Wohnraumoffensive

Kommunen erhalten Beratungsgutscheine zur Schaffung von Wohnraum

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein altes Stadtgebäude wurde saniert und aufgestockt, um mehr Wohnraum zu schaffen.
Symbolbild

Das Land hat das Kompetenzzentrum Wohnen BW weiterentwickelt. Kommunen können ab sofort Beratungsgutscheine zur Schaffung von Wohnraum erhalten.

Ab sofort können Städte und Gemeinden, die eine Beratung zur Schaffung von bezahlbarem und sozialem Wohnraum in Anspruch nehmen möchten, Fördergutscheine für vier Beratungsmodule erhalten. Ministerin Nicole Razavi sagte: „Mit den neuen Fördergutscheinen passen wir die Beratung noch besser an die Bedürfnisse der Kommunen an. Das Verfahren wird einfacher und flexibler, gleichzeitig bleibt die attraktive Förderhöhe von 80 Prozent der Beratungskosten.“

Noch schneller und einfacher von Beratungsleistungen profitieren

Die Kommunen sind ab dem 1. Juli 2024 frei in ihrer Entscheidung, welches Beratungsunternehmen sie unter Beachtung der Vergabevorschriften beauftragen wollen. Auch sind künftig Gemeinderatsbeschlüsse keine Fördervoraussetzung mehr. Das macht das Verfahren schlanker und die Kommunen können künftig noch schneller und einfacher von den Beratungsleistungen profitieren. Möglich sind Beratungen zu verschiedensten Bereichen rund um das Schaffen von Wohnraum – von der Analyse der Flächenpotenziale, über Tipps zur Konzipierung von Beteiligungsveranstaltungen und passgenauen Vergabeverfahren bis hin zum kommunalen Projektmanagement. Die Weiterentwicklung des Kompetenzzentrums Wohnen BW war ein Wunsch der Kommunen.

Die Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH ist Bewilligungsstelle und steht den Kommunen im Auftrag des Ministeriums mit einer ersten Basisberatung sowie im weiteren Prozess als kompetente Ansprechpartnerin zur Seite. Die Fördergutscheine können ab sofort bei der Landsiedlung in vereinfachter elektronischer Form per E-Mail eingereicht werden.

„Mit der Beratung durch das Kompetenzzentrum Wohnen setzen wir wirksame Impulse zur Flächenentwicklung, guten Planungspraxis und zur Schaffung eines bedarfsgerechten und bezahlbaren Wohnungsmixes“, so Ministerin Razavi.

Die Neuerungen im Einzelnen

  • Inanspruchnahme von Fördergutscheinen in den Modulen Grundlagen, Beteiligung, konkrete Planung und Umsetzung
  • Verzicht auf Gemeinderatsbeschlüsse als Fördervoraussetzung
  • Flexible Verwendung eines Gutscheins für mehrere entsprechend den Förderzielen frei wählbare Beratungsleistungen
  • Eigenverantwortliche Auswahl eines Dienstleisters durch die Kommune unter Beachtung der einschlägigen Vergabevorschriften

Wohnraumoffensive BW

Mit der Wohnraumoffensive BW setzt das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen neue Impulse für mehr bezahlbaren und sozial gemischten Wohnraum im Land. Die Wohnraumoffensive unterstützt die Städte und Gemeinden bei einer aktiven Bodenpolitik und fördert innovatives Planen und Bauen. Die drei Säulen sind der Grundstücksfonds BW, das Kompetenzzentrum Wohnen BW sowie die Patenschaft Innovativ Wohnen BW.

Wohnraumoffensive BW: Kompetenzzentrum Wohnen BW

Weitere Meldungen

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Künstliche Intelligenz

Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln

Ein Bauarbeiter schaut auf ein Gebäude, das als Testobjekt aus Recyclingbeton gebaut wird.
N!BBW

Termine für Workshops zum nachhaltigen Bauen

In Westen gekleidete Polizisten stehen in Reutlingen. (Bild: picture alliance/Silas Stein/dpa)
Sicherheit

Baden-Württemberg ist und bleibt sicher

Landschaft von oben im Neckar-Odenwald-Kreis
Ländlicher Raum

Flurbereinigung in Ravenstein bedeutet Fortschritt und Zukunft

Logo der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg
Wirtschaft

„Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ wird fortgesetzt

Symbolbild: Bewohner des Mehrgenerationenhauses in Überlingen stehen auf Balkonen.
Städtebauförderung

Nichtinvestive Städtebau­förderung 2026 startet

Eine junge Frau forscht im Life Science Center der Universität Hohenheim an Pflanzen in Klimakammern (Symbolbild: © dpa).
Forschung

Land fördert Zukunftstechnolo­gien an Landesuniversitäten

Ein Scan-Auto, das automatisch Parksünder registriert, fährt bei einem Pilotversuch an vor der Universität Hohenheim geparkten Fahrzeugen vorbei.
Parkraumüberwachung

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Innenminister Thomas Strobl (Mitte) in Begleitung von zwei Gardemädchen
Fastnacht

Empfang für Karnevals- und Fasnachtsvereine

Logo Öffentlicher Gesundheitsdienst. Die Abkürzung "ÖGD" ist in dicken Buchstaben dargestellt. Darunter steht in "Öffentlicher Gesundheitsdienst - Schützt. Hilft. Klärt auf."
Gesundheit

Einheitliche Software-Landschaft für die Gesundheitsämter

Eine Lehrerin in der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern.
Öffentlicher Dienst

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Luftbild vom Quartier Kanadaring in Lahr
Flächenmanagement

Neue Prämien für Entsiegelung und Flächenmanagement

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Eine Frau bedient das Portal ELSTER der deutschen Steuerverwaltungen zur Abwicklung der Steuererklärungen und Steueranmeldungen über das Internet.
Steuern

Digitale Steuererklärung wird deutlich einfacher

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo