Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Donata Apelt-Ihling

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Donata Apelt-Ihling
von links nach rechts: Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Donata Apelt-Ihling

Justizministerin Marion Gentges hat Donata Apelt-Ihling aus Oberkirch das Bundesverdienstkreuz überreicht. Sie ist Vorbild und Vorreiterin für Frauen in Führungspositionen und zeigt in vielen Funktionen herausragendes gesellschaftliches Engagement für Kinder und Jugendliche.

Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges hat Frau Donata Apelt-Ihling im Rahmen einer Feierstunde am 3. Juli 2024 in Oberkirch das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht, das ihr von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen worden war. Der Bundesverdienstorden ist die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland für besondere Leistungen im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, geistigen oder ehrenamtlichen Bereich.

Vorbild und Vorreiterin für Frauen in Führungspositionen

Justizministerin Marion Gentges sagte: „Für Frauen in Führungspositionen hat Donata Apelt-Ihling Spuren als Unternehmerin und Verbandsfunktionärin hinterlassen und Wege bereitet. Sie ist Vorbild und Vorreiterin, sie ist eine ‚Spitzenfrau‘ und hat in beispielhafter Weise soziale Verantwortung vorgelebt und unsere Gesellschaft für viele Menschen, insbesondere Kinder, ein stückweit lebenswerter gemacht.“

Seit 1982 ist Donata Apelt-Ihling Gesellschafterin der Alfred Apelt GmbH in Oberkirch und hat ihre beeindruckende Karriere in der Wirtschaft gestartet. 2008 war sie die erste Frau, die in der Geschichte des Arbeitgeberverbands Baden-Württemberg in den Vorstand gewählt wurde. Seit 2009 trägt Sie auch nationale Verantwortung für die Textil- und Bekleidungsindustrie Deutschlands als Mitglied des Präsidiums des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie e. V., Berlin. Durch die erfolgreiche Ausführung ihrer vielen Ämter in Vorstand und Präsidium der verschiedenen Verbände, als Gesellschafterin ihres Familienunternehmens, als Unternehmerin und durch ihr gesellschaftliches und soziales Engagement setzt sie damit bis heute ein starkes und weithin sichtbares Zeichen für Frauen und Gleichberechtigung. 2015 wurde sie aufgrund ihres herausragenden Engagements als „Spitzenfrau“ vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium als Vorbild und Vorreiterin für Frauen in Führungspositionen in das Karriereportal für Frauen und Unternehmen aufgenommen.

Vielfältiges Engagement für Kinder und Jugendliche

Ganz besonders liegt Donata Apelt-Ihling bis heute auch die Förderung von Kindern und Jugendlichen am Herzen. Auch hier hat sie in vielen Funktionen herausragendes gesellschaftliches Engagement gezeigt: Ob als Vertreterin des Kinderschutzbundes, als Organisatorin von Sprachunterricht für Flüchtlinge, als Gründerin der Lesepaten oder als ehemalige Vorsitzende des Freundeskreises des Hans-Furler-Gymnasiums Oberkirch.

Marion Gentges sagte: „Ein großes Anliegen war und ist für Donata Apelt-Ihling die Leseförderung und Integration von Kindern mit besonderem pädagogischem Bedarf. Ihr Projekt der Lesepaten wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Sie hatte die Idee zu diesem Projekt und nur durch Ihren Einsatz wurde es so wertvoll, nachhaltig und erfolgreich. Donata Apelt-Ihling hat auf den unterschiedlichsten Feldern ein Engagement an den Tag gelegt, das weit über das hinausgeht, was wir von einem Menschen erwarten können. Dafür ist ihnen die Gesellschaft zu großem Dank verpflichtet.“

Donata Apelt-Ihling

Donata Apelt-Ihling wurde 1956 in Freiburg geboren. Heute wohnt sie in Oberkirch. Nach dem Abitur am Oken-Gymnasium in Oberkirch begann sie 1976 ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule in Pforzheim, welches sie als Dipl.-Betriebswirtin abschloss. 1982 wurde sie Gesellschafterin der Alfred Apelt GmbH in Oberkirch.

Weitere Meldungen

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Wirtschaft

Land fördert innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Wirtschaft

Land stärkt Automotive-Standort im Rems-Murr-Kreis

Euro-Banknoten
Haushalt

Ratingagenturen bestätigen Spitzenbewertungen für das Land

Ein Student im Praktischen Jahr am Universitätsklinikum Heidelberg spricht mit einem Patienten.
Gesundheitsberufe

Neuer Weg ins Medizinstudium startet

Hand hält Smartphone mit geöffneter MeinELSTER+-App, die eine vorausgefüllte Steuererklärung und Abgabe per Klick zeigt, im hellen Bürohintergrund.
Steuern

Anmeldestart für Steuererklärung mit einem Klick

Ehrenamtskarte Baden-Württemberg
Bürgerengagement

Neue Angebote bei Ehrenamtskarte

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Straßenverkehr

500 Millionen Euro für Straßenerhalt im Land

Bauarbeiter laufen in Stuttgart an Neubauten der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) vorbei. (Foto: © dpa)
Wohnraumförderung

Bau von 3.367 Sozialwohnungen bewilligt

Gruppenbild mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (vorne, Mitte) und den Ordensprätendentinnen und Ordensprätendenten
Auszeichnung

Verdienstorden des Landes an 27 verdiente Persönlichkeiten

Titelseite der Broschüre Roadmap Antidiskriminierung „Stark gegen Diskriminierung – Unser gemeinsamer Weg“
Antidiskriminierung

Roadmap Antidiskriminierung 2026 bis 2030 veröffentlicht

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Verkehr

Landesmobilitätsgesetz macht gute Mobilität einfacher

Ein Arzt nimmt an dem Finger eines jungen Mannes Blut ab.
Medizinische Versorgung

Bericht zur anonymen Kranken­behandlung veröffentlicht

Ministerin Razavi mit den neuen Regierungsbaumeisterinnen und Regierungsbaumeistern 2026. V.l.: Manuel Riedlinger, David Maihöfer, Ministerin Nicole Razavi MdL, Annika Bauer, Johannes Martin Schöckle und Salome Cynthia Schwarz.
Städtebau

Regierungsbaumeisterinnen und -baumeister verabschiedet

Sergej Gößner
Kunst und Kultur

Sergej Gößner erhält Jugendtheaterpreis