Landwirtschaft

Neuer Direktor am Landwirtschaftlichen Technologiezentrum

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Laborneubau des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg, Außenansicht

Dr. Jörn Breuer wird neuer Direktor des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg. Mit seiner Expertise und strukturierten Herangehensweise wird er das Technologiezentrum auf eine erfolgreiche Zukunft ausrichten.

„Nachdem Dr. Norbert Haber nach über 40 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet wurde, tritt der bisherige stellvertretende Direktor und Leiter der Abteilung 1 für ‚Pflanzenbau, Klimawandel und produktionsbezogener Umweltschutz‘ des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg (LTZ), Dr. Jörn Breuer, die Nachfolge an. Ich freue mich, die Leitung des LTZ in erfahrene Hände zu geben und wünsche Ihm für seine neue Aufgabe alles Gute“, sagte Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR), am Freitag, 12. Mai 2023, anlässlich der Urkundenübergabe und Amtseinführung von Dr. Jörn Breuer.

Dr. Jörn Breuer ist Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien, hat in den vergangenen Jahren an zahlreichen Projekten mitgewirkt und ist an vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen beteiligt.

„Mit Herrn Dr. Breuer haben wir einen führungserfahrenen und äußerst fachkundigen Nachfolger für das Amt des Direktors gewinnen können, mit dem auch die zukünftigen Herausforderungen, wie die Weiterentwicklung des Klimaschutzes, der Anpassung an den Klimawandel, des Integrierten Pflanzenschutzes und neue Projekte zur Stärkung der Biodiversität in der Landwirtschaft gemeistert werden können“, betonte Minister Hauk.

Dr. Jörn Breuer

Der gebürtige Regensburger und Vater von zwei Kindern ist 62 Jahre jung und Diplom Agraringenieur. Nach seinem Studium der Agrarwissenschaften und einer Promotion an der Technischen Universität München am Lehrstuhl für Bodenkunde, war Dr. Jörn Breuer zunächst einige Jahre als wissenschaftlicher Angestellter an der Landesanstalt für Landwirtschaftliche Chemie der Universität Hohenheim als Leiter der Abteilung Bodenuntersuchungen tätig, wo er 1997 in eine Beamtenlaufbahn eintrat. Neben dem Untersuchungsbereich Boden leitete er später auch den Bereich Düngemitteluntersuchungen.

Als erfahrene Führungskraft wechselte Herr Dr. Breuer im Jahre 2011 an das LTZ und war seitdem Leiter des Referates 12 (Agrarökologie). Im Herbst 2016 wurde Herr Dr. Breuer zusätzlich als Leiter der Abteilung 1 (Pflanzenbau und produktionsbezogener Umweltschutz) beim LTZ bestellt. Seit 2022 ist er Stellvertreter des Direktors des LTZ.

Landwirtschaftliches Technologiezentrums Augustenberg

Das Landwirtschaftliches Technologiezentrums Augustenberg (LTZ), mit dem Hauptsitz in Karlsruhe, ist eine der neun landwirtschaftlichen Landesanstalten im nachgeordneten Bereich des MLR. Seit seiner Gründung aus der Staatlichen landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) Augustenberg, der Landesanstalt für Pflanzenschutz (LfP) Stuttgart, der Landesanstalt für Pflanzenbau (LAP) Rheinstetten-Forchheim mit dem Institut für umweltgerechte Landbewirtschaftung in Müllheim und dem Saatbauamt in Donaueschingen im Jahr 2007, wurde das LTZ von Dr. Norbert Haber geleitet. Im Jahr 2016 gingen die Aufgaben der Landesanstalt für Landwirtschaftliche Chemie (LA Chemie) im Bereich der Düngemittel- und Futtermittelanalysen an das LTZ über. Mit über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das LTZ nun die größte landwirtschaftliche Landesanstalt in Baden-Württemberg mit Aufgabenschwerpunkten im Bereich des Acker- und Pflanzenbaus, des Pflanzenschutzes, der Pflanzenproduktion, des Obstbaus und der Untersuchung und Analytik von landwirtschaftlichen Proben.

Die Tätigkeiten erstrecken sich von der angewandten Forschung bis hin zum Wissenstransfer in die Praxis und der Kooperation mit Institutionen im In- und Ausland.

Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg

Weitere Meldungen

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Januar 2026

Illustration eines Zuges. Dieser fährt an einem Schild mit der Aufschrift "Digitaler Knoten Stuttgart" vorbei.
Digitaler Knoten Stuttgart

Digitale Ausrüstung von Schienenfahrzeugen gefördert

Ein Wanderer betrachtet bei Bad Urach den Uracher Wasserfall. (Bild: dpa)
Geodaten

Neue App „BW mobil“ auf der CMT vorgestellt

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Grüne Woche 2026
Landwirtschaft

Baden-Württemberg bei der Grünen Woche 2026 erleben

Seitenansicht eines Doppelstockzuges
Schienenverkehr

Weitere 26 Doppelstockzüge für Baden-Württemberg

Legehennen im Freien (Quelle: dpa).
Vogelgrippe

Verlängerung des Aufstallungsgebots

Kisten mit Gemüse und Obst.
Ernährung

Sechster Förderaufruf für regionale Bio-Produkte

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Frau bedient die Smartphone-App eines Onlinehändlers. (Foto: © dpa)
Marktüberwachung

Mehr Schutz bei Online-Einkäufen

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
Streuobst

Streuobstwiesen schützen und genießen

Ein Passagierzug des Typs Lint 54 fährt auf einer Schiene.
Schienenverkehr

Verbesserungen für Fahrgäste dringend notwendig

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Schmeck den Süden
Ernährung

Genussführer 2026 vorgestellt

Freiflächen-Photovoltaik-Anlage im Solarpark Kuchen
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Boom setzt sich auch 2025 fort