Die Landesregierung wird sie im Rahmen ihrer umfassenden Digitalisierungsstrategie digital@BW dabei unterstützen, die Möglichkeiten der Digitalisierung – beispielsweise durch Building Information Modeling – optimal auszuschöpfen.


Kontakt

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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Schlossplatz 4
70173 Stuttgart

Bürgerreferent:

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Porträt

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

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Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (Bild: © dpa)

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