Energiewende

Zusammenarbeit von Energiebranche und Wohnungswirtschaft

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Ein Arbeiter montiert eine Styroporplatte zur Wärmedämmung an eine Fassade.

Über Lösungswege für mehr Energieeffizienz im Gebäudesektor haben Vertreter aus der Energiebranche und der Wohnungswirtschaft beraten. Die beiden Branchen haben eine intensive Zusammenarbeit vereinbart. Die Kooperation kann die Energiewende weiter voranzubringen.

Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus der Energiebranche und der Wohnungswirtschaft kamen auf Einladung des Umweltministeriums gestern in Stuttgart zusammen, um über Lösungswege für mehr Energieeffizienz im Gebäudesektor zu beraten. Nach einem regen Gedankenaustausch über die Themen Wärmenetze, serielles Sanieren, Digitalisierung sowie Solaroffensive vereinbarten die Beteiligten, in diesem Bereich zukünftig intensiver zusammenzuarbeiten.

Kooperation kann Energiewende im Gebäudesektor weiter voranbringen

„Die Wohnungswirtschaft und die Energiewirtschaft haben viele Möglichkeiten, gerade im Gebäudesektor die notwendigen Effizienzpotenziale gemeinsam zu heben“, betonte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller im Rahmen des Treffens. „Ich bin überzeugt, dass die Kooperation der Gebäudewende den erforderlichen Schwung verleiht und damit die Energiewende weiter voranbringt.“

Im Jahr 2050 soll der Gebäudebestand nahezu klimaneutral sein. „Der Endenergiebedarf von Wohngebäuden darf dann im Durchschnitt nur noch bei maximal 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr liegen. Das bedeutet eine Reduzierung des heutigen Energiebedarfs um den Faktor 3. Um das zu erreichen, müssen wir entschlossen handeln und zukunftsfähige Geschäftsmodelle entwickeln“, appellierte Untersteller. „Es gelte, die Qualität und Quantität der energetischen Sanierungen zu erhöhen, Wärmenetze weiter auszubauen und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.

Großer Schritt in die richtige Richtung

„Mit der vereinbarten Partnerschaft sind wir einen großen Schritt in die richtige Richtung gegangen“, so der Minister. „Wenn beide Seiten nun ihre Stärken einbringen, können wir die Chancen der zunehmenden Vernetzung des Gebäudesektors mit dem Energiesektor gewinnbringend nutzen und das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands schneller erreichen.“

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