Landwirtschaft

Erdbeersaison eröffnet

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Erdbeeren auf einem Wochenmarkt (Foto: © dpa)

Die Erdbeerernte in Baden-Württemberg startet dieses Jahr früher. Ernährungsminister Peter Hauk wirbt für den Kauf von heimischen Erdbeeren, um sich gesund zu ernähren, regionale Betriebe zu unterstützen und aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

„Heimische Erdbeeren sind nicht nur optisch ein Hingucker, sie sind zudem auch noch erfrischend und lecker. Die roten Früchtchen sind wahre Geschmacksbomben und enthalten frisch mehr Vitamin C als beispielsweise Zitronen oder Orangen. Diese Vitamine gehen jedoch verloren, wenn die Früchte lange gelagert oder transportiert werden. Ich appelliere daher an den Handel sowie die Verbraucher, zur Saison auf die heimischen Erdbeeren zu setzen. So ernähren Sie sich selbst gesund, unterstützen unsere heimischen Betriebe und leisten aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz. Abgesehen davon schmecken Erdbeeren taufrisch und aus der Heimat einfach am besten“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk anlässlich der Eröffnung der diesjährigen Erdbeersaison.

Landesweit werden auf knapp 2.000 Hektar Erdbeeren angebaut, davon rund 500 Hektar in Erdbeertunneln. Der geschützte Anbau nimmt aufgrund seiner höheren Produktivität zu, die Freilandfläche ist dagegen rückläufig. Trotz guter Vermarktungswege über die regionalen Erzeugergroßmärkte und die in der Region breit aufgestellte Direktvermarktung machen sinkende Erlöse den Erzeugerbetrieben zu schaffen, denn die Kosten für Produktionsmittel- und Löhne sind gestiegen.

Lebensmittel sollen möglichst regional und umweltschonend erzeugt werden

„Wir wollen unsere Lebensmittel im Land möglichst regional und umweltschonend erzeugen. Um die regionale Landwirtschaft nachhaltig aufzustellen haben wir mit unserer Agrar- und Ernährungspolitik die richtigen Weichen gestellt. In Brüssel und beim Bund besteht jedoch noch Nachholbedarf, denn wir brauchen Angebote statt Verbote, Bürokratieabbau und Entlastung, Planungssicherheit und Transparenz für die Betriebe“, forderte Minister Hauk.

Baden-Württemberg nimmt im Anbauranking der Bundesländer Platz drei ein. Ende der 1960er-Jahre begann im Südwesten die Erfolgsstory der Lieblingsfrucht vieler Verbraucherinnen und Verbraucher. Baden-Württemberg bietet Dank sonniger Lagen, fruchtbarer Böden und dem Know-how unserer Erzeugerbetriebe ideale Standortbedingungen für den Erdbeeranbau. Vor allem entlang des Rheins, am Bodensee und rund um Heilbronn wird die rote Köstlichkeit kultiviert. Die Prognose für eine gute Ernte mit guter Qualität ist auch für dieses Jahr vielversprechend.

Erdbeeranbau in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg werden jährlich rund 30.000 Tonnen Erdbeeren erzeugt. Hochwertige und umweltschonend angebaute Erdbeeren sind im Handel am Qualitätszeichen Baden-Württemberg (QZBW) zu erkennen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher muss grundsätzlich ersichtlich sein, aus welchem Land die Erdbeeren, aber auch anderes frisches Obst und Gemüse, stammen. Im Laufe der heimischen Erdbeersaison kommen verschiedene Sorten auf den Markt, die sich durch Reifezeitpunkt, Größe, Ausfärbung und Geschmack deutlich voneinander unterscheiden können.

Eine Menge von 150 Gramm Erdbeeren deckt bereits den Tagesbedarf an Vitamin C eines Erwachsenen. Außerdem sind sie reich an Folsäure, Vitamin B1 und K und verfügen über die Mineralstoffe Zink, Kupfer und Mangan. Mit etwa 32 Kalorien pro 100 Gramm sind Erdbeeren zudem sehr energiearm.

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg: Ernährung

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