HANDWERK

Land fördert Deutsches Handwerksinstitut

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Ein Auszubildender im Handwerk arbeitet am an einer Berufsschule an einer Werkbank mit Holz.
Symbolbild

Das Wirtschaftsministerium fördert das Deutsche Handwerksinstitut (DHI) im Jahr 2024 mit rund 203.000 Euro. Damit beteiligt sich Baden-Württemberg anteilig an der Grundfinanzierung des Instituts. Dieses leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Innovationstransfer im Handwerk.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert das Deutsche Handwerksinstitut e.V. (DHI) im Jahr 2024 mit rund 203.000 Euro. Damit beteiligt sich Baden-Württemberg anteilig an der Grundfinanzierung des Instituts. „Die fünf regionalen Institute des DHI sind mit ihrer Forschung wichtige Mittler zwischen Theorie und Praxis, zwischen Forschung und Anwendung, zwischen Politik und Wirtschaft“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Das Handwerk hat im Hinblick auf Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Klimaschutz große Herausforderungen zu bewältigen. Der Beitrag des DHI zum Innovationstransfer im Handwerk ist mehr denn je unverzichtbar“, so die Ministerin.

Unverzichtbarer Beitrag zum Innovationstransfer im Handwerk

Das Deutsche Handwerksinstitut e.V. in Berlin ist eine Forschungseinrichtung, die speziell im und für das Handwerk tätig ist. Innerhalb des DHI sind deutschlandweit fünf regional verteilte Forschungsinstitute zusammengeschlossen, darunter das Institut für Betriebsführung im DHI (itb) in Karlsruhe.

Schwerpunktmäßig beschäftigt sich das DHI mit Fragen der anwendungsorientierten Handwerksforschung und praktischen Gewerbeförderung in den Themenfeldern Technologietransfer, Unternehmensführung, betriebs- und volkswirtschaftliche Fragestellungen, Recht sowie Berufsbildung.

Das itb in Karlsruhe leistet wissenschaftlich fundierte, anwendungsbezogene Forschung zur Unternehmensführung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Transfer der entwickelten Lösungen ermöglicht Betrieben den Zugriff auf aktuelle und zielgruppengerechte Forschungsergebnisse und bietet so die Gelegenheit zur Erweiterung von Kompetenzen. Durch die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kenntnisse und Methoden in der Unternehmensführung unterstützt das Institut die zukunftsfähige Gestaltung von Unternehmen, Existenzgründern und Organisationen. Zu den Schwerpunkten der Institutsarbeit zählen die Qualifizierung der Betriebsberater der Handwerksorganisationen, die Vermittlung zeitgemäßer Managementtechniken für Unternehmer und Führungskräfte, die Entwicklung und Steigerung der Dienstleistungs-, Kooperations- und Internationalisierungskompetenz, die Personalentwicklung unter den Aspekten von Sicherheit, Gesundheitsschutz und demographischem Wandel sowie Beispiele für Betriebs- und Werkstattplanung.

Finanzierung des DHI

Neben dem Land Baden-Württemberg beteiligen sich an der Finanzierung der Deutsche Handwerkskammertag, das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie die anderen 15 Bundesländer. Zudem werden zahlreiche Drittmittelprojekte eingeworben, die für die Finanzierung von Bedeutung sind.

Deutsche Handwerksinstitut e.V. (DHI)

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