Gründungsförderung

Gründungsunterstützung in Kommunen und Regionen stärken

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Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)

Um die Start-up Aktivitäten im Land weiter voranzubringen, stärkt das Wirtschaftsministerium die Gründungsunterstützung in Kommunen und Regionen. Gefördert werden innovative Projekte in Konstanz, Hechingen und der Ortenau.

Das Wirtschaftsministerium stärkt die Gründungsunterstützung in Kommunen und Regionen: Drei innovative Projekte in Konstanz, Hechingen und der Wirtschaftsregion Ortenau erhalten insgesamt 240.000 Euro, um vor Ort Anlaufstellen für Start-ups zu schaffen und zu erweitern. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte am Montag, 25. November: „Um Baden-Württemberg zu einer der gründungsdynamischsten Regionen Europas zu machen, setzen wir auf eine große Bandbreite an Maßnahmen. Die regionalen und kommunalen Anlaufstellen und Start-up-Netzwerke vor Ort sind ein wichtiger Baustein unserer Gründungsförderung.“

Projekt in Konstanz

In Konstanz fördert das Wirtschaftsministerium die Stelle eines kommunalen Gründungsmanagers mit 100.000 Euro. Konstanz hatte das Landesfinale des Wettbewerbs „Start-up BW Local - Gründungsfreundliche Kommune“ in der Kategorie „Stadt“ im Februar 2019 gewonnen. Auf dem neuen Innovationsareal „farm“ soll nun die Gründungsförderung von Konstanz zentral verankert werden. „Der Gründungsmanager dient dort als erste Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer und unterstützt diese auch bei der Vernetzung mit Wirtschaft und Wissenschaft“, sagte die Ministerin. Darüber hinaus werde der Gründungsmanager die Koordination für das Start-up Ökosystem Bodensee strategisch weiterentwickeln. Start-up Ökosysteme beinhalten alle Rahmenbedingungen vor Ort, die zu einem freundlichen und fruchtbaren Umfeld für Gründungen beitragen. Ein besonderer Fokus in Konstanz soll beim Aufbau und Betrieb einer digitalen Anlaufstelle für Gründungen liegen. Das Innovationsareal wird unter anderem auch aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Projekt in der Wirtschaftsregion Ortenau

In der Wirtschaftsregion Ortenau (WRO) wird eine Personalstelle für den Ausbau der regionalen Start-up Aktivitäten im Projekt „startUp.connect“ mit 100.000 Euro gefördert. Die Wirtschaftsregion Ortenau hatte den Landeswettbewerb „Start-up BW Local - Gründungsfreundliche Kommune“ ebenfalls gewonnen. „Mit der Projektförderung wird die Bandbreite der Gründungsunterstützung in der Ortenau ausgebaut und langfristig gesichert“, so Hoffmeister-Kraut, „beginnend bei der Sensibilisierung von Gründungsinteressierten, über die Durchführung von Workshops zur Konkretisierung der Gründungsvorhaben bis hin zur finalen Ausgestaltung und Begleitung einer Geschäftsidee.“ Die WRO stellt dazu auch Co-Working und Office Spaces zur Verfügung.

Projekt in Hechingen

Unabhängig vom Landeswettbewerb „Start-up BW Local“ fördert das Wirtschaftsministerium zudem das Projekt „Medical Valley Hechingen“ mit 40.000 Euro, um den Medizintechnik-Standort zu stärken und weiterzuentwickeln. „Der Fokus der Projektförderung liegt auf der individuellen Unterstützung von Medizintechnik-Start-ups bei der Ansiedlung im ‚Medical Valley Hechingen‘“, erklärte die Ministerin. Darüber hinaus solle die Kooperation des Projekts mit dem Life Science Accelerator Baden-Württemberg in Mannheim, Heidelberg und Tübingen gestärkt werden. Der Accelerator ist auf die Schwerpunkte Biotechnologie, Pharma und Medizintechnologie spezialisiert. Er überprüft Geschäftsmodelle in einer frühen Phase auf ihre Tragfähigkeit und coacht Gründerteams auf dem Weg ins Unternehmertum.

Landeskampagne „Start-up BW“

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