Ernährung

Optimierung des Angebots von Bäckereien an Schulen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Zwei Schülerinnen tauschen ihr Pausenbrot.

Das Land macht sich gemeinsam mit dem heimischen Bäckerhandwerk für gutes Essen in der Schule stark. Ziel der Landesregierung ist es, die Qualität von Pausen-Snacks gemeinsam mit dem Bäckerhandwerk auf hohem Niveau weiter zu verbessern.

„Kinder und Jugendliche sollen in der Schule gesund, ausgewogen und genussvoll essen können. Dazu gehören auch Pausen-Snacks aus Bäckereien. Ziel der Landesregierung ist es, die Qualität dieser kleinen Mahlzeiten gemeinsam mit dem Bäckerhandwerk auf hohem Niveau weiter zu verbessern“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, anlässlich der Vorstellung der neuen „Bäcker-Snacks“ in Esslingen am Neckar. Vor allem bei Jugendlichen sei Snacken sehr beliebt. Aktuelle Studien würden zeigen, dass 20 Prozent der 14- bis 15-Jährigen nahezu täglich Hauptmahlzeiten durch Snacks ersetzen. Da immer mehr Kinder und Jugendliche im Land eine Ganztagsschule besuchten, gewinne das dortige Verpflegungsangebot zunehmend an Bedeutung.

„Unsere Bäcker stehen immer öfter vor der Herausforderung, Snacks anzubieten, die Kindern und Jugendlichen gut schmecken, im Schulverkauf wirtschaftlich und darüber hinaus auch gesund, ausgewogen und nachhaltig sind. Daher hat das Land gemeinsam mit dem Bäckerinnungsverband Baden und dem Landesinnungsverband für das Württembergischen Bäckerhandwerk Ende 2016 ein Projekt zur Optimierung des Angebots von Bäckereien an Schulen ins Leben gerufen“, erklärte die Staatssekretärin.

Durchgeführt habe das Projekt die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg gemeinsam mit Auszubildenden der Gewerblichen Schule im Hoppenlau in Stuttgart und der Gewerbeschule Durlach in Karlsruhe ganz nach dem Motto: Von Jugendlichen für Jugendliche. Aus den Vorschlägen der Auszubildenden seien neun Snacks ausgewählt worden, die sich in den Pilotbäckereien Frank aus Stuttgart, Leonhardt aus Bretten, Reinhardt aus Knittlingen und Schlär aus Mudau in einer Praxisphase im Schulverkauf bewährt hätten.

Neun Snacks mit hohen Qualitätsstandards als Ergebnis

Die Kriterien für die Snacks seien an den Beratungsstandard „Snacks an weiterführenden Schulen“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) angelehnt. „Die DGE-Qualitätsstandards sind für uns die Grundlage bei der Verankerung einer gesund erhaltenden und nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung“, sagte die Staatssekretärin. Neun verschiedene Snacks seien das Ergebnis des Projekts.

„Wir sind überzeugt, dass wir mit den neuen Snacks einen wirkungsvollen Beitrag zu einer gesund erhaltenden, nachhaltigen und genussvollen Ernährung von Kindern und Jugendlichen leisten können. Das Projekt ist ein Baustein bei den zahlreichen Aktivitäten des Landes im Bereich der Schulverpflegung“, erklärte Gurr-Hirsch. Die Rezepturen könnten ab sofort landesweit von Schulen und Bäckereien umgesetzt werden.

Das vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz geförderte Projekt ist ein wichtiger Teil des Aktionsprogramms ‚Nachhaltig essen‘, das im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg aufgelegt wurde.

Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg: Mach's Mahl-Snacks

Weitere Meldungen

Sojabohnenernte in Umkirch
Landwirtschaft

Ernte auf gentechnisch veränderte Organismen untersucht

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) mit dem Gewinnerteam „Cover Curtains“ des „Start-up BW Young Talents 2026“-Wettbewerbs.
Start-up BW

Schülerteam „Cover Curtains“ gewinnt „Start-up BW Young Talents“

Auf durchsichtigem Grund steht Rrealschulpreis NANU?!", dahinter ist verschwommen ein Gebäude zu sehen.
Schule

Landessieger des NANU?!-Wettbewerbs 2026 gekürt

Eine Gruppe an Kindern steht auf einer Bühne, rechts daneben ein Mann mit weißem Hemd.
Werkrealschule

Werkrealschulpreis 2026 verliehen

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während der Auftaktveranstaltung des Deutschen Bauerntags in Freiburg.
Bauerntag

Landwirtschaft als Zukunftsverantwortung

Die deutsche und französische Flagge. (Bild: picture alliance/Rainer Jensen/dpa)
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Land lädt Schulen und Kitas zur Fête de la Musique ein

EU-Schulprogramm
Ernährung

Landesweite Aktionstage zum EU-Schulprogramm

Ein Bild der teilnehmenden beruflichen Schulen am Projekt „Stadt – Land – Future“
Schule

Berufliche Gymnasien präsentieren innovative Projekte

Fidelius waldvogel auf der VonDaheim-Tour
Regionalmarke

„VON DAHEIM-Tour“ mit Fidelius Waldvogel startet

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Ländlicher Raum

Kabinettsausschuss Ländlicher Raum 2026-2031 eingesetzt

Ein 13 Jahre alter Schüler arbeitet an einem iPad mit der Lernplattform Moodle.
Start-up BW

Zwei Schülerfirmen aus Baden-Württemberg ausgezeichnet

Symbolbild: Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. (Bild: picture alliance/Uli Deck/dpa)
Demokratie

Bundesverfassungsrichterin besucht Schule in Leimen

Kultusminister Jung (Mitte) mit Grundschulkindern. Der Minister schüttelt einem Jungen die Hand.
Schule

Jung besucht Grundschule Stockach

IW JUNIOR Landeswettbewerb - Dorfgemeinschaftsladen
Start-up BW

Zwei Schülerfirmen beim Landeswettbewerb ausgezeichnet

Der neue Vorstand des 21. Landeselternbeirats; von links: Jörg Vettermann und Susanne Balzer (beide stellvertretende Vorsitzende), Stephanie Wieland (stellvertretende Kassenwartin), Vanessa Scholz (Vorsitzende), Friedhelm Biene (Kassenwart), Chrissy Bach (Schriftführerin) und Georg Beier (stv. Vorsitzender).
Schule

Neuer Vorstand des Landeselternbeirats gewählt