EU-Förderung

Tage der offenen Tür bei EU-Projekten für regionale Entwicklung

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Holzbau

Mit den Tagen der offenen Tür von Projekten des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Baden-Württemberg präsentieren die Projektträger den Bürgerinnen und Bürgern ihre Arbeit und machen die Förderung durch die Europäische Union erlebbar.

„Am Europaaktionstag Anfang Mai haben sich die Bürgerinnen und Bürger des Landes selbst ein Bild gemacht, welche Möglichkeiten der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Baden-Württemberg bietet. Zahlreiche EFRE-Projektträger öffneten ihre Türen und gaben einen Einblick in ihre Projekte und den Besuchern viel Anregung für Investitionen in eine nachhaltige Zukunft. Das ist gelebtes Europa vor Ort, schafft Vertrauen in politisches Handeln und bringt das Land und Europa in wichtigen Zukunftsfragen voran“, sagte Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR), am Donnerstag, 25. Mai 2023.

Zu den EFRE-Projekten in Baden-Württemberg gehören auch zwei Bauvorhaben in innovativer Holzbauweise. Diese Projekte unterstreichen anschaulich die Vorzüge und Potentiale des Baustoffs Holz für kommunale Bauaufgaben, wie zum Beispiel den Bau einer neuen Grundschule in Ludwigsburg oder den Bau des derzeit bundesweit höchsten Hochhauses in moderner Holzbauweise in Pforzheim.

Nach der coronabedingten Pause haben die Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich EFRE-geförderte Projekte im Rahmen der Tage der offenen Tür anzuschauen.

Impulse eigene Projekte anzustoßen

„Die Präsentation der geförderten Projekte durch die Projektträger ist ein bewährtes Format, um anschaulich und authentisch zu vermitteln, was der Europäischen Fonds für regionale Entwicklung vor Ort für die Bürgerinnen und Bürger leistet. Damit wird nachvollziehbar, wofür die Gelder aus Brüssel eingesetzt werden und gibt Impulse eigene Projekte anzustoßen“, erklärte Minister Hauk.

Auf der Veranstaltungsliste 2023 stehen bereits verschiedene Tage der offenen Tür bei Projekten, die von den vier beteiligten Ressorts MLR (EFRE-Verwaltungsbehörde), Wirtschafts-, Wissenschafts- und Umweltministerium gefördert werden. Die Veranstaltungen werden auf der EFRE-Homepage laufend aktualisiert und ergänzt. „Ich kann die Bürger nur ermuntern, von diesem Angebot regen Gebrauch zu machen und die vielseitigen EFRE- Projekte vor Ort zu besuchen“, unterstrich Minister Hauk.

Einmal jährlich tagt der Begleitausschuss und analysiert die Durchführung der EFRE-Programme, bewertet die Fortschritte und prüft, ob und inwiefern die Ziele der Programme erreicht werden. Er setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschafts-, Wissenschafts-, Sozial-, Regional-, Kommunal- und Umweltpartner in Baden-Württemberg sowie der Europäischen Kommission und der mit der Regionalentwicklung befassten Landes- und Bundesbehörden zusammen. „Der Begleitausschuss ist für uns ein wichtiger Partner bei der Planung und Umsetzung der EFRE-Programme. Die Impulse aus den Beratungen fließen in unsere Arbeit ein“, sagte Minister Peter Hauk.

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist ein Strukturfonds der EU, mit dessen Hilfe der wirtschaftliche, territoriale und soziale Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union (EU) gefördert wird. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg 2021 bis 2027 ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen und Klimaschutz. Bei der Planung und Umsetzung arbeiten das Ministerium für Ernährung, Ländlicher Raum und Verbraucherschutz (EFRE-Verwaltungsbehörde), das Wirtschaftsministerium, das Wissenschaftsministerium und das Umweltministerium eng zusammen.

Der Begleitausschuss informierte sich im Rahmen seiner Sitzung am 17. Mai 2023 über die Fortschritte bei der Umsetzung der EFRE-Programme in den Förderperioden 2014 bis 2020 sowie 2021 bis 2027 in Baden-Württemberg. Dazu gehört auch der in 2021 neu hinzugekommene Programmteil REACT-EU, der zur Bewältigung der Corona-Krise und den Übergang in eine grüne und digitale Wirtschaft beitragen soll. Darüber hinaus ging es um erste Impulse für die EFRE-Förderung nach 2027. Konkrete Einblicke in die EFRE-Förderung gewann der Ausschuss bei der Präsentation des Projekts von strategischer Bedeutung „LastMileCityLab“.

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