Polizei

Zweite Aktionswoche der Verkehrssicherheit gestartet

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Polizist der Polizei Baden-Württemberg kontrolliert den Verkehr.

Die zweite Aktionswoche der Verkehrssicherheit von GIB ACHT IM VERKEHR nimmt den gewerblichen Güterverkehr in den Blick. Die Aktion soll die Zahl schwerer Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg noch weiter senken.

„Mobilität ist ein großes Stück Lebensqualität. Diese möglichst sicher zu gestalten, das ist unsere Aufgabe. Deshalb haben wir im Jahr 1992 die Verkehrssicherheitsaktion GIB ACHT IM VERKEHR gegründet, um die Zahl schwerer Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg zu senken. Mit der zweiten Aktionswoche der Verkehrssicherheit von GIB ACHT IM VERKEHR nehmen wir den gewerblichen Güterverkehr in den Blick, um für die besonderen Gefahren wie den ‚toten Winkel‘ oder ‚Ruhezeiten und Ablenkung‘ zu sensibilisieren und für noch mehr Sicherheit auf Baden-Württembergs Straßen zu sorgen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Schirmherr von GIB ACHT IM VERKEHR, anlässlich des Startschusses zur zweiten Verkehrssicherheitswoche in Baden-Württemberg.

Verkehrsminister Winfried Hermann betonte: „Mit GIB ACHT IM VERKEHR arbeiten mehrere Institutionen Hand in Hand an dem gemeinsamen Ziel, den Straßenverkehr noch sicherer zu machen. Das steht auch bei unserer Sicherheitskampagne im Vordergrund: Team Vision Zero hat als Ziel einen Straßenverkehr ohne Schwerverletzte und Tote. Gerade auf Landstraßen wird Lastkraftwagen(Lkw)-Verkehr von vielen als lästiges Hindernis wahrgenommen. Viele überholen riskant und gewinnen dabei kaum Zeit. Hier heißt es: Einen kühlen Kopf bewahren. Wer es ruhig angehen lässt, kommt sicher und entspannt an sein Ziel.“

Fit und gesund in die Schule

„Wir wollen, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad in die Schule gelangen, denn das ist gesund und hält fit“, betonte die Staatssekretärin im Kultusministerium Sandra Boser und führte weiter aus: „Dafür muss der Schulweg sicher sein. Auf Kinder und Jugendliche muss im Straßenverkehr ganz besonders geachtet werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich aber auch möglicher Gefahren bewusst sein. Deshalb ist es wichtig, auf diese Themen aufmerksam zu machen und sie auch in der Schule zu besprechen. GIB ACHT IM VERKEHR unterstützt die Verkehrssicherheitsarbeit an Schulen und macht dadurch den Schulweg sicherer.“

Die zweite Aktionswoche der Verkehrssicherheit findet vom 12. bis 21. Juli 2024 statt. Schwerpunkt der Aktionswoche ist das Thema „Güterverkehr“. Den Start bildet am 12. Juli 2024 ab 11.00 Uhr die Auftaktveranstaltung auf der Sparkassen-Kulturbühne der Landesgartenschau in Wangen/Allgäu mit allen Partnern von GIB ACHT IM VERKEHR. In den darauffolgenden Tagen finden sieben weitere Veranstaltungen in Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Waiblingen sowie den Tank- und Rastanlagen beziehungsweise Autohöfen in Hegau-West, Kirchheim unter Teck und Mahlberg-West statt. Diese werden von den jeweiligen regionalen Polizeipräsidien gemeinsam mit verschiedenen Aktionspartnern von GIB ACHT IM VERKEHR durchgeführt.

Infostände und Mitmachangebote zum Thema Güterverkehr

So wird in Karlsruhe mit Infoständen und Mitmachangeboten das Thema Güterverkehr aufgegriffen. In Pforzheim werden Aufklärungs- und Informationsgespräche für Fahrerinnen und Fahrer des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs angeboten. In der Königstraße in Stuttgart können Besucherinnen und Besucher im Fahrerhaus eines Lkws Platz nehmen und den „Toten Winkel“ sprichwörtlich „erleben“. Außerdem werden Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe sechs in Waiblingen an verschiedenen Stationen theoretisch und praktisch auf die Gefahren des „Toten Winkels“ aufmerksam gemacht. Auf dem Autohof in Kirchheim unter Teck steht das Erkennen von Mängeln am Lkw und die Ladungssicherung im Mittelpunkt. Während sich an der Rastanlage Hegau-West und dem Tank- und Rasthof Mahlberg-West alles um die Themenfelder Alkohol- und Drogen im Straßenverkehr, Ruhezeiten und Ablenkung dreht.

„Lkw-Kontrollen stellen einen Handlungsschwerpunkt der Polizei in Baden-Württemberg dar. Bei unseren Kontrollen haben wir die Ladungssicherung, die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten und auch den technischen Zustand der LKWs mit unseren Spezialistinnen und Spezialisten der Verkehrspolizeien fest im Blick. Dabei wollen wir nicht nur den Zeigefinger heben, sondern vor allem überzeugen und sensibilisieren. Deshalb stellen wir bei der zweiten Aktionswoche der Verkehrssicherheit das Thema ‚Güterverkehr‘ auch in den Mittelpunkt der Unfallprävention“, so Landespolizeidirektor Norbert Schneider anlässlich des Starts der Verkehrssicherheitswoche am 12. Juli 2024 in Wangen/Allgäu.

Präventionskampagne „GÜTER.VERKEHR.SICHER mehr als fahren!“ startet

Flankierend zur zweiten Aktionswoche der Verkehrssicherheit startet Baden-Württemberg die Präventionskampagne „GÜTER.VERKEHR.SICHER mehr als fahren!“. Erstmals beteiligen sich alle GIB ACHT-Partnerorganisationen mit hochrangigen Vertretungen an einer gemeinsamen Social-Media-Präventionskampagne. Die Kurzclips werden über die Social-Media-Kanäle von GIB ACHT IM VERKEHR veröffentlicht. Zudem sind an 52 Tankstellen in Baden-Württemberg alle Zapfpistolen sowie ein Fahrschul-Lkw mit den Präventionsbotschaften bestückt. Alle GÜTER.VERKEHR.SICHER mehr als fahren!-Botschaften werden somit im wahrsten Sinne des Wortes „aufgetankt“ und mit dem Lkw im und in den öffentlichen Verkehrsraum transportiert.

„Wir bleiben weiter auf der Spur zur ‚Vision Zero‘ – ein Straßenverkehr ohne Verkehrstote und Schwerverletzte. Die Verkehrsunfallbilanz 2023 zeigt: Die Straßen in Baden-Württemberg werden immer sicherer. So sank etwas die Anzahl der Schwerverletzten um 10,2 Prozent bei Unfällen unter Beteiligung von Lkw. Gemeinsam sorgen wir für mehr Sicherheit – dafür steht auch die zweite Aktionswoche der Verkehrssicherheit in Baden-Württemberg“, so Innenminister Thomas Strobl.

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von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
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