Klimaschutz

Vier Kommunen auf dem Weg zur Klimaneutralität

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Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.

Denzlingen, Ludwigsburg, Freiburg und der Landkreis Calw sind die Gewinner des kommunalen Förderwettbewerbs „Auf dem Weg zur Klimaneutralität“. Für ihre ambitionierten Klimaschutzpläne werden die vier Vorreiter-Kommunen nun vom Land finanziell unterstützt.

Die Gewinner des kommunalen Wettbewerbs „Auf dem Weg zur Klimaneutralität“ des Umweltministeriums stehen fest: Denzlingen, Ludwigsburg, Freiburg und der Landkreis Calw sind die vier „Vorreiter-Kommunen“, die konsequent und nachvollziehbar bis 2035 das Ziel der Klimaneutralität erreichen wollen, dies bezogen auf den Endenergieeinsatz. Für ihre ambitionierten Klimaschutzpläne werden sie nun vom Land finanziell unterstützt; insgesamt stehen Mittel von 11,5 Millionen Euro für drei Jahre zur Verfügung. Zwölf Kommunen hatten ihre Unterlagen eingereicht. Die Auswahl traf eine Fachjury, besetzt unter anderem mit Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalen Landesverbände.

Land unterstützt Vorreiter-Kommunen

Umwelt- und Klimaschutzministerin Thekla Walker betont: „Ohne die Kommunen geht es nicht: Sie sind zentrale Mitstreiter auf dem Weg des Landes zur Klimaneutralität bis 2040. Viele Städte, Gemeinden und Landkreise haben bereits ambitionierte Klimaschutzkonzepte. Ich freue mich, nun vier unterschiedlich große Modell-Kommunen unterstützen zu können, die sich das besonders ehrgeizige Ziel der Klimaneutralität bis 2035 gesetzt haben. Und ich bin mir sicher, dass diese Kommunen als ambitionierte Vorreiter mit ihren geplanten Maßnahmen Mut machen und viele Nachahmer finden.“

Das Umweltministerium fördert mit dem Klimawettbewerb vier unterschiedlich große Modellkommunen. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung und Umsetzung bisher wenig erprobter und deutlich beschleunigend wirkender Maßnahmen gelegt werden.

Insgesamt ist eine Förderung für drei Jahre angedacht, in denen entsprechende Aktivitäten und Maßnahmen aus den ambitionierten Klimaschutzkonzepten der Kommunen schlüssig umgesetzt werden sollen. Die unterschiedlichen Größenklassen sollen sicherstellen, dass sich die ergriffenen Klimaschutzmaßnahmen auf alle Kommunen im Land übertragen lassen. Die vier ausgewählten Kommunen sollen dabei in Baden-Württemberg – wie auch über die Landesgrenzen hinaus – als Vorreiter und Vorbilder wahrgenommen werden und wirken.

Die Gewinner-Kommunen

  • In der Größenklasse A für Gemeinden unter 20 000 Einwohner wird Denzlingen mit bis zu 500.000 Euro gefördert. Bürgermeister Markus Hollemann sagte: „Dass Denzlingen als Vorreiter-Kommune auserwählt wurde, ist für unsere Gemeinde ein schöner Erfolg und großer Ansporn. Es bestätigt das weitreichende Engagement, unseren Ort auf vielen Gebieten fit für die Zukunft zu machen. Die Auszeichnung ehrt uns und bestärkt unsere ambitionierten Vorstellungen auf dem Weg zur kommunalen Klimaneutralität. Wir sind in der Klimaschutzpflicht, und wir werden liefern.“
     
  • Gewinner in der Größenklasse B (20 000 bis 100 000 Einwohner) ist Ludwigsburg; geplante Förderung bis zu zwei Millionen Euro. „Wir freuen uns sehr, dass wir in Ludwigsburg auf unserem gemeinsamen Weg zur Klimaneutralität 2035 mit der Förderung des Landes richtig Rückenwind bekommen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht. „Die Auszeichnung zeigt: Wir sind und bleiben Vorreiterkommune für Nachhaltigkeit. Die Umsetzung des Vorhabens ist für die gesamte Gesellschaft eine große Herausforderung. Unser Ziel ist es dabei, die Menschen durch einfache und niedrigschwellige Maßnahmen mitzunehmen.“
     
  • In der Größenklasse C (größer als 100 000 Einwohner, Fördersumme bis zu vier Millionen Euro) konnte Freiburg am meisten überzeugen. „Wir alle wissen, dass die Zeit drängt. Die Ziele sind klar, nun geht es um mehr Geschwindigkeit und vor allem mehr Investitionen. Wir brauchen die Veränderung vor Ort. In Städten und Gemeinden wird der Klimaschutz konkret. Dafür benötigen wir mehr finanzielle Unterstützung, umso dankbarer sind wir für diese vier Millionen Euro aus Stuttgart. Wirksamer Klimaschutz geht nur gemeinsam“, so Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn.
     
  • Für den Landkreis Calw und eine Förderung von bis zu fünf Millionen Euro freut sich Landrat Helmut Riegger. „Es ist ein starkes Zeichen, dass wir als Modelllandkreis ausgewählt wurden und Unterstützung für unsere ambitionierte Klimaschutzarbeit erhalten. Auf dem Weg in Richtung Klimaneutralität wollen wir weiter mutig und als Vorbild vorangehen. Denn wir sind alle in der Pflicht – Treibhausgasemissionen enden nicht an Gemarkungsgrenzen.“

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Kommunaler Klimaschutz

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Wettbewerb für Vorreiter-Kommunen zur Klimaneutralität!

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Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
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