Städtebau

Land erhöht Fördermittel für Sanierungsprojekte in neun Kommunen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Aushubarbeiten für den Umbau der Klosterkirche Pfullingen

Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen stellt im Rahmen des Bund-Länder-Investitionspakts „Soziale Integration im Quartier“ (SIQ) weitere 1,65 Millionen Euro für neun Städte und Gemeinden zur Verfügung. Die geförderten Maßnahmen liegen in städtebaulichen Erneuerungsgebieten.

Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen stellt im Rahmen des Bund-Länder-Investitionspakts „Soziale Integration im Quartier“ (SIQ) weitere 1,65 Millionen Euro für Sanierungsprojekte zur Verfügung. Das gab Ministerin Nicole Razavi am 6. März 2024 in Stuttgart bekannt. Gefördert werden Städtebauprojekte in neun Städten und Gemeinden: Altdorf, Gomaringen, Grafenau, Hornberg, Mengen, Oppenweiler, Pfullingen, Schöntal und Schwäbisch Gmünd.

Orte der Integration und Begegnung erhalten und neu schaffen

Ministerin Razavi sagt: „Die schwierige Situation auf dem Baumarkt trifft auch die Städte und Gemeinden im Land. Wir stellen deshalb weitere Finanzhilfen bereit, damit die Kommunen ihre begonnenen Bauvorhaben auch sicher fertigstellen können. Mit den Fördermitteln werden Orte der Integration und Begegnung erhalten und neu geschaffen. Das kommt den Menschen vor Ort unmittelbar zugute und stärkt das Miteinander in den Quartieren. Das Land als verlässlicher Partner lässt die Städte und Gemeinden bei diesen wichtigen und zukunftsträchtigen Projekten nicht alleine. Die Kommunen können sich auf uns verlassen.“

Die geförderten Maßnahmen liegen in städtebaulichen Erneuerungsgebieten, die in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen sind: So werden beispielsweise Kindergärten modernisiert oder neu gebaut, oder es werden Kultur- und Mehrzweckhallen ertüchtigt. Ein besonders aufwändiges und herausforderndes Projekt stellt die Umwandlung der Klosterkirche Pfullingen in ein Kulturhaus dar.

Die geförderten Projekte 2024

alphabetische Reihenfolge; Gesamtbetrag: 1.651.000 Euro

Seit 2017 rund 131 Millionen Euro Förderung für 125 Kommunen

Den Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ gibt es seit 2017. Seitdem wurden 146 Vorhaben in 125 Kommunen von Bund und Land mit insgesamt rund 131 Millionen Euro unterstützt. „Der Bund-Länder Investitionspakt als Sonderprogramm der Städtebauförderung ist in Baden-Württemberg sehr erfolgreich und bei den Kommunen äußerst beliebt“, so Ministerin Razavi.

Seit der Entscheidung des Bundes, den Investitionspakt ab 2021 nicht mehr fortzusetzen, befindet er sich nun in der Abwicklungsphase. Für die Abdeckung der zusätzlichen Bedarfe werden Landesfinanzhilfen eingesetzt: Der Investitionspakt Baden-Württemberg Soziale Integration im Quartier setzt Impulse zur positiven Belebung von Innenstädten, Stadtteilzentren sowie Quartieren.

Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen: Förderprogramm Soziale Integration im Quartier

Weitere Meldungen

Euro-Banknoten und -Münzen
Haushalt

Haushaltsentwurf für 2027 verabschiedet

Logo er Frauenwirtschaftstage 2026
Gleichstellung

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet

Ehemalige Chapel auf dem Hospitalgelände in Heidelberg
Städtebau

Land fördert 45 Kommunen mit rund 16,6 Millionen Euro

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Hochschulen

Technologische Souveränität bei Künstlicher Intelligenz stärken

GAP 2026
Landwirtschaft

Internationaler Agrarkongress in Stuttgart

ein Glas Mirabellen-Brand
Landwirtschaft

Start der Brennsaison 2026

Skulpturen von Homer (links) und Aristoteles stehen vor dem Haupteingang des Kollegiengebäude I (KG1) der Universität Freiburg während Menschen dazwischen hindurchgehen.
Forschung

Universität Freiburg erhält Exzellenztitel

Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg für besondere berufliche oder unternehmerische Leistungen, die der baden-württembergischen Wirtschaft dienen.
Auszeichnung

Wirtschaftsmedaille für BeneVit-Gründer Kaspar Pfister

Bei der Paneldiskussion „Wie viel Industriepolitik braucht Europa?“ in der Landesvertretung Baden-Württemberg hat sich die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (links) mit Anna Cavazzini, Estelle Göger, Freya Lemcke und Daniele Pontarollo ausgetauscht.
Industrie

Bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft gefordert

Eine Apothekerin verkauft rezeptpflichtige Medikamente.
Wirtschaft

GKV-Reform darf Pharmastandort nicht schwächen

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

Land fördert 27 Maßnahmen zur Flächengewinnung durch Innenentwicklung

Wetter in Baden-Württemberg
Kommunen

Zusatzbezeichnung „Mühlendorf“ für Ottenhöfen im Schwarzwald

Logo von Start up BW
Start-up BW

Land bringt Start-up-Ökosystem zusammen

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt bleibt unter Druck

Kinder jonglieren auf der Bühne mit Tellern
Jugend

20 Jahre Jugendbegleiter-Programm