Energieeffizienz

Wohnraumförderung ist ökologischer geworden

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Tablet-Computer zeigt die durch die Sonnenenergie erzeugte Leistung einer Photovoltaik-Anlage. (Foto: © dpa)

Die Jahresbilanz der Wohnraumförderung belegt weiterhin hohe Antragszahlen. Durch anspruchsvolle energetische Standards in der Landesförderung ist der geförderte Wohnungsbau nachhaltiger geworden, ohne ein Investitionshemmnis darzustellen.

Umweltminister Franz Untersteller sieht die vom Wirtschaftsministerium vorgelegte Jahresbilanz der Wohnraumförderung als Beleg dafür, dass es richtig war, die Landesförderung an anspruchsvolle energetische Standards zu knüpfen. „Wir haben seinerzeit heftig darum ringen müssen, die Förderung an ökologische Bedingungen zu knüpfen, die über das bundesweit übliche Maß hinausgehen. Die Antragszahlen sind nach wie vor hoch. Das belegt: Klimaschutz ist kein Bau- und Investitionshemmnis.“

Vorreiter beim Klimaschutz im Wohnungsbau

Untersteller betonte, dass der geförderte Wohnungsbau im Land damit erheblich nachhaltiger geworden ist und bereits heute die Mindestanforderungen an den durchschnittlichen Gebäudebestand im Jahr 2050 erfüllt. „Das Wohnraumförderprogramm trägt in diesem Punkt die Handschrift des Umweltministeriums. Deshalb gehen wir voran beim Klimaschutz im Wohnungsbau.“ Während bundesweit der Standard der Energieeinsparverordnung gelte, werde in Baden-Württemberg der so genannte Effizienzhaus-Standard KfW 55 zugrunde gelegt, so Untersteller. Dieser Standard ist um ein Viertel effizienter als der Neubau-Standard der Energieeinspeiseverordnung.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau: Wohnraumförderung

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Visualisierung Campus St. Alban
Innovationspreis

Zehn Preise für kirchliche Wohnprojekte

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Justizministerin Marion Gentges (Vierte von links) mit dem Team des Projekts „DIE MUTMACHER“
Justiz

Begleithunde unterstützen in Strafprozessen

Ein Windrad ist auf der Holzschlägermatte bei Freiburg zu sehen.
Erneuerbare Energien

Mehr Windkraft für Baden-Württemberg

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Ziel bereits vorab erreicht

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal eines Reformhauses. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Land mit vielfältiger Bio-Qualität auf BIOFACH präsent

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Sabine Gwarys, Adam Michel (Vorstand AMSEL) und der Bürgermeister der Stadt Ettenheim, Bruno Metz
Justiz

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys