Forschung

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Baden-Württemberg ist spitze in der Forschung

  • Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Stuttgart, arbeitet an einer Tropfenkammer (Symbolbild: © dpa).

Wir brauchen die Ideen der Wissenschaft, um die großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft zu meistern und den Wohlstand unseres Landes zu erhalten. Mit seiner Vielfalt an Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Transferzentren gehört Baden-Württemberg zu den Top-Wissenschaftsstandorten und sichert sich mit seiner Forschungslandschaft einen klaren Vorsprung im globalen Wettbewerb.

Baden-Württemberg ist die Region mit der höchsten Innovationskraft innerhalb der Europäischen Union. Der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung lag 2015 in Baden-Württemberg bei 4,9 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts (Stand: Juli 2017) und damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt (2,9 Prozent), dem EU-Durchschnitt (2,0 Prozent) und beispielsweise auch vor den USA (2,7 Prozent), China (2,1 Prozent) und Japan (3,6 Prozent).

Bis heute tragen zahlreiche Tüftler und Erfinder zur wirtschaftlichen Stärke unseres Bundeslandes bei. So lag Baden-Württemberg im Jahr 2016 mit 132 Patentanmeldungen je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 59) bundesweit an der Spitze. Knapp ein Drittel der von deutschen Firmen angemeldeten Patente kamen aus Baden-Württemberg.

Eine starke Wissenschaft ist für unser Land so wichtig wie die Luft zum Atmen. Darum legt die Landesregierung besonderes Augenmerk auf die Schaffung eines forschungsfreundlichen und innovationsorientierten Klimas. Hierzu gehören verlässliche Rahmenbedingungen wie finanzielle Planungssicherheit und die Bereitstellung moderner Infrastrukturen. Diese sind Voraussetzung für leistungsfähige Forschung, für qualifizierte Aus- und Weiterbildung sowie für rasche Innovationsprozesse auf international wettbewerbsfähigem Niveau.

Vernetzung und Kooperation

Wissenschaft lebt vom Austausch mit der Gesellschaft. Die Vernetzung der verschiedenen Partner ist wichtig, damit Ideen und Technologien aus der Forschung möglichst schnell ihren Weg in Produkte und Verfahren von Unternehmen finden können. Durch einen starken Technologietransfer kommt das breite Know-how der Universitäten und Hochschulen der Wirtschaft zugute und steigert die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Dabei spielen sowohl die Grundlagenforschung als auch die anwendungsorientierte, wirtschaftsnahe Forschung eine gewichtige Rolle. Da diese beiden Bereiche zunehmend miteinander verschmelzen, fördert die Landesregierung insbesondere die Vernetzung von wissenschaftlichen Einrichtungen mit unterschiedlichen Forschungsprofilen und stärkt so die Rahmenbedingungen für durchgängige Innovationsketten.

Starke Forschung für die Gestaltung der Zukunft

Wissenschaft und Forschung brauchen Freiräume, in denen neue Ideen entstehen können, die die Grundlagen für die Innovationskraft unseres Landes schaffen. Verlässliche Rahmenbedingungen geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – mit Mut zum Risiko – die Möglichkeit, ihren eigenen Projekten nachzugehen. Um Querdenken in der Forschung ausdrücklich zu unterstützen, haben wir den mit 30.000 Euro dotierten Preis für mutige Wissenschaft initiiert. Diese bundesweit erstmalige Auszeichnung würdigt außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die neue Wege einschlagen.

Damit der Wechsel von Studium und Wissenschaft ins eigene Unternehmen einfacher wird, setzt das Land auf eine Stärkung der Gründungskultur an den Hochschulen. So gelangen wissenschaftliche Erkenntnisse als technologische, aber auch als soziale Innovationen in die Praxis und tragen dazu bei, dass Baden-Württemberg dauerhaft ein starker Wirtschaftsstandort bleibt. Mit Reallaboren fördert das Land eine neue Form des Wissenstransfers. Hochschulen greifen hier in Kooperation mit lokalen Akteuren aus der Zivilgesellschaft Themen wie Mobilität oder Stadtentwicklung auf, die für die gesellschaftliche Veränderung von zentraler Bedeutung sind.

Forschungsexzellenz sichern

Die Erfolge der baden-württembergischen Universitäten in der bundesweiten Exzellenzinitiative haben bewiesen, wie hoch die Qualität der Wissenschaft im Land ist. In der aktuellen Phase der Exzellenzinitiative II bis 2017 ist Baden-Württemberg das erfolgreichste Land. Mit den Universitäten Heidelberg, Konstanz und Tübingen befinden sich drei der bundesweit elf Exzellenzuniversitäten in Baden-Württemberg. 22 der bundesweit 85 bewilligten Anträge in der Exzellenzinitiative II entfallen auf baden-württembergische Universitäten.

Bund und Länder haben sich auf die Exzellenzstrategie als Nachfolge der Exzellenzinitiative geeinigt. Mit der strikten Ausrichtung an der Exzellenz der Universitäten und der Gewährung einer Universitätspauschale für Exzellenzcluster wurden in der Vereinbarung wichtige Anliegen Baden-Württembergs aufgegriffen.

Das Land steht hinter seinen starken Universitäten und unterstützt sie sowohl finanziell als auch konzeptionell im bundesweiten Wettbewerb der Exzellenzstrategie. Hierzu gehört auch die nachhaltige Finanzierung der bisher erfolgreichen Projekte aus der Exzellenzinitiative.

Wir fördern herausragende Spitzenforschung

Baden-Württemberg soll Nummer eins der europäischen Forschungsregionen bleiben. Daher fördern wir herausragende Spitzenforschung an unseren Universitäten konsequent und unterstützen insbesondere Kooperationen von Universitäten mit Instituten der Max-Planck-, der Leibniz- und der Fraunhofer Gesellschaft sowie der Helmholtz-Gemeinschaft. Ebenso unterstützen wir die Teilnahme baden-württembergischer Forschungseinrichtungen an europäischen Netzwerken und Projekten.

Besondere Bedeutung für die Zukunft unseres Landes messen wir vor allem den Forschungsfeldern Mobilität und Nachhaltigkeit bei. Diese und Forschungsverbünde zu Intelligenten Systemen und Lebenswissenschaften unterstützen wir mit Sonderforschungsmitteln.

Mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat das Land Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung die deutschlandweit größte Forschungs- und Lehreinrichtung geschaffen. Das KIT ist sowohl Universität des Landes als auch nationales Großforschungszentrum mit den Aufgaben Forschung, Lehre und Innovation. Durch eine weitere Stärkung seiner Autonomie und seiner Handlungsspielräume bei Personal, Budget und Bau trägt das Land dieser bundesweit einzigartigen Struktur Rechnung.


Kontakt

Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Stuttgart.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Königstraße 46
70173 Stuttgart

Bürgerreferentin:

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Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst

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