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Ernährung
  • 27.11.2017

Optimierung des Angebots von Bäckereien an Schulen

  • Zwei Schülerinnen tauschen ihr Pausenbrot.

Das Land macht sich gemeinsam mit dem heimischen Bäckerhandwerk für gutes Essen in der Schule stark. Ziel der Landesregierung ist es, die Qualität von Pausen-Snacks gemeinsam mit dem Bäckerhandwerk auf hohem Niveau weiter zu verbessern.

„Kinder und Jugendliche sollen in der Schule gesund, ausgewogen und genussvoll essen können. Dazu gehören auch Pausen-Snacks aus Bäckereien. Ziel der Landesregierung ist es, die Qualität dieser kleinen Mahlzeiten gemeinsam mit dem Bäckerhandwerk auf hohem Niveau weiter zu verbessern“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, anlässlich der Vorstellung der neuen „Bäcker-Snacks“ in Esslingen am Neckar. Vor allem bei Jugendlichen sei Snacken sehr beliebt. Aktuelle Studien würden zeigen, dass 20 Prozent der 14- bis 15-Jährigen nahezu täglich Hauptmahlzeiten durch Snacks ersetzen. Da immer mehr Kinder und Jugendliche im Land eine Ganztagsschule besuchten, gewinne das dortige Verpflegungsangebot zunehmend an Bedeutung.

„Unsere Bäcker stehen immer öfter vor der Herausforderung, Snacks anzubieten, die Kindern und Jugendlichen gut schmecken, im Schulverkauf wirtschaftlich und darüber hinaus auch gesund, ausgewogen und nachhaltig sind. Daher hat das Land gemeinsam mit dem Bäckerinnungsverband Baden und dem Landesinnungsverband für das Württembergischen Bäckerhandwerk Ende 2016 ein Projekt zur Optimierung des Angebots von Bäckereien an Schulen ins Leben gerufen“, erklärte die Staatssekretärin.

Durchgeführt habe das Projekt die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg gemeinsam mit Auszubildenden der Gewerblichen Schule im Hoppenlau in Stuttgart und der Gewerbeschule Durlach in Karlsruhe ganz nach dem Motto: Von Jugendlichen für Jugendliche. Aus den Vorschlägen der Auszubildenden seien neun Snacks ausgewählt worden, die sich in den Pilotbäckereien Frank aus Stuttgart, Leonhardt aus Bretten, Reinhardt aus Knittlingen und Schlär aus Mudau in einer Praxisphase im Schulverkauf bewährt hätten.

Neun Snacks mit hohen Qualitätsstandards als Ergebnis

Die Kriterien für die Snacks seien an den Beratungsstandard „Snacks an weiterführenden Schulen“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) angelehnt. „Die DGE-Qualitätsstandards sind für uns die Grundlage bei der Verankerung einer gesund erhaltenden und nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung“, sagte die Staatssekretärin. Neun verschiedene Snacks seien das Ergebnis des Projekts.

„Wir sind überzeugt, dass wir mit den neuen Snacks einen wirkungsvollen Beitrag zu einer gesund erhaltenden, nachhaltigen und genussvollen Ernährung von Kindern und Jugendlichen leisten können. Das Projekt ist ein Baustein bei den zahlreichen Aktivitäten des Landes im Bereich der Schulverpflegung“, erklärte Gurr-Hirsch. Die Rezepturen könnten ab sofort landesweit von Schulen und Bäckereien umgesetzt werden.

Das vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz geförderte Projekt ist ein wichtiger Teil des Aktionsprogramms ‚Nachhaltig essen‘, das im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg aufgelegt wurde.

Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg: Mach's Mahl-Snacks


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