Kunst und Kultur

Land und Baden-Baden verlängern Zusammenarbeit

Berechne Lesezeit
  • Teilen
v.l.n.r.: Hans-Peter Behrens, Mitglied des Landtags, Margret Mergen, Oberbürgermeisterin der Stadt Baden-Baden, Finanzministerin Edith Sitzmann und Tobias Wald, Mitglied des Landtags, bei der Vertragsunterzeichnung (Bild: Finanzministerium Baden-Württemberg)

Baden-Württemberg und Baden-Baden haben ihre Partnerschaft für Kunst und Kultur bis 2030 verlängert. Zuvor hatte die Stadt ein nachhaltiges und tragfähiges Tourismuskonzept vorgelegt.

Das Land und die Stadt Baden-Baden verlängern ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bei Philharmonie, Theater, Kurpark, Veranstaltungen und Marketing. Finanzministerin Edith Sitzmann und Oberbürgermeisterin Margret Mergen haben in Stuttgart eine Vereinbarung unterzeichnet, die die Partnerschaft bis 2030 garantiert.

„Baden-Baden ist eine attraktive Stadt für Gäste aus dem Land und weit darüber hinaus. Theater, Philharmonie und Kurpark tragen wesentlich dazu bei. Deshalb ist die Unterstützung des Landes für Kunst und Kultur ein wichtiger finanzieller Beitrag für die Kurstadt. Die Verlängerung der Verträge schafft für beide Seiten Planungssicherheit“, sagte die Finanzministerin.

Win-Win-Situation für Stadt und Land

Oberbürgermeisterin Mergen erklärte: „Für die Stadt Baden-Baden als Kur- und Tourismusstadt stellen die Zahlungen aus der BKV-Rahmenvereinbarung eine essenzielle Einnahmeposition dar. Mit der finanziellen Unterstützung des Landes ist bis Ende 2030 der Fortbestand der städtischen Kur- und Tourismuseinrichtungen wie das Theater, die Baden-Badener Philharmonie oder unsere einzigartigen Kur- und Parkanlagen gesichert. Mit der Verlängerung der Vereinbarung kann die Stadt die Funktion eines außergewöhnlichen wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Zentrums wahrnehmen und in diesem Zuge auch zur weiteren Wertschöpfung für das Land Baden-Württemberg beitragen. In diesem Sinne stellt die Verlängerung für beide Parteien eine Win-Win-Situation dar.“

Über Jahrzehnte hinweg hatten Stadt und Land gemeinsam mit der Bäder- und Kurverwaltung (BKV) die Bade- und Kuranstalten sowie den Tourismus in Baden-Baden betrieben. Mit ihrem Ausscheiden aus der BKV im Jahr 1995 übernahm die Stadt Theater, Philharmonie, Kurpark sowie Veranstaltung und Marketing. Das Land unterstützt die Stadt Baden-Baden seither mit Ausgleichszahlungen. In den vergangenen Jahren flossen durchschnittlich zehn Millionen Euro pro Jahr. Hinzu kamen Mittel für die Modernisierung des Kongresshauses und Zuschüsse für das Festspielhaus, insgesamt rund 60 Millionen Euro. Die Stadt Baden-Baden stockt die Ausgleichszahlungen mit eigenen Mitteln auf.

Nachhaltiges und tragfähiges Tourismuskonzept

Im Juli 2018 hatten Finanzministerin Sitzmann und Oberbürgermeisterin Mergen eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit unterzeichnet. Sie garantierte die Ausgleichszahlungen auf fünf Jahre bis Ende 2025, die Zahlungen wurden zudem dynamisiert. Eine Verlängerung der Vereinbarung bis Ende 2030 war an ein nachhaltiges und tragfähiges Tourismuskonzept geknüpft. Dieses wurde nun von der Stadt vorgelegt und vom Justizministerium, das auch für Tourismus zuständig ist, geprüft. Damit lagen die Voraussetzungen für eine Verlängerung vor.

Stadt Baden-Baden: Kultur

Finanzministerium: Bilder der Vertragsunterzeichnung zum Herunterladen

Weitere Meldungen

Eine Mitarbeiterin des Kunstmuseums in Stuttgart geht durch eine Ausstellung.
Kunst und Kultur

Land fördert nichtstaatliche Museen mit 300.000 Euro

Kontrabassistin und Komponistin Tabea Kind
Kunst und Kultur

Tabea Kind erhält Jazz-Preis Baden-Württemberg 2026

Sergej Gößner
Kunst und Kultur

Sergej Gößner erhält Jugendtheaterpreis

Menschliche Schatten bei einer Performance auf einer Bühne
Kunst und Kultur

Land fördert Privattheater mit 243.000 Euro

Gruppenbild auf der Bühne: Sozialminister Manne Lucha mit allen Preisträgern des Präventionspreises 2026
Gesundheit

Zwölf Projekte zur Gesundheits­prävention ausgezeichnet

Die CO.VISION Co-Teams beim Kick-off-Treffen im März 2026 in Stuttgart auf einem Gruppenfoto.
Kreativwirtschaft

Neun interdisziplinäre Innovationsprojekte für kreative Transformation

Marcus Maria Grube, Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB)
Kunst und Kultur

Marcus Grube bleibt Intendant der Württembergischen Landesbühne

Gruppenfoto der Teilnehmenden der 53. Sportministerkonferenz auf Norderney
Sport

53. Sportministerkonferenz auf Norderney

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht Prof. Dr. Hubert Klausmann (rechts) die Staufermedaille in Gold.
Auszeichnung

Staufermedaille in Gold an Prof. Dr. Hubert Klausmann

von links nach rechts: Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Achim Brötel, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Präsident des Städtetages Baden-Württemberg
Digitalisierung

Schnellere Digitalisierung der Verwaltung

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Ostplatz in Heidenheim
Städtebauförderung

Ausschreibung für Landes-SIQ startet

Eine Lehrerin in der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern.
Schule

102 weitere Ganztagsschulen

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW

Jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Ein Basketball liegt auf dem Boden einer Turnhalle.
Sport

Landesfinale bei „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“