Internationale Zusammenarbeit

Baden-Württemberg und Kanagawa vertiefen Kooperation

Baden-Württemberg und die japanische Partnerprovinz Kanagawa wollen die Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, nachhaltige Mobilität, Robotik, Künstliche Intelligenz sowie Green Tech intensivieren.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Gouverneur Yuji Kuroiwa zeigen die unterzeichnete Gemeinsame Absichtserklärung zwischen Baden-Württemberg und Kanagawa.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Gouverneur Yuji Kuroiwa nach der Unterzeichnung einer Gemeinsamen Absichtserklärung zwischen Baden-Württemberg und Kanagawa

Zum 35-jährigen Jubiläum der Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und der japanischen Präfektur Kanagawa haben Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kanagawas Gouverneur Yuji Kuroiwa am Mittwoch, 17. Juli 2024, in Stuttgart eine Gemeinsame Absichtserklärung (PDF) unterschrieben. Kanagawa gehört in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Robotik und Telemedizin zu den weltweiten Vorreitern. Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit bei diesen Themen verstetigen. Weiter vertieft wird die Partnerschaft beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz, bei der nachhaltigen und digitalen Mobilität und bei Green Tech. Außerdem werden engere Kooperationen in der Gesundheitswirtschaft angestrebt.

Gute Partnerschaften, die von gleichen Prinzipien getragen werden, sind sehr wertvoll. Dies erleben wir in dieser Zeit, die von vielen Krisen gleichzeitig geprägt ist.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann

„Gute Partnerschaften, die von gleichen Prinzipien getragen werden, sind sehr wertvoll. Dies erleben wir in dieser Zeit, die von vielen Krisen gleichzeitig geprägt ist“, so Ministerpräsident Kretschmann. „Der Klimawandel verlangt von uns, unsere Energie- und Rohstoffversorgung nachhaltig aufzustellen. Die geopolitische Lage nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine fordert verlässliche Kooperationen. Unsere alternden Gesellschaften verlangen nach bestmöglicher medizinischer Versorgung und nach den Fachkräften von morgen. Dazu verändern die Digitalisierung und die Robotik unser gesamtes Leben.“ Baden-Württemberg und Kanagawa verbinde sehr viel, so Kretschmann. „Als Innovationsregionen teilen wir die Leidenschaft für Wissenschaft und Forschung. In diesem Geist arbeiten wir als führende Industrienationen gemeinsam an Lösungen.“

„Mit unserer Gemeinsamen Absichtserklärung möchten wir die Freundschaft zwischen Baden-Württemberg und der Präfektur Kanagawa weiter vertiefen, den Austausch und die Zusammenarbeit beider Regionen verstärken“, sagte Gouverneur Yuji Kuroiwa. „Dies wünschen wir uns insbesondere für die Bereiche Umwelt, Gesundheit und Medizin, die für unsere beiden Regionen von ganz besonderem Interesse sind.“

Weitere Meldungen

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Pilotkommunen verbessern Zusammenarbeit im Krisenfall

Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)
Mobilität

Carsharing-Förderung diesmal auch für Hybridfahrzeuge

Neubau der Kindertagesstätte Wilhelm-Enßle-Straße
Städtebauförderung

Ortsmitte in Geradstetten erfolgreich saniert

Euro-Banknoten
Steuerschätzung

Mehr Steuereinnahmen, aber kein zusätzlicher Spielraum

Im alten Fabrikensemble der Eisenlohr’schen Werke in Dettingen an der Erms sind mit Hilfe der Städtebauförderung 67 neue Wohnungen entstanden.
Städtebauförderung

Ortskern in Dettingen an der Erms modernisiert

Das Bild zeigt den neuen Dienststellenleiter der LVT BW Peter Siller frontal im Porträt.
Landesvertretung

Peter Siller neuer Dienststellenleiter der Landesvertretung beim Bund

Portraitbild vom neuen Leiter des Finanzamts Stuttgart-Körperschaften Götz Kriegel
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Stuttgart-Körperschaften

Zulieferertag 2026
Automobilwirtschaft

Wie Automobilzulieferer wettbewerbsfähig bleiben wollen

Ein Windrad dreht sich bei Herbolzheim vor einem Strommast.
Energieversorgung

Task Force soll Ausbau des Stromnetzes beschleunigen

Start-up BW Local
Gründungsförderung

Auszeichnung für 23 Kommunen und Kommunalverbünde

Ein Basketball liegt auf dem Boden einer Turnhalle.
Schulsport

Erfolgreiche Schulsportmannschaften geehrt

Delegationsreise China
Außenwirtschaft

Dörflinger auf Delegationsreise in China

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Bundesrat

Bundesrat ändert Wissenschaftsfreiheitsgesetz