Nachruf

Trauer um Harald Siebenmorgen

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Trauer um Harald Siebenmorgen. (Bild: dpa)

Der ehemalige Direktor des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe, Dr. Harald Siebenmorgen, ist im im Alter von 70 Jahren verstorben.

Das Wissenschaftsministerium trauert um den ehemaligen Direktor des Badischen Landesmuseums, Professor Dr. Harald Siebenmorgen, der am 18. März 2020 nach langer, schwerer Krankheit in Karlsruhe verstorben ist. Das Badische Landesmuseum leitete er von 1992 bis 2014. Harald Siebenmorgen war Kunsthistoriker, Museumsmanager und Ausstellungsmacher mit Herz und Verstand. Und er war ein Vordenker. Sein enormes Wissen, seine hohe Kompetenz in museologischen und museumspolitischen Fragen, seine Aufgeschlossenheit für Neuerungen, sein diplomatisches Geschick, seine humorvolle Art, sein Gespür für Themen: Davon hat das Land Baden-Württemberg stets profitiert.

Harald Siebenmorgen hat das Museum zu einem Ort des Dialogs und der Kommunikation, zu einem Forum der kulturellen Bildung, gemacht. Die Neukonzeption der gesamten Dauerausstellung im Karlsruher Schloss, neue Vermittlungsformate, ein Zentrum für Evaluation und besucherfreundliche Einrichtungen, wie Shop und Museumsrestaurant, sind Meilensteine seiner Amtszeit. Er war ein Museumsdirektor, dem ethische Fragen der Museumsarbeit am Herzen lagen. Doch nicht nur für das eigene Haus, auch für die kleineren nichtstaatlichen Museen hat sich Harald Siebenmorgen immer wieder engagiert, zum Beispiel als Präsident und Vorstandsmitglied des Baden-Württembergischen Museumsbundes. Er wirkte mit in Jurys und in unterschiedlichen Gremien, die er mit seinen Beiträgen bereichert hat. Das Land Baden-Württemberg würdigte seine herausragenden Leistungen und sein Lebenswerk 2019 mit der Staufermedaille in Gold.

Mit Harald Siebenmorgen verlieren wir einen geschätzten und wichtigen Berater, einen kritischen Analytiker, der den gesellschaftlichen Wandelt konstruktiv begleitete. Er hat die museumspolitische Diskussion in ganz Deutschland beeinflusst und zahlreiche Kulturschaffende geprägt. Museumsleuten war er vielfach Vorbild und Lehrer.

Seinen Hinterbliebenen, insbesondere seiner Ehefrau Elisabeth Schraut, gilt unsere tiefste Anteilnahme.

Theresia Bauer
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Petra Olschowski
Staatssekretärin im Wissenschaftsministerium

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Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
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