Coronavirus

Luca-App zur Kontaktnachverfolgung

Das Foto zeigt die Icons der Corona-Warn-Apps Luca und die Corona-Warn-App der Bundesregierung, vertreten durch das Robert-Koch-Institut.

Baden-Württemberg steht unmittelbar vor ersten Öffnungsschritten. Dabei nimmt die Luca-App zur digitalen Kontaktnachverfolgung eine besondere Bedeutung ein.

Nachdem bereits alle 38 Gesundheitsämter im Land an das Luca-System angebunden sind, können sich bereits jetzt sämtliche Unternehmen, Organisationen und Veranstalter in Baden-Württemberg bei Luca registrieren. „Ich lade auch die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg dazu ein, die App kostenlos auf ihre Smartphones herunterzuladen, um sich auf die anstehenden Öffnungen vorzubereiten“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Freitag, 14. Mai, in Stuttgart.

Sobald die verschiedenen Branchen wie Gastronomie oder Einzelhandel in vielen Stadt- und Landkreisen wieder öffnen dürfen, können die registrierten Unternehmen ihre Besucherinnen und Besucher mit der Luca-App einfach und datenschutzkonform digital erfassen. Dafür müssen die Besucherinnen und Besucher lediglich einen QR-Code scannen. Aus Sicht von Gesundheitsminister Manne Lucha bietet die App viele Vorteile: „Mit der App können wir endlich die bisherige Zettelwirtschaft abschaffen und eine effiziente, unbürokratische Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter ermöglichen.“

Land übernimmt Kosten

Die Nutzung der Luca-App ist in Baden-Württemberg freiwillig und kostenlos, weil das Land hierfür sämtliche Kosten übernimmt. Durch das kostenlose Angebot leistet das Land einen wichtigen Beitrag, damit die Gesundheitsämter möglichst viele Infektionsketten effektiv durchbrechen können. Mit Hilfe von Luca können die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg die Kontaktpersonen einer mit dem Coronavirus infizierten Person schnell ermitteln und umgehend verständigen.

Hierfür werden – nach Einwilligung der betroffenen Person – die Kontaktdaten unmittelbar und verschlüsselt an die Gesundheitsämter weitergeleitet und dort zur Kontaktnachverfolgung genutzt. Wichtig ist: Die Kontaktdaten können ausschließlich von den Gesundheitsämtern entschlüsselt und entsprechend der Corona-Verordnung nur zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung verwendet werden. Die Betreiberinnen und Betreiber der Luca-Standorte erhalten keinen Zugriff auf die Kontaktdaten ihrer Besucherinnen und Besucher. Auch der Landesbeauftrage für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg, der die Landesregierung bei der Einführung der Luca-App intensiv begleitet hat, unterstützt deren Nutzung.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration arbeitet zudem eng mit den betroffenen Ministerien und Verbänden sowie den kommunalen Landesverbänden zusammen, damit die Nutzung der App für alle Beteiligten (Gesundheitsämter, Nutzerinnen und Nutzer sowie Unternehmen) zu guten Ergebnissen führt.

Die Luca-App

Unternehmen, Organisationen, Veranstalter oder auch Privatpersonen, die Besucherinnen und Besucher digital erfassen möchten, können auf der Luca-Website einen oder mehrere Standorte kostenlos anlegen und einen QR-Code erzeugen. Bei der Nutzung der QR-Codes sind nur wenige Dinge zu beachten. Es empfiehlt sich, die QR-Codes zum Check-In und Check-Out eindeutig, an einem geeigneten Ort, also zum Beispiel dem Tisch einer Gaststätte oder einem gut passierbaren Bereich nach dem Eingang eines Ladenlokals, zu platzieren.

Dadurch können sinnvolle und verwertbare Daten für die Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter generiert werden. QR-Codes sollten also nicht außen vor dem Eingang und erst recht nicht im Internet per Bild veröffentlicht werden. Durch einen Scan dieses OR-Codes kann sich jeder, der die Luca-App auf seinem Smartphone installiert hat, einfach und sicher an dem jeweiligen Standort digital registrieren. Die Vorteile für die Nutzerinnen und Nutzer bei der Luca-App liegen auf der Hand: Es müssen keine Kontaktdaten händisch angegeben werden, die Kontaktdaten sind im Falle einer Infektion nur für das Gesundheitsamt sichtbar und man kann einfach nachvollziehen, wann man sich wo befunden hat.

Pressemitteilung vom 13. Mai 2021: Sichere Öffnungsschritte bei sinkenden Inzidenzen

Corona-Verordnung des Landes

Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Mit unserem Messenger-Service bekommen Sie immer alle Änderungen und wichtige Informationen aktuell als Pushnachricht auf Ihr Mobiltelefon.

Weitere Meldungen

Eine Hand nimmt eine Euro-Münze aus einer Geldbörse, in der sich weitere Münzen befinden. (Foto © dpa)
  • Soziales

Report zur sozialen Isolation und Einsamkeit

Die Teilnehmenden der 34. GFMK haben sich im Freien zum Gruppenfoto aufgestellt.
  • Gleichstellung

Für geschlechtergerechte Digitalisierung und gegen Sexismus

Ein Apotheker holt eine Medikamentenverpackung aus einer Schublade in einer Apotheke.
  • Gesundheit

Land setzt bei Gesundheitsministerkonferenz eigene Akzente

Kleinkind auf Rutsche
  • Städtebauförderung

Land fördert sechs nichtinvestive Städtebauprojekte

Staatssekretär Dr. Andre Baumann überreichte die Urkunden an die neuen N!-Charta Sport Mitglieder
  • Nachhaltigkeit

Neue Mitglieder der N!-Charta Sport

Zwei Grundschüler stehen an einer Straße vor einer Schule.
  • Verkehrssicherheit

Malwettbewerb für Verkehrssicherheit

Minister Hermann mit dem Förderungsbescheid.
  • Elektromobilität

Land fördert Elektro-Fahrzeuge für Pflegedienste

Ein Feuerwehrmann holt während einer Einsatzübung einer Freiwilligen Feuerwehr eine Leiter vom Dach eines Einsatzfahrzeugs.
  • Feuerwehr

Jahresstatistik der Feuerwehren 2023

Eine Pflegerin im Gespräch mit einem alten Mann.
  • Pflege

Landespflegekammer kommt nicht

Eine Altenpflegerin spricht mit Senioren in einer Pflege-Wohngemeinschaft für Demenzkranke.
  • Ehrenamt

Tag der ehrenamtlichen Betreuer 2024

Eine junge Frau sitzt auch einem Sofa und schaut traurig auf ein Smartphone in ihrer Hand.
  • Innere Sicherheit

Bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings

Ministerin Nicole Razavi MdL bei der Freischaltung der Geobasisdaten
  • Landesentwicklung

Land stellt Geobasisdaten kostenlos zu Verfügung

Eine Wählerin im Rollstuhl gibt in einem Wahllokal ihre Stimme ab. (Bild: picture alliance/Angelika Warmuth/dpa)
  • Wahlen

Behindertenbeauftragte aus Bund und Ländern rufen zur Wahl auf

Die Kabinettsmitglieder sitzen am Kabinettstisch der Villa Reitzenstein.
  • Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 4. Juni 2024

Luftbild vom Quartier Kanadaring in Lahr
  • Städtebau

Städtebauförderung 2025 startet

Staatssekretär Volker Schebesta und Kita-Leiterin Saskia Franz an einem Schreibtisch, auf dem ein Mikrofon steht
  • Frühkindliche Bildung

Podcast zu Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel

Gruppenfoto: Landes-Behindertenbeauftragte Simone Fischer mit weiteren Gründungsmitgliedern der Initiative „Inklusive Katastrophenvorsorge Baden-Württemberg“
  • Sicherheit

Initiative Inklusive Katastrophenvorsorge gegründet

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an. (Bild: © Patrick Pleul / dpa)
  • Gesundheit

Digitaler Fachtag zum Umgang mit Hitze

BW blüht
  • Biodiversität

Gewinner von „Baden-Württemberg blüht“ geehrt

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
  • Integration

Land fördert Projekte zur Teilhabe von zugewanderten Frauen

Wappen der Polizei Baden-Württemberg. (Bild: © Steffen Schmid)
  • Polizei

Festnahme wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern

Junge Männer auf einer Schwimmplattform in einem Badesee in Plüderhausen
  • Gesundheit

Badeseen mit überdurchschnitt­licher Wasserqualität

Eine Erzieherin spielt auf einem Spielplatz mit einem Kind.
  • Kinder und Jugendliche

Einsatz für Qualität in Kitas und Kinder- und Jugendhilfe

Symbolbild: Eine Pflegeassistentin mit einer Bewohnerin des Seniorenzentrums der Arbeiterwohlfahrt (AWO).
  • Integration

Modellprojekte der Sprachförderung in der Pflege

Campus Rosenfels in Lörrach
  • Städtebau

Städtebaumaßnahme in Lörrach erfolgreich abgeschlossen