Ernährung

BeKi-Zertifikat für Kinder-und Familienzentrum Rupert Mayer

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Schüler warten auf ihr Mittagessen, im Vordergrund stehen Teller mit geschnittenem Gemüse.

Minister Peter Hauk hat das Zertifikat für Bewusste Kinderernährung an das Kinder-und Familienzentrum Rupert Mayer in Stuttgart überreicht. Die Bewusste Kinderernährung ist ein fester Bestandteil des pädagogischen Konzeptes für frühkindliche Bildung.

„Ernährungsbildung ist ein wichtiger Baustein der frühkindlichen Bildung. Schon die ganz Kleinen sollten spielerisch und ohne erhobenen Zeigefinger lernen, wie man gute und gesunde Essgewohnheiten entwickelt. Mit dem Zertifikat für Bewusste Kinderernährung (BeKi) zeigt das Kinder- und Familienzentrum (KiFaz) Rupert Mayer, dass ihnen ein genussvolles und ausgewogenes Essverhalten sowie die alltagsnahe Ernährungsbildung der Kinder wichtig sind und diese gelebt werden“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der BeKi-Zertifikatsübergabe an das Kinder- und Familienzentrum Rupert Mayer in Stuttgart.

Das BeKi-Zertifikat für Kitas ist seit 2009 eine Besonderheit der Landesinitiative Bewusste Kinderernährung (BeKi) und eine wichtige Maßnahme der Ernährungsstrategie Baden-Württemberg. Oberstes Ziel der Zertifizierung ist die Sensibilisierung für Essen und Trinken als wichtige Handlungsfelder der frühkindlichen Bildung – Lernen mit viel Freude und Genuss.

So werden genussvolles und ausgewogenes Essverhalten mit einer alltagsnahen Ernährungsbildung optimal verknüpft, in der pädagogischen Konzeption der Kita verankert und mit dem Zertifikat auch nach außen sichtbar gemacht.

Viel Initiative und Engagement der Beteiligten vor Ort

„Hinter jedem BeKi-Zertifikat steckt viel Initiative und Engagement der Beteiligten vor Ort. Sie verfolgen das Ziel, die Ernährungsbildung lebendig in den Alltag der Kinder zu integrieren. Das Kinder- und Familienzentrum Rupert Mayer wurde im rund anderthalbjährigen Zertifizierungsprozess von einer unserer BeKi-Referentin begleitet, um die gesetzten Ziele umzusetzen und zu verankern. Vorbildlich legen Frau Fenn und ihr Team besonders viel Wert auf die Gestaltung der Mahlzeiten, ein regelmäßiges Kinder-Kochangebot sowie ein Essensangebot nach den aktuellen Empfehlungen für die Kita-Verpflegung. Ich bin überzeugt, dass die Kinder hier langfristig von ihren Erfahrungen profitieren. Das Zentrum leistet damit einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit unserer Kinder“, so Minister Hauk bei der Übergabe des Zertifikats an die Leiterin des KiFaz Heike Fenn.

Für das Kinder- und Familienzentrum Rupert Mayer mit seinen aktuell 60 Kindern im Alter von eins bis sechs Jahren ist es die erste BeKi-Zertifizierung. In drei Jahren möchte sich die Einrichtung rezertifizieren lassen und bis dahin noch weitere Themen, wie zum Beispiel die Reduzierung von Küchenabfällen und Tellerresten, gemeinsam mit den Kindern angehen.

Landesinitiative Bewusste Kinderernährung

Mit der Landesinitiative Bewusste Kinderernährung - kurz BeKi - bietet das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz seit über 40 Jahren kostenlos neutrale und aktuelle Informationen zur Ernährung von Kindern vom sechsten Lebensmonat bis zur sechsten Klasse in Baden-Württemberg. Die Landesregierung Baden-Württemberg engagiert sich damit erfolgreich für eine ausgewogene Ernährung von Kindern Kinder sollen Freude am vielseitigen Essen und Trinken haben und Selbstständigkeit im Umgang mit Lebensmitteln erlangen.

Freiberufliche Ernährungsfachkräfte der Landesinitiative, die BeKi-Referentinnen und -Referenten, sind in den Lebenswelten Kita, Kindertagespflege und Schule tätig. Sie informieren pädagogische und hauswirtschaftliche Fachkräfte, Kindertagespflegepersonen sowie Eltern über eine ausgewogene, kindgerechte und nachhaltige Ernährung. Zum Portfolio der Landesinitiative gehören unter anderem Elternveranstaltungen, Unterricht an Schulen, Aktionstage und Fortbildungen für pädagogische und hauswirtschaftliche Fachkräfte. Darüber hinaus unterstützt die Landesinitiative BeKi bei der pädagogischen Begleitung des Schulprogramms der Europäischen Union (EU) in Kita und Schule.

Jede Kita in Baden-Württemberg kann sich BeKi-zertifizieren lassen, unabhängig von Größe, Altersstruktur oder Verpflegungsangebot. Das BeKi-Zertifikat umfasst die Bausteine Verpflegung im Kindergarten, Ernährungsbildung, die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern und die Zusammenarbeit mit externen Partnern. In die Zertifizierung sind alle Beteiligten einer Kita – pädagogische und hauswirtschaftliche Fachkräfte, Eltern und Kinder – mit einbezogen.

Die Angebote der Landesinitiative BeKi sind kostenfrei und finden in jedem Landkreis in Baden-Württemberg statt.

Weitere Meldungen

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Pilotkommunen verbessern Zusammenarbeit im Krisenfall

Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)
Carsharing

Carsharing-Förderung diesmal auch für Hybridfahrzeuge

Neubau der Kindertagesstätte Wilhelm-Enßle-Straße
Städtebauförderung

Ortsmitte in Geradstetten erfolgreich saniert

Im alten Fabrikensemble der Eisenlohr’schen Werke in Dettingen an der Erms sind mit Hilfe der Städtebauförderung 67 neue Wohnungen entstanden.
Städtebauförderung

Ortskern in Dettingen an der Erms modernisiert

Kaiserstuhl
Flurneuordnung

Sonderprojekt „Weinbau Mittelbaden“ abgeschlossen

Mohn- und Kornblumen blühen in einem Getreidefeld (Bild: dpa).
Artenschutz

Projekt „Natur nah dran“ wird verlängert

Ein Basketball liegt auf dem Boden einer Turnhalle.
Schulsport

Erfolgreiche Schulsportmannschaften geehrt

Tierschutzpreis
Tierschutz

Tierschutzpreis 2027 ausgeschrieben

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Bundesrat

Bundesrat ändert Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Kisten mit Gemüse und Obst.
Welternährungstag

Ernährungssouveränität bedeutet Sicherheit

Eine junge Frau wird geimpft.
Ärztliche Versorgung

Auswahlverfahren zur Landarztquote 2026 abgeschlossen