Förderprogramme

Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl wird aufgewertet

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Landwirt an einer automatischen Melkmaschine im Stall (Bild: © dpa).

Das Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl, FAKT, wurde aufgewertet. Damit könne die Neuabgrenzung der Gebiete wie geplant zum 1. Januar 2019 in Kraft treten, sagte Landwirtschaftsminister Peter Hauk.

„Die EU-Kommission hat unseren dritten Änderungsantrag zum ‚Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014 – 2020‘ ,MEPL III, genehmigt. Damit können die Neuabgrenzung der Gebiete mit naturbedingten Nachteilen (bisher ‚benachteiligte Agrarzone‘ oder ‚benachteiligte Gebiete‘) und die daraus erforderlichen Anpassungen bei der Kulisse der Berggebiete sowie die neue Prämienstruktur des Förderprogramms ‚Ausgleichszulage Landwirtschaft für benachteiligte Gebiete‘ (AZL) wie geplant zum 1. Januar 2019 in Kraft treten“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Weitere Änderungen würden die Neueinführung der Maßnahme ‚Blüh-, Brut - und Rückzugsflächen (Lebensräume für Niederwild)‘ im Rahmen des ‚Förderprogramms für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl‘, FAKT, sowie die Erhöhung der einzelbetrieblichen Teilnahmebegrenzung bei der Maßnahme ‚Brachebegrünung mit Blühmischungen ohne ÖVF-Anrechnung‚ von bislang fünf Hektar auf künftig sieben Hektar betreffen. „Diese Programmerweiterungen sind auch Bestandteil des Sonderprogramms des Landes zur Stärkung des der Biologischen Vielfalt“, erklärte Hauk.

Der Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014 - 2020, MEPL III, ist das von der EU genehmigte Förderdokument, mit dem in Baden-Württemberg die 2. Säule der gemeinsamen Agrarpolitik umgesetzt wird. Insgesamt stehen für die 13 Förderprogramme im siebenjährigen Förderzeitraum 710 Millionen Euro EU-Mittel aus dem ELER-Fonds und 1,1 Milliarden Euro nationale Mittel zur Verfügung. Rund 55 Prozent des Volumens werden an landwirtschaftliche Betriebe für deren Leistungen im Umwelt- und Naturschutz, bei der Biodiversität und beim Tierwohl im Rahmen des Förderprogramms für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl, FAKT, und der Landschaftspflegerichtlinie, LPR, ausgezahlt. Weitere Förderprogramme unterstützen die Investitionen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, die Verbesserung der Lebensqualität im Ländlichen Raum, waldwirtschaftliche Maßnahmen sowie das Regionalentwicklungsprogramm LEADER.

Infodienst Landwirtschaft: Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014-2020

Infodienst Landwirtschaft: Förderwegweiser

Weitere Meldungen

Jugendliche halten ein Banner mit der Aufschrift «Ehrenamt» in den Händen.
Ländlicher Raum

Jugendliche fürs Ehrenamt begeistern

Drohne mit Auslegearm zum Einölen der Eier beim Anflug an einen Baum mit Kormorannestern
Fischerei

Drohnen-Testflug zum Kormoranmanagement am Bodensee

links: Behältnis, das am Ostersonntag (5. April 2026) in einem Garten gefunden wurde; rechts: Laboranalyse
Strahlenschutz

Fundstück enthielt zu keinem Zeitpunkt Polonium-210

Asiatische Hornisse
Artenmanagement

Königinnen und Nester der Asiatischen Hornisse melden

Logo "Turmwärts"
Ländlicher Raum

Kreative Nachnutzung von Trafo­türmen im Ländlichen Raum

Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Raum Offenburg bei Griesheim (Symbolbild: © dpa).
Wasserwirtschaft

Land unterstützt Wasserwirt­schaft mit 265 Millionen Euro

Erläuterungen für Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Mitte) und Umweltministerin Thekla Walker (rechts)
Nationalpark

Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald

Weg im ländlichen Raum
Ländlicher Raum

Land unterstützt Modernisierung Ländlicher Wege

Chemisches Symbol für Polonium
Strahlenschutz

Fundstück enthält kein Polonium-210

Blick über Hohenlohe
Landwirtschaft

Hauk kritistiert EU-Wiederherstellungsverordnung

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk kritisiert deutsche Spritpreise

Wanderer gehen bei Reichelsheim durch den herbstlichen Odenwald (Hessen).
Forst

KI unterstützt Waldmanagement im Klimawandel

Erster Wolf im Süden Sachsen-Anhalts entdeckt
Naturschutz

Fähe im Enztal-Territorium als sesshaft nachgewiesen

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Wirtschaft

Land fördert innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion

Ein Reh springt bei Bodnegg (Baden-Württemberg) über eine Wiese, auf der Löwenzahn blüht. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Forst

Forstliches Gutachten 2024 Baden-Württemberg