Hochbau

Hochschule Aalen erhält neue Forschungszentren

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Visualisierung der neuen Forschungszentren, die derzeit an der Hochschule Aalen entstehen; Außenansicht. (Quelle: ArGe Architekten, Waldkirch)

Die Hochschule Aalen erhält zwei neue Forschungszentren. Im ZTN und im ZiMATE wird in Zukunft zur nachhaltigen Mobilität beziehungsweise zur Effizienzsteigerung von elektrischen Maschinen geforscht. Als Bauzeit sind zwei Jahre veranschlagt.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat gemeinsam mit dem Amtschef des Wissenschaftsministeriums, Ulrich Steinbach, den Spatenstich für die Forschungsneubauten ZTN und ZiMATE an der Hochschule Aalen vorgenommen. Das Zentrum Technik für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Umwelt, CO2-Reduzierung (ZTN) und das Zentrum innovativer Materialien und Technologien für effiziente elektrische Energiewandler-Maschinen (ZiMATE) entstehen östlich des Hochschulgebäudes auf dem Campus Beethovenstraße.

Forschungsstärke für die angewandten Wissenschaften ausbauen

„Für die Zukunftsthemen Ressourcen- und Energieeffizienz schaffen wir mit den beiden neuen Gebäuden ZTN und ZiMATE einen idealen Rahmen. Beide Forschungszentren zusammen verfügen dann über rund 3.000 Quadratmeter. Viel Platz für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um zu forschen“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett.

„Mehr Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit: Das kann die Hochschule Aalen mit den beiden neuen Forschungszentren erreichen. Mit dem Neubau beschreitet die Hochschule neue Wege der angewandten Forschung und baut ihre Forschungsstärke für die angewandten Wissenschaften in Baden-Württemberg aus“, sagte der Amtschef des Wissenschaftsministeriums, Ministerialdirektor Ulrich Steinbach.

Die neuen Forschungszentren ZTN und ZiMATE

Der geplante Bau wird die Struktur des bestehenden Gebäudes der 1960er Jahre fortsetzen. Zusammen mit der Sanierung des Stammgebäudes sind die neuen Forschungszentren ZTN und ZiMATE ein Meilenstein für die Hochschule Aalen. Als Bauzeit sind zwei Jahre veranschlagt, die Planung stammt von ArGe Architekten aus Waldkirch.

Das ZTN, in dem zukünftig auch zur nachhaltigen Mobilität geforscht werden wird, ist Teil des RegioWIN-Wettbewerbs „Nachhaltige Innovation im Ostalbkreis“ und wird zu 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 30 Prozent kommen von der Hochschule Aalen und 20 Prozent vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Der Neubau für 8,3 Millionen Euro hat rund 1.300 Quadratmeter.

Das ZiMATE wird neue Funktions- und Leichtbauwerkstoffe erforschen und sich damit beschäftigen, wie elektrische Maschinen effizienter werden können. Mit ZiMATE wurde die Hochschule Aalen als erste Hochschule für Angewandte Wissenschaft in Baden-Württemberg in das Förderprogramm des Bundes und der Länder aufgenommen. Dadurch können 50 Prozent der Gesamtbaukosten durch Bundesmittel finanziert werden, jeweils 25 Prozent kommen von der Hochschule Aalen und vom Land Baden-Württemberg. Der Neubau für 11,3 Millionen Euro umfasst etwa 1.700 Quadratmeter.

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